Ermittlungen wegen Volksverhetzung : AfD-Landeschef soll gegen Islam gehetzt haben

Ermittlungen wegen Volksverhetzung
AfD-Landeschef soll gegen Islam gehetzt haben

Die Staatsanwaltschaft Rostock hat Ermittlungen gegen den AfD-Landeschef Holger Arppe eingeleitet. Der Vorwurf: Volksverhetzung. Arppe soll im Internet zur Gewalt gegen Araber und Muslime aufgerufen haben.

RostockNach dem Bekanntwerden islamfeindlicher Hetze hat die Staatsanwaltschaft Rostock Ermittlungen gegen den Landeschef der Partei Alternative für Deutschland (AfD), Holger Arppe, eingeleitet. Es bestehe der Verdacht der Volksverhetzung im Internet, sagte ein Behördensprecher am Freitag und bestätigte damit einen Bericht der in Rostock erscheinenden „Ostsee-Zeitung“ (Samstag).

Das Blatt hatte zuvor berichtet, dass zwischen 2009 und 2010 unter dem Pseudonym „antaios_rostock“ im Internet Gewaltaufrufe gegen Araber und Muslime erschienen waren. Eine Internetadresse habe auf Holger Arppe als möglichen Verfasser hingewiesen. Der Rostocker Galerist, seit kurzem Landesvorstandssprecher der AfD in Mecklenburg-Vorpommern, bestritt, Urheber der Texte gewesen zu sein. „Damit habe ich nichts zu tun“, sagte er der dpa.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur
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