Energetische Sanierung
Steuerliche Abschreibung wackelt

Ein wesentlicher Punkte des Aktionsplans Energieeffizienz droht zu kippen. Finanzminister Schäuble will die Steuerentlastung für energetische Gebäudesanierung nicht schlucken. Mit der wirbt Wirtschaftsminister Gabriel.
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BerlinBundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) muss um den Steuerbonus für die energetische Gebäudesanierung bangen. Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Schäuble (CDU) will die damit verbundenen Steuerausfälle nach Informationen des Handelsblatts (Freitagausgabe) aus Regierungskreisen nicht akzeptieren. Eine Staatssekretärsrunde soll am heutigen Freitag nach Lösungen suchen, hieß es weiter. Die Chancen stünden jedoch schlecht.

Die steuerliche Abschreibung für energetische Sanierungen ist zentraler Bestandteil des Nationalen Aktionsplans Energieeffizienz (Nape) von Gabriel, den das Bundeskabinett Anfang Dezember verabschieden will. Gabriel hatte die Bedeutung der Abschreibungsmöglichkeit in den vergangenen Wochen immer wieder betont.

Klaus Stratmann berichtet als Korrespondent aus Berlin.
Klaus Stratmann
Handelsblatt / Korrespondent

Kommentare zu " Energetische Sanierung : Steuerliche Abschreibung wackelt"

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  • Die Straffreiheit der verantwortungslosen Politiker sollte aufgehoben werden. Die Korruption sollte nachhaltiger verfolgt und deren Verfolgung speziell aus der Kontrolle der Politiker gelöst werden.

    Sollte der Nachweis der Korruption gelingen, sollten Politiker alle Pensionsansprüche verlieren - auch rückwirkend.

  • Das verlogene Lobby-Gesetz, das sogar von einem Hersteller als Gesetz vorgeschrieben wurde, ist nur noch peinlich !

    Wir investieren in Sondermüll von morgen, typisch deutscher Lobby-Knüngel !

    Aber solange der Bürger/Wähler nur zuschaut, hat er es auch nicht anders verdient, diese Verars..ung !

  • Herr Gauck hatte doch die 1990er Jahre auch erlebt, da war die CDU noch konservativ und wir hatten die glücklichen freien Zeiten der "Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft" (EWG).

    Damals galten die Freiheiten:
    - Umziehen in andere Länder Europas wenn man vor Ort Arbeit hat
    - Freier Währungsumtausch, jedes Land hat seine eigene Zentralbank und eine eigene Währung
    - Wirtschaftliche Zusammenarbeit auch mittels gemeinsamer Hilfs-Fonds.

    Das war doch ok zur Zeit der EWG. Aber mit "EU in Brüssel" und EURO wurde ab 2002 alles überzogen in Europa und damit kaputt gemacht.

    Der Horror Europas ist mit Zentralismus und Gleichschaltung der Medien und Ideologie-Propaganda kaputt gemacht worden.

    (...)

    Beitrag von der Redaktion editiert. Bitte bleiben Sie sachlich.

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