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Energieverbrauch: Brüderle plant bessere Infos für Autokäufer

exklusiv Was zum Beispiel bei Kühlschränken Gang und Gäbe ist, soll nun auch bei Autos besser geregelt werden: die Kennzeichnung des Energieverbrauchs. Das Bundeswirtschaftsministerium bereitet eine entsprechende Verordnung vor, nach der Kaufinteressenten künftig auf einen Blick die wichtigsten Informationen einsehen können.

Neuwagen von Daimler: Wirtschaftsminister Brüderle plant eine bessere Kennzeichnung des Energieverbrauchs und Abgasabstoßes. Quelle: dpa
Neuwagen von Daimler: Wirtschaftsminister Brüderle plant eine bessere Kennzeichnung des Energieverbrauchs und Abgasabstoßes. Quelle: dpa

HB DÜSSELDORF. Das Bundeswirtschaftsministerium regelt die Kennzeichnung des Energieverbrauchs von Autos neu. Der ressortabgestimmte Entwurf der entsprechenden Verordnung, der dem Handelsblatt vorliegt, soll Kaufinteressenten in den Autohäusern auf einen Blick Informationen zu Verbrauch, CO2-Emissionen und Energieeffizienz geben.

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Die Hinweisschilder sollen eine farbige Energieeffizienzskala enthalten, deren Aussagekraft über die bisher vorgeschriebenen Kennzeichnungen hinausgeht. Die Energieeffizienzklasse wird dabei auf der Grundlage der CO2-Emissionen unter Berücksichtigung der Fahrzeugmasse ermittelt. Dadurch sollen Verbrauchsunterschiede innerhalb bestimmter Fahrzeugklassen deutlich gemacht werden. Es entstünden so Anreize zur energetischen Optimierung in allen Fahrzeugsegmenten, heißt es im Ministerium. Darüber hatte es jahrelangen Streit gegeben. Umweltschützer hatten kritisiert, die geplante Kennzeichnung bevorzuge große und schwere Autos. Der Verordnungsentwurf wird heute an Länder und Verbände verschickt.

  • 12.08.2010, 09:25 UhrAnonymer Benutzer: A. Prenden

    Wen interessiert denn wirklich der Verbauchswert, welcher von Herstellern unter Laborbedingungen ermittelt wurde und im Alltag sowieso nicht zu erreichen ist.

    Wenn alle vom Energie sparen reden, wird es doch endlich Zeit den Öl- und Energieverbrauch anzugeben, welcher bei der Herstellung von Fahrzeugen benötigt wird. Unmengen von Ressource, welche dabei vernichtet werden, stehen doch in keinem Verhältnis zu den paar Litern, welche vielleicht eingespart werden können.

    Die aktuelle Euphorie in bezug auf Elektroautos ist genau so kritisch zu sehen, da bei der Herstellung keine Energie eingespart wird und beim betrieb auch nicht. irgendwoher muss doch die zum betrieb nötige Energie kommen. Egal ob aus Kohle-, Öl-, Atom- oder Gaskraftwerken. Die Wind- und Sonnenenergie muß auch aus Anlagen gewonnen werden, welche erst einmal hergestellt werden müssen.

    Warum kümmern wir uns nicht zuallererst einmal darum Energie einzusparen. Hier liegt doch das größte Potential, welches überhaupt nicht angegangen wird. Mal abgesehen von den so viel besprochenen Energiesparlampen, welche zur Erzeugung mehr Energie benötigen als herkömmliche Lampen und zudem auch noch Sondermüll sind. Außerdem sind die Nachteile für die Nutzer dieser Lampen, unbehagliches Licht und Strahlung, dabei noch gar nicht berücksichtigt. Da wird es dann in Zukunft neue Krankheiten geben, welche darauf zurückzuführen sind.

    Alles nur Greenwashing!

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