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„Er kann es“: Schmidts Ritterschlag für Steinbrück

Zwei Weltversteher im Paarlauf: Altkanzler Helmut Schmidt empfiehlt Ex-Finanzminister Peer Steinbrück im gemeinsamen Buch für Höheres. Nämlich für die Kanzlerkandidatur. Warum? Weil er's kann.

Der ehemalige Finanzminister Peer Steinbrück (l) und Altbundeskanzler Helmut Schmidt. Quelle: dpa
Der ehemalige Finanzminister Peer Steinbrück (l) und Altbundeskanzler Helmut Schmidt. Quelle: dpa

BerlinDie Choreografie dieses denkwürdigen Paarlaufs ist sorgfältig geplant. Zum Auftakt plauderten Altkanzler Helmut Schmidt und Ex-Finanzminister Peer Steinbrück gestern Abend vor einem Millionenpublikum bei Günther Jauch über Euro-Krise, Staatsverschuldung und politische Führung. Am heutigen Montag dann blicken Schmidt und Steinbrück die Deutschen von der Titelseite des „Spiegels“ aus an: entschlossen und forsch der eine, väterlich gelassen der andere. Die Botschaft des Duos steht in drei Worten über dem Titelbild: „Er kann es.“

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Noch ehe die SPD über ihren künftigen Kanzlerkandidaten berät, hat Helmut Schmidt seine Entscheidung schon getroffen. Bereits die Verleihung des traditionsreichen Helmut-Schmidt-Journalistenpreises am vergangenen Donnerstag nutzte der Altkanzler, um Peer Steinbrück für Höheres zu empfehlen.

„Er beherrscht alle wichtigen politischen Themen, über die wir derzeit sprechen. Und er kann sie in einer Art und Weise, die auch das normale Publikum versteht, auseinandernehmen und erklären.“ Vor allem aber gehe „seine Reichweite über die seiner eigenen Partei hinaus“, betonte Schmidt mit Blick auf die von der schwarz-gelben Regierung enttäuschten bürgerlichen Kreise.

Ohne Gnade Wenn Peer Steinbrück Klartext spricht

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Die Empfehlung, Steinbrück als aussichtsreichsten Kandidaten der SPD gegen Angela Merkel antreten zu lassen, findet sich auch in dem neuen Buch, das die beiden Bestsellerautoren am Donnerstag dieser strategisch geplanten  Woche mit großem Medienrummel vorstellen werden: Unter dem Titel „Zug um Zug“ sprechen Schmidt und Steinbrück beim Schachspiel über Politik, Ökonomie – und eben auch über die Fähigkeiten des Jüngeren. „Peer Steinbrück hat in seiner Zeit als Finanzminister bewiesen, dass er regieren und verwalten kann“, zitiert Schmidt aus dem gemeinsamen Werk.

  • 24.10.2011, 15:18 Uhrmondahu

    Nun, wenn sonst sollte er empfehlen? Der Rest der SPD ist doch noch viel schwächer auf der Brust.

  • 24.10.2011, 15:06 UhrAnonymer Benutzer: muecke

    Herrn Steinbrück werden früher oder später die Menschen schon durchschauen! Er hat rhetorische fähigkeiten, ja das ist unbestritten... Aber bei der Fachkompetenz, mmhhh.
    naja. Er soll mal zur Sendung der klügste Deutsche mal gehen. :-)Nein quatsch
    Weil es uns auch betrifft kann ich jeden nur empfehlen bei youtube:->
    Der Finanzcrash kommt (Teil 1)
    einzugeben und gebannt 10 min. konzentriert zu schauen. Ich sehe schon die offenen Münder :-) Betrifft uns alle!

  • 24.10.2011, 13:01 UhrAnonymer Benutzer: AlterMann

    Spätestens gestern Abend hat er allen bewiesen, daß er es NICHT kann, dieser überhebliche - und bisher völlig überschätzte - Finanzlaie.

    Meine große Hochachtung ggü. Helmut Schmidt und seinen beeindruckenden politischen Kenntnissen beginnt zu bröckeln.
    Seine taktierenden Einschätzung über den Euro und seine unerträglichen Lobhudeleinen ggü. Steinbrück gehören nicht in die Öffentlichkeit. Reine Parteipropaganda. Ach ja, für das diese Woche erscheinende Buch der beiden Sozis sollte es ebenfalls glaubwürdigere Rahmen geben als im gebührenfinanzierten TV.

    Einfach nur PEINLICH und DREIST!

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