Empfehlung der Tarifparteien
Auch für Elektro-Handwerker soll Mindestlohn gelten

Auch für das Elektro-Handwerk sollen demnächst bundesweite Lohnuntergrenzen gelten. Der Tarifausschuss beim Bundesarbeitsministerium hat empfohlen, die bereits vereinbarten Tarife für die mehr als 200 000 Beschäftigten der Elektro- und Informationstechnik für allgemeinverbindlich zu erklären.

HB BERLIN. Dies würde auch für Elektromonteure auf Baustellen künftig eine Lohnuntergrenze von 7,70 Euro im Osten und 9,20 Euro im Westen bedeuten. Über das Baugewerbe ist das Elektrohandwerk, in dem es schon vor einigen Jahren einen Mindestlohn gab, bereits im Entsendegesetz erfasst. Die Mindestlöhne gelten also auch für aus dem Ausland auf Baustellen in Deutschland entsandte Elektromonteure.

Dem Tarifausschuss unter Vorsitz des Ministeriums gehören Vertreter der Gewerkschaften und der Arbeitgeber an. Die IG Metall begrüßte die Entscheidung des Tarifausschusses. „Damit ist sichergestellt, dass im Elektrohandwerk Lohndumping und Schmutzkonkurrenz ein Riegel vorgeschoben wird“, sagte IG-Metall-Vize Berthold Huber. Die vereinbarten Mindestentgelte sollen nach Gewerkschaftsangaben 2010 auf 8,20 Euro im Osten und 9,60 Euro im Westen steigen.

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