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Erstes Quartal: Konjunkturoptimismus treibt Krankenstand hoch

Der Krankenstand in den deutschen Betrieben ist im ersten Quartal dieses Jahres einem Bericht zufolge spürbar angestiegen. Arbeitsmarktexperten machen dafür auch eine leicht verbesserte konjunkturelle Situation verantwortlich.

Frauen fehlten deutlich häufiger als Männer. Quelle: ap
Frauen fehlten deutlich häufiger als Männer. Quelle: ap

HB BERLIN. Die Arbeitnehmer fehlten in den ersten drei Monaten aus Krankheitsgründen 3,66 Prozent der Sollarbeitszeit, zwölf Prozent mehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum, wie die Zeitung „Die Welt“ unter Berufung auf eine Statistik des Bundesgesundheitsministeriums berichtet. Im Vorjahreszeitraum hatten die Arbeitnehmer nur 3,26 Prozent der Sollarbeitszeit gefehlt. Die Fehlquote im ersten Quartal 2010 entsprach demnach 2,1 Arbeitstagen.

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Frauen fehlten laut der Statistik in den ersten drei Monaten dieses Jahres mit 3,85 Prozent der Sollarbeitszeit deutlich häufiger als Männer (3,49 Prozent). Dies entspreche der Entwicklung der vergangenen Jahre, hieß es. Die Statistik erfasst die Krankenstände aller gesetzlich versicherten Arbeitnehmer.

Arbeitsmarktexperten machen laut „Welt“ für den Anstieg der Krankenstände im ersten Quartal neben saisonalen Einflüssen auch eine leicht verbesserte konjunkturelle Situation verantwortlich. In Krisenzeiten nehmen die Fehlquoten nach Ansicht der Experten dagegen tendenziell ab, weil viele Arbeitnehmer fürchten, mit Fehlzeiten ihren Job zu gefährden.

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