Erhöhung der Arbeitszeit abgelehnt
Verdi verstärkt Streikdrohung

HB BERLIN. Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi will sich in den Tarifgesprächen mit den Ländern auf keine Verlängerung der Arbeitszeit für die Beschäftigten des Öffentlichen Dienstes einlassen. Auch eine länderspezifische Öffnung der Arbeitszeiten komme nicht in Frage, sagte Verdi-Verhandlungsführer Kurt Martin der «Rheinischen Post» «Kleinstaaterei bei der Wochenarbeitszeit lehnen wir entschieden ab», sagte er.

Sollte die nächste Runde scheitern, schließe Verdi einen Streik nicht aus, betonte Martin. Die jüngste Tarifrunde am Donnerstag hatte kein Ergebnis gebracht, die Verhandlungen gehen am 24.April weiter. Eine Mehrarbeit auf Länderebene mit nachfolgenden Stellenstreichungen sei angesichts der Lage am Arbeitsmarkt verantwortungslos, sagte Martin. Die Tarifgemeinschaft der Länder (TdL) hatte gefordert, die Wochenarbeitszeit auf 40 Stunden zu erhöhen.

Martin bekräftigte die Forderung, das Verhandlungsergebnis von Bund und Kommunen für die rund 900.000 Landesbediensteten übernehmen. Diese hatten sich im Februar für ihre mehr als zwei Millionen Beschäftigten auf 300 Euro Einmalzahlung jährlich für drei Jahre und eine leistungsbezogene Bezahlung geeinigt.

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