Erbschaftsteuer: Grüne wollen reiche Erben schröpfen

Erbschaftsteuer
Grüne wollen reiche Erben schröpfen

Noch können Vermögende die Erbschaftsteuer mit einem Trick umgehen. Die Grünen wollen das ändern und peilen eine Reform an, die es in sich hat. Das Aufkommen aus der Erbschaftsteuer soll verdoppelt werden.

Berlin/DüsseldorfDie Grünen wollen künftig auch millionenhohe Erbschaften und Schenkungen besteuern. Sie  unterstützen damit eine Forderung des Vize-Präsidenten des Bundesfinanzhofs (BFH), Hermann-Ulrich Viskorf, der sich für eine spürbare Erhöhung der Erbschaftsteuer ausgesprochen hatte.  „Wir fordern eine gerechte Erbschaftsteuer, die auch millionenhohe Erbschaften und Schenkungen umfasst“, sagte die Grünen-Finanzexpertin Lisa Paus Handelsblatt Online. „Wir haben uns zum Ziel gesetzt, das Aufkommen aus der Erbschafts- und Schenkungsteuer perspektivisch zu verdoppeln.“  

Es sei schlicht nicht begründbar, warum selbst von geringen Arbeitseinkommen mehr als ein Drittel an Steuern und Abgaben einbehalten werde, aber Erben weitgehend verschont blieben, sagte Paus weiter. Sie verwies dabei auf die Besteuerung in anderen europäischen Ländern. Deutsche Erben genössen bisher „enorme Privilegien“, während in Nachbarländern wie Frankreich und Belgien die Einnahmen aus der Erbschafts- und Schenkungsteuer dreimal höher seien.

Der BFH-Vize Viskorf lege daher „den Finger in die Wunde der Bundesregierung“, so Paus. Das Erbschaftsteuergesetz sei so löchrig wie ein Schweizer Käse. „Für Reiche Erben ist es ein leichtes, sie zu umgehen.“ Es könne aber nicht sein, dass durch legale Steuertricks gerade die sehr hohen Vermögen völlig von der Steuer befreit werden, betonte sie.

Viskorf hatte gestern auf dem zehnten Finanzgerichtstag ein Modell für eine einfache und gerechte Erbschaftsteuer präsentiert. "Nach meiner Erfahrung dürfte eine solche Reform Einnahmen von zehn bis zwölf Milliarden Euro einbringen", sagte er. "Das würde dann auch die Diskussionen um die Wiedereinführung der Vermögensteuer beenden." Verglichen mit dem heutigen Erbschaftsteueraufkommen wäre das fast eine Verdreifachung.

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Grüne wollen reiche Erben schröpfen

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"Erbschaftsteuergesetz ist mangelhaft"

Kommentare zu "Grüne wollen reiche Erben schröpfen"

Alle Kommentare
  • @Karin
    Was haben Sie in der DDR durchlebt, dass Sie heute so seltsame Reaktionen von sich geben. Das beste für Sie wäre, für etwa 10-20 Jahre nach USA, Kanada, Australien etc. auszuwandern, damit Sie ein anderes Wertesystem kennenlernen.

    Sollten Sie liebenswerte Nachkommen, Nichten oder Neffen haben, denen Sie einen guten Start ins Leben gönnen möchten, wären Sie über eine reduzierte Erbschaftssteuer bestimmt nicht unglücklich.

    In Deutschland ist Wahl, lassen Sie sich doch nicht vor den Karren bestimmter Leute spannen, die nichts anderes im Sinn haben, als Wählerstimmen vom dummen Stimmvieh einzufangen. Das Anschüren von Neid ermöglicht auf die billige u. schnelle Art, Wähler zu gewinnen. Besser wäre darüber nachzudenken, wie alle Bürger ein angemessenes Auskommen erwirtschaften können.

    Belegen Sie einen Studiengang an der Uni und Sie werden neue Perspektiven kennenlernen. Ich wünsche Ihnen viel Glück u. Erfolg, wenn Sie eine Lebensneuplanung in Betracht ziehen.

    Noch ein Beispiel: Eine Farbige Dame aus Afrika kam zum Studium nach Deutschland. Ihren Unterhalt hat sie lebst verdient und das Geld war immer knapp. Zuschüsse von Staat hat sie abgelehnt. Sie hat das Studium erfolgreich beendet, wurde von einer Bank übernommen und „verdient“ als alleinstehende Dame mehr Geld als der Durchschnitt. Arbeit muss sich lohnen, sonst geht die Masse ab in die soziale Hängematte. Wenn alle auf Sozial machen, gehen wir den Weg, den Grichenland etc. gerade durchmacht.

  • Das kommt in Deutschland auch bald, der Krieg wird vorbereitet!
    Das Werk vom Polit-Pack: GRÜNESPDCDUFDPLINKECSU!

    Und genau das hat der CIA in seiner Studie von 2008 gemeint!

    „Muslim Patrol“ verfolgt Ungläubige in London
    n-tv, Mittwoch, 23.01.2013, 12:36
    Seit Kurzem treiben Salafisten ihr Unwesen in Londons Partyszene. Die selbst ernannte islamische Bürgerwehr „Muslim Patrol“ will das Scharia-Recht auch in Großbritannien durchsetzen und deshalb Mini-Röcke und Alkohol aus dem Straßenbild streichen.
    http://www.focus.de/panorama/welt/islamische-buergerwehr-muslim-patrol-verfolgt-unglaeubige-in-london_aid_904044.html

    Die vom Volke offiziell gewählte kriminelle Vereinigung CDUGRÜNESPDFDPLINKECSU steht schon lange im Fokus der CIA. Deshalb auch diese Gefahrenstudie vom CIA.
    Die Amerikaner haben Angst vor einem neuen Krisengebiet: Deutschland/Europa!

    CIA prophezeit seit 2008 in seiner Studie „Bürgerkrieg in Deutschland“
    Brainlux Contor | 22. Oktober 2010, 10:31 Uhr
    Europa am Scheideweg und die Armseligkeit des Staates der Dichter und Denker.

    http://www.readers-edition.de/2010/10/22/cia-prophezeit-buergerkrieg-in-deutschland/

    http://www.webdesign-luene.de/aktuelles/2009/11/29/burgerkrieg-in-deutschland/

    http://www.kopp-exklusiv.de/index.php

    http://derhonigmannsagt.wordpress.com/2011/05/10/burgerkrieg-gefahrengebiete-in-deutschland-karte/

    http://marc-doll.de/index.php?option=com_content&view=article&id=51:negative-zitate&catid=41:buchtipp-zitate&Itemid=61

  • Die geistig auf Gullydeckelniveau hängen gebliebenen
    Das die gefährlichsten Faschisten in Deutschland überhaupt noch ihre Klappe aufreißen dürfen ist an sich schon ein gigantischer Skandal! Die sind doch noch gefährlicher als die NPD!

    „Muslim Patrol“ verfolgt Ungläubige in London
    Mittwoch, 23.01.2013, 12:36
    Seit Kurzem treiben Salafisten ihr Unwesen in Londons Partyszene. Die selbst ernannte islamische Bürgerwehr „Muslim Patrol“ will das Scharia-Recht auch in Großbritannien durchsetzen und deshalb Mini-Röcke und Alkohol aus dem Straßenbild streichen.
    http://www.focus.de/panorama/welt/islamische-buergerwehr-muslim-patrol-verfolgt-unglaeubige-in-london_aid_904044.html

    "Was unsere Urväter vor den Toren Wiens nicht geschafft haben, werden wir mit unserem Verstand schaffen!"
    Cem Özdemir, Bündnis90/Die Grünen (Quelle: Hürriyet vom 8.9.98 (auf türkisch), abgedruckt im Focus am 14.9.98)

    Sinngemäß: "Wir wollen, dass Deutschland islamisch wird"
    Cem Özdemir, Bündnis90/Die Grünen

    „Der deutsche Nachwuchs heißt jetzt Mustafa, Giovanni und Ali!“
    Cem Özdemir, Bündnis90/Die Grünen auf dem Parteitag der Grünen 1998 in Bonn-Bad Godesberg rief damit Stehende Ovationen unter den Grünen aus.

    “Deutsche sind Nichtmigranten, mehr nicht!”
    Claudia Roth, Bündnis90/Die Grünen

    Sinngemäß: Wir, die Grünen, müssen dafür sorgen, so viele Ausländer wie möglich nach Deutschland zu holen. Wenn sie in Deutschland sind, müssen wir für ihr Wahlrecht kämpfen. Wenn wir das erreicht haben, werden wir den Stimmenanteil haben, den wir brauchen, um diese Republik zu verändern.
    Daniel Cohn-Bendit, Bündnis90/Die Grünen

    … die Zurückdrängung des deutschen Bevölkerungsanteils in diesem Land.”
    Vorstand der Bündnis90/Die Grünen von München

    http://marc-doll.de/index.php?option=com_content&view=article&id=51:negative-zitate&catid=41:buchtipp-zitate&Itemid=61

  • Aha, die Hasser der Deutschen und Deutschlands …

    Das diese linken Faschisten in Deutschland überhaupt noch ihre Klappe aufreißen dürfen ist an sich schon ein riesen Skandal!

    n-tv Mittwoch, 23. Januar 2013
    EU Reaktionen GroßbritannienEx-Außenminister Fischer warnt vor Zugeständnissen an die Briten
    Berlin (dpa) - Nach der britischen Ankündigung eines EU-Referendums hat der frühere Außenminister Joschka Fischer Deutschland und andere EU-Staaten vor Zugeständnissen an London gewarnt. …
    http://www.n-tv.de/ticker/Ex-Aussenminister-Fischer-warnt-vor-Zugestaendnissen-an-die-Briten-article10001796.html

    „Deutschland verschwindet jeden Tag immer mehr, und das finde ich einfach großartig.”
    Jürgen Trittin, Bündnis90/Die Grünen (Quelle: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung vom 02.01.2005)

    Deutschland muss von außen eingehegt, und von innen durch Zustrom heterogenisiert, quasi verdünnt werden.
    Quelle: "Die Welt" vom 7.2.2005 (Rezension zu Joschka Fischers Buch "Risiko Deutschland" von Mariam Lau)

    „Deutsche Helden müsste die Welt, tollwütigen Hunden gleich, einfach totschlagen.“
    Joschka Fischer, Bündnis90/Die Grünen (Quelle: Pflasterstrand 1982; zitiert in "Nation & Europa, Mai 1999, Seite 7)

    „Deutschland ist ein Problem, weil die Deutschen fleißiger, disziplinierter und begabter als der Rest Europas (und der Welt) sind. Das wird immer wieder zu ‘Ungleichgewichten’ führen. Dem kann aber gegengesteuert werden, indem so viel Geld wie nur möglich aus Deutschland herausgeleitet wird. Es ist vollkommen egal wofür, es kann auch radikal verschwendet werden – Hauptsache, die Deutschen haben es nicht. Schon ist die Welt gerettet.“
    Joschka Fischer, Bündnis90/Die Grünen

    usw. …

    http://marc-doll.de/index.php?option=com_content&view=article&id=51:negative-zitate&catid=41:buchtipp-zitate&Itemid=61

  • "Jawohl, dann gehen wir hin zur Leistungsgesellschaft. Dann wird aber auch Hartz4 gestrichen! Wer nicht arbeitet, muss nicht essen!"

    Die Welt aus der Froschperspektive.

    Dabei müsste man soweit gar nicht über den Tellerrand hinausblicken um zu erkennen, daß im Zuge der Ungleichverteilung die Nachfragefinanzierung nur noch "auf Pump", gar nicht, oder eben: über staatlich gelenkte Umverteilung aufrechterhalten werden kann.

    " Inequality stifles, restrains and holds back our growth. When even the free-market-oriented magazine The Economist argues — as it did in a special feature in October — that the magnitude and nature of the country’s inequality represent a serious threat" ...
    "The most immediate is that our middle class is too weak to support the consumer spending that has historically driven our economic growth. While the top 1 percent of income earners took home 93 percent of the growth in incomes in 2010, the households in the middle — who are most likely to spend their incomes rather than save them "

    http://opinionator.blogs.nytimes.com/2013/01/19/inequality-is-holding-back-the-recovery/

    Umverteilung ist systemrelevant und zwingend erforderlich.
    Über Kredit -> führt in die Überschuldung;
    Erbschaftssteuer - am besten gleich mit einer Deckelung der Erbschaftsmasse - ist ökonomisch und gesellschaftlich der richtige und zwingend erforderliche Weg.

    Flankiert mit Inflation wird dieser Weg nun auch gegangen werden.
    Der Grad der Überschuldung läßt ein weiteres "auf Pump" einfach nicht mehr zu.

  • @keeper

    Ihre Worte:
    Dann ist endlich auch den Schmarotzern und den Krisenverursachern klar:
    wer etwas will, der muß selbst etwas leisten.

    Weg von der Eigentumsgesellschaft - hin zur Leistungsgesellschaft."



    Jawohl, dann gehen wir hin zur Leistungsgesellschaft. Dann wird aber auch Hartz4 gestrichen! Wer nicht arbeitet, muss nicht essen! So oder ähnlich steht es sogar in der Bibel.

    Sie sollten nachdenken, bevor Sie schreiben.

    Kapieren hier viele wirklich nicht, dass wir bereits im Sozialismus leben? Im reinen Kapitalismus hätte man die Banken in die Pleite entlassen. Ungeachtet der Folgen! Der Staat hätte die Sparer entschädigen können. So zahlen alle Steuerzahler für die Fehler der Politiker und der Bankster! Das Spiel heißt Bail-out!

    Und wenn man manche Kommentare liest, wird einem schlecht. Alle wollen das Geld der Reichen! Und bei den Habenichtsen sind schon Leute mit einem Vermögen von 100K reich.
    Mein Gott, wenn es hinterher keine Arbeitsplätze mehr gibt, weil keiner mehr das Risiko eines Unternehmens tragen will, dann schauen viele arbeitslos aus der Wäsche. Das Risiko eingehen wollen allerdings die wenigsten.

    Karin scheint sich die totale DDR zurück zu wünschen. Da musste man nicht unbedingt viel arbeiten. Es reichte, wenn man anwesend war. Das Matrial ging oft schon zur Mittagszeit aus und die Arbeiter hatten schon aus diesem Grund nichts mehr zu tun.
    Wie dieses Experiment ausging, weiß man! In der UdSSR war es nicht besser und auf Kuba freuen sich die Menschen über jeden US-Dollar. Denn mit der eigenen Währung kommen sie nicht weit.

  • Lest mal die Kommentare von Wirtchaftswoche:

    http://www.wiwo.de/politik/deutschland/immobilienmarkt-die-wahren-ursachen-der-neuen-wohnungsnot/v_detail_tab_comments/7651416.html

  • Was hier mit der Erbschaftssteuer bezweckt wird, ist die Dividierung Jeder gegen Jeden. Arm gegen Reich, Unternehmer gegen Arbeitnehmer, Zinsempfäger gegen HartzIV-Empfäger.Alt gegen Reich, Familien mit Kindern gegen Kinderlose... etc etc.

    Wenn alle arm sind hat keiner etwas davon.

    Wie ist die Situation jetzt?

    Wir haben Globalisierung und wir haben den Euro.

    Also eine naja "offene" Volkswirtschaft.

    Die Zinsen werden dazu benutzt die Staatsschuld zu bedienen.
    Ein Ausstieg aus der Globalisierung ist nur teilweise möglich und durch die Staatsverschuldung aüßerst schwierig.
    Die Unternehmer wgen wegziehen und neue nicht hinzukommen.

    Allerhöchstens Leichenfledderer, die die restlche Filetstücke der deutschen Unternehmen(DAX und Mittelstand) billigst mit ihrem Spielgeld aufkaufen.

    Zum Schluß sind alle Vermögenswerte beim Staat, der sie an die Internationale .......die Internationale (Freunde zur Sonne Zur Arbeit;-)) weiterreicht.
    Der Staat als Komplize der Banken bzw. der Internalen Kreditgeber aus dem Nichts.

    D

    Zum Schluß bekommen wir wieder Arbeitsdienst.
    Aber was man von den Sozialisten/Kommunisten im Gewand der Einheitsparteien CDU_CSU_SPD_GRÜNE_FDP_LInKe-PIRATEN auch anderes erwarten.

    Das sollten auch die Jünger des Silvio Gsell auch mal kapieren.

    Mit der Freiheit geht auch der Wohlstand unter.. und umgekehrt.

    Weniger Staat aber nicht grenzenlos.
    Die Versorger sind schon ganz oder teilweise in ausländischer Hand( Teleko, Energie, Strom, Wasser, demnächst die Krankenhäuser(jedes 3. schreibt rote Zahlen)....

  • Selbst Sarkozy flieht vor der franz. Reichensteuer. Die Grünen wollen offenbar, dass sich die Reichen auch aus Deutschland verabschieden. England nimmt sie gerne auf.
    Hier nachzulesen:

    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/01/23/umzug-nach-london-sarkozy-flieht-vor-franzoesischer-reichen-steuer/

  • Die Freistellung des Existenzminimums von der Steuer,
    die Anerkennung eines Erziehungs- sowie eines
    Betreuungsbedarfes basieren auf erzwungenen Entscheidungen.

    Der Gesetzgeber musste immer wieder vor das Karlsruher
    Tribunal geschleppt werden, um das Ärgste zu verhindern.
    Dies sollte auch Frau Paus wissen.
    Von daher dürfen alle gespannt auf die Verabschiedung
    eines verfassungskonformen Erbschaftsteuergesetzes blicken.

    Ein richtiges Highlight war das Jahressteuergesetz 2010.
    Insbesondere Geringverdiener in der Steuerklasse III
    hatten(und haben relativ) im Vergleich zu 2009 netto
    weniger, obwohl die schwarz-gelbe Koalition das
    Gegenteil behauptete. Wer betreten zu diesem Umstand
    schwieg, war die SPD. Weshalb wohl?
    Pikanterweise waren es Vertreter der Grünen, die die
    Unmöglichkeiten an das Licht brachten. Leider
    beschränkte sich ihre Kleine Anfrage auf jene Auswirkungen,
    die ihrer eigenen Wählerschaft drohten.
    Die Opportunitätskosten einer Steuererklärung gehen alle
    etwas an.

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