Emnid-Umfrage
Experten sehen Vorteil für Schwarz-Gelb

Meinungsforscher sehen bei der Bundestagswahl Vorteile für die Wunschpartner Union und FDP, allerdings zeichnet sich den Angaben zufolge immer noch kein sicherer Sieger ab.

HB BERLIN. "Der Aufwärtstrend für die SPD ist gestoppt, die Union legt leicht zu", sagte der Chef des Emnid-Instituts, Klaus-Peter Schöppner, der "Bild am Sonntag". Diese Lage sei recht stabil. Für das Institut Allensbach sagte Renate Köcher dem Blatt: "Ich rechne mit einem Wahlsieg von Schwarz-Gelb." In den vergangenen Tagen habe besonders die FDP zugelegt. Reinhard Schlinkert vom Institut Infratest dimap erklärte, die Stimmung sei nicht eindeutig. "Noch immer sind knapp 20 Prozent der Menschen unentschlossen." Weitere 15 Prozent hätten angegeben, sie könnten es sich im letzten Moment noch anders überlegen.

Nach der "Bild am Sonntag" haben als intern bezeichnete Umfragen vom Samstag ergeben, dass die Union mit rund 42 Prozent und die FDP mit acht Prozent zusammen die neue Bundesregierung stellen könnte. Die SPD liege bei 32 beziehungsweise 33 Prozent. Wer diese Umfragen für wen erhoben hat und ob sie repräsentativ sind, ging aus dem Beitrag nicht hervor.

Knapp 62 Millionen Deutsche sind aufgerufen, bis zum Sonntagabend ihre Stimme für einen neuen Bundestag abzugeben.

Bis zur letzten Minute haben die Spitzenkandidaten der Parteien am Wahlwochende um Wählerstimmen geworben. Bundeskanzler Gerhard Schröder gab sich am Samstag angesichts zuletzt knapper Umfragewerte bei seinem letzten Auftritt in Frankfurt am Main siegessicher: "Meine Zukunft ist, deutscher Bundeskanzler zu bleiben", rief er. Seine Unionsherausforderin Angela Merkel erteilte einer möglichen Koalition von SPD und Union erneut eine klare Absage.

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