Emnid-Sonntagsfrage
SPD holt in Umfragen auf, Grüne sacken ab

Die SPD ist bei den Wählern deutlich beliebter geworden und erreicht in der Sonntagsfrage nun 30 Prozent. Grund zum Jubeln gibt es für die Sozialdemokraten allerdings nicht: Der grüne Wunschpartner schwächelt weiter.
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BerlinNach ihrem Berliner Bundesparteitag hat die SPD in der Wählergunst deutlich zugelegt. Im Emnid-Sonntagstrend für die „Bild am Sonntag“ gewinnen die Sozialdemokraten im Vergleich zur Vorwoche zwei Prozentpunkte hinzu und liegen jetzt bei 30 Prozent.

Dennoch bieten die jüngsten Umfragewerte für die SPD nur bedingt Anlass zur Freude: Denn zum Regieren würde es nicht reichen. Der Wunsch-Koalitionspartner der SPD, die Grünen, verliert weiter an Zustimmung und erreicht noch 14 Prozent (minus 1 Prozent) - ihr niedrigster Wert seit April 2010. Ein rot-grünes Bündnis hätte damit bei einer Bundestagswahl zum jetzigen Zeitpunkt keine Mehrheit (44 Prozent).

Stärkste politische Kraft in Deutschland bleibt laut Emnid die Union: CDU/CSU können im Vergleich zur Vorwoche leicht hinzugewinnen (plus 1 Prozent) und kommen jetzt auf 35 Prozent. Düster sieht es für den derzeitigen Koalitionspartner FDP aus: Die Liberalen verharren bei drei Prozent und würden den Wiedereinzug ins Parlament verpassen.

Die 5-Prozent-Hürde konnte die FDP laut Emnid zuletzt Ende August überwinden. Die Linke verliert einen Punkt auf sieben Prozent, die Piraten verharren bei ebenfalls sieben Prozent.

Emnid befragte für den repräsentativen Sonntagstrend zwischen dem 1. und 7. Dezember insgesamt 3635 Personen.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • --@ margrit117888

    Mein Gott, wie kann man nur so wenig in der Lage sein, um auch nur ganz einfach Zusammenhänge zu erkennen. Ihr Spiegelleser meint echt, dass ihr das Wissen gefressen habt und überseht auch das, was was selbst der dümmste Bauer unschwer erkennen kann.

    Naja, bei Erich in die Schule gegangen.

  • Bei der nächsten Wahl haben wir doch ohnehin nur die Wahl zwischen Pest und Cholera.
    Alle unsren Parteien taugen doch rein gar nichts mehr.
    Di SPD blendet völlig aus, dass sie (Teinbrück) mit Schuld ist an der Krise und sie haben sich bis heute nicht von dem Zynismus Schröders gelöst als da wären Hartz IV, wo ein normaler Arbeitsloser per Gesetz nach einem Jahr zum Asozialen gemacht, kriminelle Ausbeuter-Leihfirmen usw.
    Wie dumm ist eigentlich das deutsche Volk?

  • Wenn der klassische SPD-Wähler erst einmal realisiert hat, daß die SPD Eurobonds und die Geld-Druck-Presse der EZB gegen die Schuldenkrise einsetzen will, dann werden ihre Umfragewerte ins Bodenlose sinken. Mit dieser Haltung beschert uns die SPD höhere Schulden und einen Werteverlust. Das wird sich dann in der nahen Zukunft bei uns durch massive Kürzungen in der Rente, im Gesundheitswesen und in der Bildung niederschlagen. Nicht davon zu sprechen, daß die daraus resultierende Inflation die private Vorsorge auffressen wird. Insofern erübrigen sich die politischen Bemühungen eines Regierungswechsels eigentlich, da daß Wählervolk sicherlich nicht daran interessiert, für die Schulden anderer Staaten "Alles" zu geben.

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