Erholung gewinnt an Breite
Wirtschaftsministerium: Anlass für Konjunkturoptimismus

Das Bundeswirtschaftsministerium setzt trotz der schwachem Arbeitsmarktdaten im Juli auf positive Konjunktursignale. Es gebe auch Hoffnung auf neue Arbeitsplätze.

HB BERLIN. Nach dem Anstieg der Zahl der Arbeitslosen im Juli um 126 500 auf 4,36 Mill. und damit den höchsten Juli-Wert seit der Wiedervereinigung erklärte das Ministerium (BMWA) am Mittwoch: „Damit ist die in den letzten Monaten festgestellte Stabilisierung des Arbeitsmarktes nicht in Gefahr.“ Vielmehr gäben vielversprechende Konjunktursignale Anlass zur Hoffnung, „dass das Wirtschaftswachstum schon bald die Beschäftigungsschwelle überschreiten und die Zahl der Erwerbstätigen wieder ansteigen wird“. Die Reform am Arbeitsmarkt mit Ich-AGs und Minijobs habe bereits dazu beigetragen, die Beschäftigungsschwelle auf etwa 1,5 % abzusenken. Wirtschaftsexperten warnen jedoch, dass kaum mehr Stellen geschaffen werden, so lange das Wachstum wie bisher nur vom Export getragen wird.

Als positive Konjunkturdaten bezeichnete das Wirtschaftsministerium unter anderem den jüngsten Anstieg des Ifo-Geschäftsklimas und des Reuters-Einkaufsmanagerindex für die deutsche Industrie. Das Ministerium bekräftigte seine Auffassung, dass die konjunkturelle Erholung in Deutschland in den nächsten Monaten an Breite gewinnt.

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