Erbschaftsteuer
SPD kommt Union bei Erbschaftsteuer entgegen

Die SPD ist der Union in den Verhandlungen über die Erbschaftsteuerreform weit entgegen gekommen. Firmenerben, die einen Betrieb weiter führen, müssen dies nur noch über eine sieben Jahre lange Haltefrist nachweisen, damit das Betriebsvermögen zu 85 Prozent erbschaftsteuerfrei bleibt.

BERLIN. Zugeständnisse machte die SPD demnach auch bei der Auflage, die Lohnsumme und damit die Arbeitsplätze konstant zu halten: Sie darf nun über den Zeitraum von sieben Jahren nicht unter eine bestimmte Marke sinken. Ausgangspunkt waren hier zehn Jahre.

Diese Verbesserungen zugunsten von Familienunternehmern sind allerdings so lange nicht sicher, wie sich Union und SPD weiter über die Erbschaftsteuer auf Eigenheime streiten. Vor allem CSU-Chef Horst Seehofer will für Witwen, Witwer und Kinder den Erbschaftsteuerfreibetrag auf 600.000 Euro heraufsetzen - plus 950.000 Euro für die Wohnimmobilie, insgesamt also 1,550 Millionen Euro. Die SPD sieht ihre Schmerzgrenze bei 750.000 Euro für überlebende Ehepartner.

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