Energiewende
Solarbranche freut sich über weitere Gelder

Die Förderungen für Sonnenstrom fließen weiter wie bisher, weil zu wenig neue Anlagen installiert wurden. Die Subventionen bleiben strittig, könnten aber bis Ende 2011 unangetastet bleiben.
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DüsseldorfDie deutsche Solarbranche ist erleichtert. Die Koalitionsfraktionen in Berlin haben sich darauf verständigt, dass es vorerst keine weiterern Einschnitte bei der Solarstromförderung geben wird. "Die bestehenden Einschnitte erfordern bereits eine sehr große Kraftanstrengung der Solarunternehmen", kommentiert Carsten König, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands Solar BSW  die Entscheidung. "Eine noch schnellere Absenkung der  Fördersätze wäre für die Branche nicht darstellbar gewesen", sagte König.

In den vergangenen Monaten hatte sich vor allem der Wirtschaftsflügel der Union für größere Einschnitte bei der Solarförderung stark gemacht. Es ging unter anderem darum, einen sogenannten Deckel einzuführen, also eine Obergrenze, ab der dann die Förderung von Photovoltaikanlagen auf Null sinkt. Doch diese Stimmen konnten sich letztlich in der Union nicht durchsetzen. Für Kritik an der Solarbranche sorgt immer wieder die Tatsache, dass sie eine deutlich höhere Förderung als die Windbranche erhält, aber weniger Strom produziert.

So bleibt es dabei, dass die Kürzung der Solarförderung in Deutschland davon abhängt, wieviele Neuanlagen pro Jahr angeschlossen werden: Je mehr Anlagen angeschlossen werden, desto geringer wird die Solarförderung. Der Gesetzentwurf für das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) soll an diesem Donnerstag im Bundestag mit den übrigen Energien-Gesetzen beschlossen werden.

 

Kommentare zu " Energiewende: Solarbranche freut sich über weitere Gelder"

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  • Wie lange wollen wir uns noch dem Diktat von Öko-Terroristen und wenigen, allerdings gut organisierten, Atomkraftgegner bevormunden lassen?

    Solarstrom kostet in unseren Breiten in der Gestehung etwa das sieben der konventionellen Erzeugung. In diesem Jahr werden alleine die Solarsubventionierung, politisch korrekt Förderung, 6 Mrd. Euro betragen, und das für 2-3% der gesamten Stromproduktion.

    Nur mutig weiter so und wir haben bald bessere Verhältnisse als in Griechenland.

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