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Energiepolitik: Merkel: Öko-Energie trotz Krise ausbauen

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hält trotz der Wirtschaftskrise größere Anstrengungen zum Ausbau erneuerbarer Energien für erforderlich. Es sei wichtig, "nicht die Investitionen in die Zukunft zu vergessen, sondern uns auf die Zeit nach der internationalen Wirtschafts- und Finanzmarktkrise vorzubereiten".

Windkraftpark: „Fester Bestandteil von zukunftsfesten Arbeitsplätzen" Quelle: dpa
Windkraftpark: „Fester Bestandteil von zukunftsfesten Arbeitsplätzen" Quelle: dpa

HB BERLIN. Das sagte Merkel am Samstag in ihrer wöchentlichen Videobotschaft. Die Umwelttechnologie sei "ein fester Bestandteil von zukunftsfesten Arbeitsplätzen, und genau um die geht es auch in der jetzigen Wirtschafts- und Finanzkrise".

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Die Bundesrepublik habe sich verpflichtet, im Jahr 2020 rund 18 Prozent der gesamten Energie aus Sonne, Wind oder Wasser zu erzeugen. Derzeit werde bei der Stromerzeugung erst ein Anteil von 15 Prozent erreicht, bei der Wärmeerzeugung seien es nur 7,5 Prozent. "Wir müssen hier also an vielen Stellen noch zulegen", sagte Merkel.

Die SPD will nach Informationen von Handelsblatt.com den 2001 von der damaligen rot-grünen Bundesregierung beschlossenen Ausstieg aus der Atomenergie beschleunigen. Bis 2013 sollten alle Altreaktoren vom Netz gehen, zitiert das Internetportal aus einem Entwurf für das SPD-Wahlprogramm. Im geltenden Atomgesetz wird jedem Kernkraftwerk eine bestimmte Reststrommenge zugeschrieben. Sobald diese verbraucht ist, erlischt die Betriebsgenehmigung unabhängig von der Bauart.

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