Energiewende
Merkel verspricht Bürgern bezahlbare Strompreise

Bundeskanzlerin Angela Merkel will auch in Zukunft bezahlbaren Strom gewährleisten. Wirtschaftsminister Philipp Rösler betonte aber gleichzeitig auch, eine Energiewende gebe es „nicht zum Nulltarif“.
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BerlinDie Energiewende wird nach den Worten von Bundeskanzlerin Angela Merkel nicht zwangsläufig zu drastischen Strompreissteigerungen für Bürger und Unternehmen führen. „Wir tun alles, um die Energiewende so zu gestalten, dass die Preise bezahlbar bleiben, dass die Versorgung sicher ist und wir gleichzeitig die Energie umweltfreundlicher gestalten“, sagte Merkel am Samstag in ihrem Video-Podcast. Auch Wirtschaftsminister Philipp Rösler sagte, Strom müsse bezahlbar bleiben. Allerdings gebe es die Energiewende nicht zum Nulltarif. Umweltminister Peter Altmaier betonte, Strom dürfe nicht zu einem Luxusgut werden.

Altmaier sagte, alle hätten gewusst, dass die Energiewende nicht ohne Kosten zu haben sei. In den nächsten Wochen und Monaten wolle er mit Wohlfahrtsverbänden und den kommunalen Spitzenverbänden darüber sprechen, wie durch Beratungsprogramme und praktische Hilfe im Alltag Stromeinsparungen und Stromeffizienz auch von sozial schwächeren Haushalten umgesetzt werden könnten. Am Ende müssten die Kosten für die Energiewende so auf die Verbraucher umgelegt werden, dass es nachvollziehbar und gerecht sei. Vorschläge dazu sollten im Oktober vorliegen.

Auch nach Ansicht von Unions-Fraktionschef Volker Kauder muss Strom nicht teurer werden. Allerdings müsse dazu die Förderung der Solarenergie gesenkt werden. In der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ unterstrich er, das Thema der sozialen Gerechtigkeit werde im Bundestagswahlkampf eine wichtige Rolle spielen. „Deshalb dürfen wir mit den Energiekosten nicht leichtfertig umgehen.“ Der Opposition warf er vor, durch das Festhalten an der „übertriebenen Solarförderung“ die Preise in die Höhe zu treiben.

Rösler erteilte allen Vorschlägen zur staatlichen Reduzierung des Strompreises - etwa in Form von Zuschüssen für Geringverdiener - eine Absage. Ursache für die steigenden Preise sei der stärker als geplante Ausbau alternativer Energien im Rahmen der gesetzlichen Förderung, sagte er der Zeitung „Sonntag aktuell“. Der Vorschlag eines Zuschusses für Menschen mit geringem Einkommen bedeute daher: „Die negativen Auswirkungen einer Subvention sollen durch eine weitere Subvention gemildert werden.“ Dies gehe zulasten der Mitte der Gesellschaft. Auch einer Absenkung der Stromsteuer erteilte Rösler eine Absage.

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  • @Lefort Das ist einfach nur falsch. AKW sind zwar ein BISCHEN teurer als Kohlekraftwerke (ja KOHLE, micht "Erneuerbare"), kosten nämlich so c.a. 5 Cent die Kilowattstunde anstatt 3 Cent die Kilowattstunde. Die vorigen Generationen dachten jedoch, man könne sich das leisten, um die Luftverschmutzung zu bekämpfen (Kohlekraft emittiert mehr Abgase und auch mehr radiaktive Partikel (sind in der Kohle enthalten) als AKW).
    Subventionen für AKW gab es nur in der Forschung. Dabei hat die Bundesregierung den AKW-Betreibern sogar finanziellen SCHADEN zugefügt, indem sie zuerst einen Brüter-Reaktor haben bauen lassen, und dann "kurz vor Schluss" als alles fertig war, die Lizenz enzogen haben. Den Stromkonzernen ist damit ein riesiger Schaden entstanden, Dank den AKW-Gegnern und Dank dem Staat.
    Die Entsorgung von AKW und dem sog. "Atommüll" (das sind die abgebrannten Brennstäbe die noch 85% Restenergie enthalten die man nutzen könnte) zahlen zu 100% die AKW-Betreiber und zu 0% die Steuerzahler. Gorleben wurde z.B. von den AKW-Betreibern bezahlt. Wenn den Anti-Atom-Chaoten Gorleben nicht passt, werden die Kosten natürlich immer mehr und mehr, aber das ist ja was man erreichen will. Dennoch musste man AKW direkt in D verbieten, sie waren einfach zu günstig und wären dennoch hier betrieben worden.
    Daß die "Erneuerbaren" billiger sein sollen, ist einfach lächerlich. Jeder weiß inzwischen, daß diese über das EEG - außerhalb der Börse - abkassieren und daß alles nur Lug und Trug ist.

  • Atomstrom ist der teuerste Strom aller Zeite.Zuerst die Entwicklung der Technik,dann der Bau der Atomkraftwerke,die Endlager,der Rückbau,wird alles vom Steuerzahler übernommen.Nur deshalb scheint der Atomstrom auf den ersten Blick billig.
    Hätte man so viel Geld in die Regenerativen und der dazu benötigten Speichertechnik gesteckt,wäre das Problem mit dem bald nicht mehr bezahlbaren Stroms schon lange gelöst.

  • Fr. Merkel ist im kommunistischen "Neusprech" aufgewachsen.

    Die Fakten, man scliesst abgeschriebene Kraftwerke, die Strom zu weniger als 2c/kWh produziert haben, ersetzt diese durch Stromerzeuger die 20c/kWh Subventionen für nahezu wertlosen Zufallsstrom erhalten, zuzüglich Netzausbau und Stromspeichern für letztendlich einen 3-stelligen Milliardenbetrag, sprechen nicht gerade für konstante Strompreise.

    So sucht man eine kommunikative Lösung. "Die Strompreise sollen bezahlbar bleiben" (für wen!).

    Die Kommunisten haben hierzu einen Orwellschen Neusprech entwickelt. Das Ausrauben der Facharbeiter und Angestellten nennt man "Soziale Gerechtigkeit". Die Alimentiereung Südeuropas durch Deutschland heisst "Euro Rettungsschirm". Die KBW (Kommunistischer Bund Westdeutschland) Funktionäre z.B. Trittin, Kretschmer... u.s.w. nennen technisch hoffnungslose Energiequellen "Erneuerbare Energie". Eine Rationierung des Stroms nennt man "Intelligentes Netz".

    Vandale

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