Deutschland

Diskussion: Kommentare zu: Altmaier im Zangengriff von Wirtschaft und Opposition

Karikatur eines Community-Trolls

Liebe Leserinnen und Leser,

kennen Sie Trolle? Das sind Unholde, die nichts Gutes im Schilde führen. Internet-Trolle gibt es auch. Das sind solche, die „Beiträge verfassen und sich darin auf die Provokation anderer Gesprächsteilnehmer beschränken“, heißt es in den einschlägigen Definitionen. Solche Provokationen würgen eine Diskussion ab. Internet-Trolle sind also Menschen, die wir in unserer Handelsblatt-Online-Community nicht brauchen. Was wir gut finden, sind Kommentatoren. Gerne solche, die auf den Punkt kommen - von uns aus kurz und schmerzhaft.
Am meisten freuen wir uns, wenn Sie zu Ihrer Meinung mit Ihrem Namen stehen. Wir möchten wissen, mit wem wir diskutieren, und Sie haben ein Recht zu wissen, mit wem Sie sich auseinandersetzen. Wir glauben, dass es zu einem fairen Umgang miteinander im Netz gehört, sich offen gegenüberzutreten.

Ihre Handelsblatt-Online-Redaktion
Bitte bleiben Sie fair und halten Sie sich an unsere Community Richtlinien sowie unsere Netiquette.
  • 18.05.2012, 14:28 Uhrvharsch@t-online.de

    Welche Zauberer hat Merkel den noch im Hut ? Jetzt soll ein Talkmaster schnell die groessten Wirtschaftsaufgaben Deutschlands bewerkstelligen ?
    Hoert den der Dilletantismus nicht mehr auf ?
    Diese Aufgabe ist eigentlich Chefsache... aber ihre Inkompetenz braucht diese Frau nicht mehr zur Schau stellen. Versagen auf der ganzen Linie !!!

    • 22.05.2012, 09:53 UhrEnergieelite

      Versagen auf der ganzen Linie !!!
      ------------------
      Ganz recht ! Deswegen braucht sie Hilfe , nicht nur von Altmaier ein Herr Merz würde sich auch gut machen , Teufel , Lindner ..... sind weitere Kompetente Entscheidungsträger die die Deutsche Regierung nun braucht !


      Verantwortungsbewusste
      Entscheidungsträger schalten keine weiteren Kraftwerke ab ,bis die Energieversorgung durch EE Nachweislich gesichert ist , und wenn es noch 30 Jahre braucht,braucht es eben noch 30 Jahre !!!

  • 18.05.2012, 16:27 Uhrgerhard

    Der neue Umweltminister Altmaier muss die Riesenaufgabe der Energiewende lösen? (Zitat)
    Das ist genauso vergeblich – wie es mit Röttger auch nicht geklappt hätte. Die Grundvoraussetzungen stimmen einfach nicht. Die Infrastruktur des Starkstromnetzes ist bereits eine Sache von mindestens ein Jahrzehnt und die Fehleinschätzung eine Industrienation nur mit Windmühlen und Solarzellen in unseren Breiten bedienen zu können ist und bleibt die größte „ Schnapsidee“ des 21. Jahrhunderts. Hinzu kommt die vorschnelle Abschaltung des Atomstromes, die sich jetzt schon äußert mit steigenden Energiekosten für den einfachen Steuerzahler. Der Atomstrom muss erst ersetzt werden und das heißt vorerst nichts anderes als ein Rückgriff auf Gas- und Kohlekraftwerke und wahrscheinlich dann auch noch auf die Hilfe von (Atom-) Nachbarnationen, letztere neue Atomkraftwerke in Auftrag geben! Welcher „Umweltmeister“ soll das aber alles mal eben “managen“? An der Energie werden sich die „Geister“ bald spalten –ob grün, rot oder schwarz – alle werden feststellen, mit Politik allein ist keine Energie zu erzeugen. Na – dann bis zum nächsten „Rücktritt“.

    • 18.05.2012, 16:58 UhrSonnenschein

      @gerhard, zur Information: Ein paar Windrädchen in die flache Nordsee zu stellen und einen Graben auszuheben, um eine PowerLine reinzufädeln ist kein Hexenwerk. Selbst große Windparks sind nach einer Bauzeit von 2, 3 Jahren am Netz. Im Gegensatz dazu basteln Frankreich und Schweden wenn es gut geht 10 Jahre an ihren neuen Kernkraftwerken und wenn sie ausgebastelt haben, werden sie die Baukosten (die sich zu ihrer Information mittlerweile verdoppelt haben) nie mehr reinholen. Der Strom ist Dank der vielen erneuerbaren Energie an der europäischen Strombörse für ein Appel und ein Ei zu haben. Schon heute liegen die Preise im Regelfall bei nur noch 5 Cent/kWh.
      Wenn Sie sich diese Zusammenhänge einmal klar machen, sehen die Energiewende bestimmt etwas positiver.

  • 18.05.2012, 16:59 Uhrwinter

    Ein Industrieland wie Deutschland mit ca. 40 Mio KfZ/LKW und einer dort schlummernden Stromerzeugungsleistung von 4.000.000 MW und einer mittleren Erzeugungsleistung von 75.000 MW, braucht eigentlich gesetzlich nur die Austauschmotoren, die dann überholt werden würden, zur Stromversorgug heranziehen.

    Das ist weder juristisch, noch physisch ein Problem und innerhalb von 10 Jahren zu realsieren.

    Das Problem sind Politiker, die für Unternehmen aus einem anderen Phase der industriellen Entwicklungsgeschichte, den EVU, noch Lobbyistendienste versehen.

  • 20.05.2012, 21:39 UhrMazi

    Wenn Merkel einen Minister "raus wirft", dann kann Altmeier nicht einfach so weiter machen wie bisher. Dafür war die Sprache zunscharf. Aufgrund der gewählten Form reicht die einfache Rolle rückwärts für Merkel nicht mehr. Mit der Aktion hat Merkel die Energiewende eindeutig zur Chefsache gemacht.

    Schröder hat den Seelenfrieden bei Putin gefunden. Wo dürfen wir Merkel suchen?

    • 22.05.2012, 11:25 Uhrmargrit117888

      Mazi
      ich finde, Merkel würde gut nach China passen. Sie reist ja ohnehin Vorliebe dorthin. Es ist ja auch ein früheres Freundesland der DDR
      Aber vielleicht hat ja Margot Honecker in Chile noch ein Zimmer frei
      Hauptsache sie verschwindet

  • 22.05.2012, 07:57 UhrLefort

    Die Energiewende hat leider immer noch viele mächtige Gegner,die im Hintergrund agieren und noch lange nicht ans Aufgeben denken.Herr Röttgen könnte uns bestimmt viel darüber erzählen,wenn er dürfte.

  • 22.05.2012, 12:05 UhrO.K.

    Die Energiewende ist ja wohl Fakt. Fragt sich bloß, wohin sie sich wendet!
    Das lässt breiten Raum für Überraschungen. Nur mal zwei mögliche Beispiele:
    1. Asse ausbuddeln geht ja wohl nicht. Der Altmaier kommt aus dem Saarland: Da wurde erst 2008 (?) die letzte private Grube zugemacht, die einen 50 cm mächtigen Flöz abgebaut hat, der ca 45° schief in der Erde lag (und z.T. noch liegt).
    ... eine Prima Sache, wenn man statt Kohle raus eine Abdichtung rein baut - und dies über der Asse:
    Das wäre dann Bergbautechnik aus dem Saarland um den Salzstock trocken zu legen.
    2. Genauso wie Hauseigentümer zu nachträglichen Isolations-Investitionen gezwungen werden können, könnten Solaranlagenbesitzer zur Installation von Batteriespeichern angehalten werden. Wenn jeder 1h Peak-Leistung pro Tag in die Batterie für den Abend speichern können müsste, könnte er in der Nacht eine genauso grosse Menge Windenergie für den allmorgendlichen Leistungspeak aufnehmen und damit einen Netzausbau weitgehend überflüssig machen.
    ... viel Gestaltungsspielraum jedenfalls für fähige Leute!

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