Endgültige Entscheidung fällt am 25. Juni
Gabriel soll SPD-Geschäftsführer Schmidt nachfolgen

Der Weg für eine Kandidatur des früheren niedersächsischen Ministerpräsidenten Sigmar Gabriel bei der geplanten Bundestagswahl scheint frei zu sein. Am Montag brachte ihn der bisherige Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Bundestagfraktion, Wilhelm Schmidt, als seinen Nachfolger ins Gespräch.

HB BERLIN/SALZGITTER. Der Parlamentarische Geschäftsführer will nicht mehr antreten. Das teilte der 61-Jährige am Montag in Berlin mit. Er schlug Gabriel als seinen Nachfolger für den Wahlkreis Salzgitter-Wolfenbüttel vor. Der 45-Jährige ist seit seiner Niederlage bei der Landtagswahl in Niedersachsen vor zwei Jahren SPD- Fraktionschef in Hannover. Nach Schmidts Angaben hat Gabriel den Wechsel nach Berlin „grundsätzlich positiv beantwortet“.

Die letzte Entscheidung über Schmidts Nachfolge soll am 25. Juni auf einer Wahlkreis-Delegiertenkonferenz fallen. Schmidt, der seit 1987 dem Bundestag angehört, erklärte, die Entscheidung zum Aufhören habe er schon seit längerem ins Auge gefasst. Die voraussichtliche Verkürzung der Wahlperiode habe daran nichts geändert. Der 61-Jährige will sich künftig auf seine Ehrenämter konzentrieren. Seit Oktober vergangenen Jahres ist er Bundesvorsitzender der Arbeiterwohlfahrt.

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