Erneute Absage Merkel gegen zentrale wirtschaftspolitische Steuerung

Angela Merkel nutzt die Übergabe des Jahresgutachtens der Wirtschaftsweisen, um sich erneut gegen eine europäische Schuldenunion auszusprechen. Vielmehr müsse die Wettbewerbsfähigkeit der Länder angeglichen werden.
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Angela Merkel mit dem Gutachten des Sachverständigenrates zur wirtschaftlichen Entwicklung. Quelle: dpa

Angela Merkel mit dem Gutachten des Sachverständigenrates zur wirtschaftlichen Entwicklung.

(Foto: dpa)

BerlinBundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat einer europäischen Schulden- und Haftungsunion erneut eine Absage erteilt. Auch die Bundesregierung wolle keine Zentralisierung der wirtschaftspolitischen Steuerung, sagte Merkel am Mittwoch in Berlin bei der Übergabe des Jahresgutachtens der Wirtschaftsweisen.

Es seien mehr Absprachen nötig, um die Wettbewerbsfähigkeit der Länder anzugleichen. „Wir sehen aber, dass das die Nationalstaaten in eigener Hoheit machen müssen, weil wir auf absehbare Zeit für die dafür wichtigen Indikatoren weder eine Vergemeinschaftung wünschen noch eine Vergemeinschaftung bekommen würden.“

 
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9 Kommentare zu "Erneute Absage: Merkel gegen zentrale wirtschaftspolitische Steuerung"

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  • HoffmanR
    Also Sie sind niedlich, all sowas können Sie doch nicht von Merkel erwarten.
    Die kennt nur Planwirtschaft und Gleichschaltung und das will sie hier und für alle Euro-Länder
    Die große Staatsratsvorsitzende will das mit Gewalt durchdrücken, deswegen ist ja die Verarmung der Euro-Länder auch ihr Ziel udn dann greift sie zu
    Man kann nur hoffen, dass sich jemand erhebt und die endlich zum Teufel jagt
    Sonst singen wir demnächst in allen Euro-Ländern wieder "Baut auf, baut auf, freie deutsche Jugend baut auf.."

  • @ manaslu
    Man kann auch handeln ( oder haben Sie bessere Vorschläge ):

    Wahl 13 : Zur Wahl gehen, Initiative zeigen ! Stimme nicht abgeben, sondern einsetzen und protestieren ! Nicht in die Urne (weg) werfen für korrupte, pseudodemokratische Blockparteien CDU,SPD,FDP,GRÜNE,LINKE ! Alles andere ist besser und wählbar ! Wer nicht wählt, der wählt die Nomenklatura ! Zur Auswahl werden stehen : Die Autopartei, die Anti - € - Partei, die Anti - EU-Partei, die Schöne-Straßen-Partei, die Gerechtigkeitspartei, die Piraten, die Panther, die Weisen, die Freien Wähler, usw. Diesen Parteien muss man über 5 % helfen, damit sie der Nomenklatura einheizen können !

  • "Wettbewerbsfähigkeit angleichen..." Kommt mit irgendwie bekannt vor- Agenda2010 läßt grüßen! Sie meint ja nur, daß es hierzulande noch viiiiiiel zu wenige Niedriglohnjobs gibt! Herr Hundt hat mal wieder gebellt heute und Ändschie reagiert mit Pawlowschen Reflex....

  • Ein einziges Stammtischgeschrei der niedersten Hilfslosigkeit. Genau das mag Merkel. Da kann sie ihren Zentralismus weiter versteckt leben wie auch beim ZDF, wo sie intervernieren ließ. Schönen Tag!

  • "Wettbewerbsfähigkeit der Länder anzugleichen"???!!!
    Weis überhaupt Merkel, was für einen gequirlten Schwachsinn in diesem Satz steckt?!

    Genau das dachte ich auch! Und der Satz, es gibt keine Vergemeinschaftung der Schulden...wahrscheinlich in der Hoffnung, um die Wähler für dumm zu verkaufen. Die gesamte Merkel'sche Politik ist eine Vergemeinschaftung der Schulden!

    An solchen Aussaen kann man erkennen, was für Profis am Ruder sind. Wer bitte hat die Frau gewählt?????

  • @ Rene
    Bevor sie hier dumme Sprüche von sich lassen, schauen sie sich doch mal die Programme von ein paar anderen Parteien an...dann schalten si ihre Intelligenz ein, falls vorhanden, und dann werden sie sehen, welche Parteien gegen das EU-Märchen auftreten und mit wem man dann auch Gelder einsparen kann...! Sie wollen doch nicht alles aufs Butterbrot bekommen, wie es bei den Ossis meist üblich ist, oder ..?

  • "Wettbewerbsfähigkeit der Länder anzugleichen"???!!!
    Weis überhaupt Merkel, was für einen gequirlten Schwachsinn in diesem Satz steckt?!
    Wettbewerb ist keine Gleichschaltung!
    Gleichschaltung ist was für sozialistische Planspiele. Die Realität lebt von der Vielfalt und der Ungleichheit und nicht vom gleichgeschalteten Staatsideologien!
    Diese Merkel hat die soziale Marktwirtschaft NIE verstanden und zum Schluss hat Sie diese auch noch an die ökosozialistischen Ideologen verraten! Ideologische Stichwort wie z.b. "Energiewende" "Green Economy" "Energiesparen" "Smart Grid" "Alternativlos" "Resourcensparen" unterstreichen die wohlstands-fortschritts und freiheitsfeindliche Haltung der Kanzlerin.

  • Ach ja? Mit welcher Partei soll denn das Sparen erarbeiteten Geldes eher gelingen? Und von denen, die ihnen einfallen, werden wohl nächstes Jahr in einer Regierungskoalition sein?

  • Zitat : Es seien mehr Absprachen nötig, um die Wettbewerbsfähigkeit der Länder anzugleichen.
    Diese Aussage qualifiziert doch die Staatsratsvorsitzende.
    Diese Absprachen zielen vielleicht im Jahr 2099 zum Erfolg, wenn überhaupt...?
    Da sieht man doch , wie richtig die Utopistin aus dem Ossi-Land, die FDJ-gelenkt war, zu diesem EU-Märchen passt : wie die Faust aufs Auge !
    Je schneller wir uns dieser Zonenwachtel entledigen, um so mehr erarbeitetes Geld sparen wir ein !

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