Etats steigen jährlich an
Milliarden für Elite-Unis

Bund und Länder haben sich überraschend auf ein Milliarden-Programm für zehn Elite-Universitäten sowie zum Ausbau internationaler Spitzenforschung verständigt. Dafür sind bis 2010 rund 1,9 Milliarden Euro vorgesehen, von denen der Bund 75 Prozent übernimmt, teilte Bundesforschungsministerin Edelgard Bulmahn (SPD) am Montag nach dem Ministertreffen mit.

HB BERLIN. Der hochschulpolitische Sprecher der Unionsländer, Baden-Württembergs Wissenschaftsminister Peter Frankenberg (CDU), bezeichnete Bulmahns Aussagen als verfrüht und in der Sache nicht dienlich. Auch bedürfe „ein Programm dieser Dimension der Zustimmung der Ministerpräsidenten aller Länder“.

Frankenberg wie auch sein bayerischer Kollege Thomas Goppel (CSU) sprachen zwar von einem konstruktiven Gespräch. Bis zur Einigung seien aber noch Detailfragen zu klären. Die SPD-Wissenschaftsminister Jürgen Zöllner (Rheinland-Pfalz) und Hannelore Kraft (Nordrhein- Westfalen) sagten dagegen nach dem Treffen, in der Sache sei man sich jetzt grundsätzlich einig.

Angaben Bulmahns zufolge fließen ab 2006 jährlich 380 Mill. € in den Fördertopf für Spitzen-Universitäten. Dies entspricht einer jährlichen Belastung des Bundes von 285 Mill. €. Die Länder würden nach dieser Rechnung im Jahr 95 Mill. € zahlen.

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