EU-Arbeitsfreizügigkeit: Arbeitsagentur erwartet 180.000 Zuwanderer

EU-Arbeitsfreizügigkeit
Arbeitsagentur erwartet 180.000 Zuwanderer

Die Zahl der Zuwanderer aus Bulgarien und Rumänien wird in den kommenden Jahren deutlich steigen. Damit rechnet die Bundesagentur für Arbeit. Der Fachkräftemangel ist damit aber noch lange nicht behoben.
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BerlinDie Bundesagentur für Arbeit (BA) rechnet ab dem kommenden Jahr mit einer deutlichen Zuwanderung aus Bulgarien und Rumänien, wenn für diese Länder die volle Arbeitnehmer-Freizügigkeit in der EU gilt. BA-Chef Frank-Jürgen Weise sagte der „Rheinischen Post“ (Samstagausgabe), er erwarte aus den beiden Ländern eine Netto-Zuwanderung von 100.000 bis 180.000 Arbeitskräften pro Jahr. Im Jahr 2011, für das die aktuellsten Zahlen vorliegen, kamen aus Bulgarien und Rumänien 112.000 Beschäftige.

Weise sagte, der deutsche Arbeitsmarkt brauche auf die Dauer eine Netto-Zuwanderung von mindestens 200.000 Arbeitskräften pro Jahr, um den Fachkräftebedarf decken zu können.

In demselben Interview kündigte Weise an, bis Ende 2013 fast jede zehnte Stelle in der Behörde zu streichen. „Bis Ende des Jahres werden wir 10.000 Stellen abgebaut haben, ohne betriebsbedingte Kündigungen“, sagte BA-Vorstandschef Frank-Jürgen Weise der „Rheinischen Post“ vom Samstag. Bis Ende 2015 würden insgesamt 17.000 Stellen im Vergleich zum Jahr 2011 abgebaut. „Mehr Einsparungen sind beim Personal nicht möglich“, sagte Weise. Wer bei der derzeitigen Arbeitsmarktlage arbeitslos sei oder werde, benötige oft intensive Betreuung.

Im vergangenen Jahr hatte die BA die Zahl ihrer Stellen bereits um 5200 auf 93.400 verringert. Ein Teil davon geht auch darauf zurück, dass im vorigen Jahr 41 Hartz-IV-Jobcenter von den Kommunen in Alleinregie übernommen wurden. Sie beschäftigten einen großen Teil der BA-Mitarbeiter weiter.

Für eine Senkung des Beitragssatzes zur Arbeitslosenversicherung von 3,0 Prozent des Bruttolohns sieht Weise keinen Spielraum. Im Jahr 2006 habe der Beitragssatz noch 6,5 Prozent betragen. „In einer derzeit so unsicheren Lage würde ich keine Beitragssenkung empfehlen“, sagte Weise. Für das laufende Jahr geht die Behörde von einem Defizit von 1,1 Milliarden Euro aus, das sie aus ihren Reserven decken kann. Die Behörde wird aber neu rechnen, wenn die Bundesregierung im April ihre Eckwerte zur Wirtschaftsentwicklung vorgelegt hat.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Wie bereits angemerkt wurde, sind es nicht nur multikulturalistische Linke, die ihre Freude an Massenimmigration haben, sondern auch die ökomische "Rechte", das Großkapital bzw. deren politische Interessensvertreter.

    In der renommierten englischen Zeitung "The Daily Telegraph" hat der Journalist Ed West einen Kommentar über das Engagement ökonomiischer Rechter für Zuwanderung geschrieben.
    >Viele Konservative [Mitglieder der Conservative Party] setzen ihre Karten auf eine Wirtschaft der niedrigen Löhne und hohe Produktionsraten, die auf der doppelten Mach-die-Reichen-Schnell-Reicher-Plan der Massen-Einwanderung und Besitzinflation beruht. Beide dieser Konzepte führen zu immer weiter wachsenden sozialen Ungleichheit, statischer oder sogar abnehme Kaufkraft hin zum unterem Ende der Gesellschaft, und Treibsand für jene, die sich in der Mitte der Gesellschaft durchschlagen. Für mich persönlich ist das keine Gesellschaft, in der ich gerne leben möchte.<
    http://blogs.telegraph.co.uk/news/edwest/100208866/mass-immigration-and-the-housing-market-two-ponzi-schemes-that-benefit-the-wealthy/

    Die deutsche Entsprechung der Conservative Party und die Inzteressensvertrer von (Groß-) Industrie und Kapital sind die CDU und die FDP.
    Massenzuwanderung führt zu wachsender sozialen Ungleichheit, und schadet am aller meisten den unteren Schichte. Eigentlich müssten die linken Parteien Zuwanderung erbittert bekämpfen, was sie aufgrund ihrer ideologischen Vorstellungen --(zB. Multikulturalismus)-- nicht tun.

  • Es kamen zu großen Teilen ungebildete und sogar analphabetische Zigeuner, es werden auch 2014 überwiegend ungebildete und sogar analphabetische Zigeuner aus Rumänien und Bulgarien kommen.
    Warum sollte es anders sein.

    Wie bereits erwähnt wurde den Deutschen die Zuwanderung von 'Hochqualifizierten' versprochen - ein Versprechen, dass sich als immer mehr als Lüge erweist, um die bereits durch vergangene Zuwanderung vielerorts zur Minderheit gewordene deutschen Bevölkerung weitere Zuwanderung schmackhaft zu machen.

    Die Zuwanderungswellen vergangener Jahre wie auch die Zuwanderungswellen in anderen europäischen Ländern waren immer Eliten-Projekte, die auf Initiative von Funktionseliten auch gegen die Proteste der breiten Bevölkerungsmehrheu te durchgeführt wurden. Das ist jetzt bei der jetzt stattfindenen Zuwanderungswelle, die Deutschland als Heimat der deutschen Nation endgültig abschaffen wird, auch der Fall.

    Ein der 'Kulturbereicherung', Zuwanderung und der eigenen Verdrängung überdrüssiges, aber eingeschüchtertes und größtenteils unpolitisches Volk, wird von seinen pstdemokratisch regierenden Parteienoligarchie eine erneute Zuwanderungswelle zugemutet aufgezwungen. Jedwede Parteien, die dieser Zuwanderungswelle etwas hätten entgegenzusetzen hätten, wurden in der Vergangenheit bis zum heute Tage als 'rechts populistisch' oder "rechtsextrem" diffamiert, an ihre politischen Arbeit behindert,und auch systematisch bekämpft, sodass eine Gruppe sich immer ähnlich werdender etablierte Parteien im Alleingang eine völlig undemokratische Politik zu Gunsten einflussreicher Lobbys betreiben kann.

  • TOD EINER NATION WEGEN FACHKRÄFTEMANGEL

    Der Mythos vom Fachkräftemangel wurde zur Genüge als Lüge der Großkapitals entlarvt.
    http://www.spiegel.de/karriere/berufsstart/fachkraeftemangel-wer-hat-angst-vor-der-killerstatistik-a-791288.html

    http://www.mdr.de/umschau/fachkraeftemangel102.html


    Die Behauptung vom Fachkräftemangel ist eine Erfindung des Großkapitals um verstärkte Zuwanderung durchzusetzen, durch die ein Überangebot an Arbeitskräften, und letzlich Lohndumping geschaffen werden soll.

    Daneben erfüllt die durch den Fachkräftemangel- Mythos zu legitimierende Zuwanderung noch andere, längerfristige Ziele der Großkapitalisten – nämlich die Zerstörung homogener Kulturnationen und Nationalstaaten.

    Nationalstaaten und homogene Nationen sind globalisitisch ausgerichteten Kapitalisten ein natürliches Hindernis für ihre -ökonomischen und machtpolitischen Interessen.

    Wie M. Kleine-Hartlage in seiner Volkstrauertag Rede erklärte:
    Zitat:
    "Es hat seinen Grund, warum es in allen westlichen Ländern die Funktionseliten sind, die die Zerstörung der Völker und ihre Umwandlung in bloße zersplitterte “Bevölkerungen” betreiben: Völker sind nämlich Solidargemeinschaften, die die Herrschenden auch einmal zum Teufel jagen können. Der Schlachtruf, mit dem vor 23 Jahren die Herrschaft der SED gestürzt wurde, lautete nicht: “Wir sind die Bevölkerung.” Er lautete: “Wir sind das Volk!”
    Eine bloße Bevölkerung, bestehend aus Dutzenden von miteinander verfeindeten ethnischen Gruppen, wird niemals die Machthaber stürzen. Sie kann es gar nicht. Eine Demokratie braucht ihren Demos, sie braucht ein Volk. Eine Despotie dagegen, eine Diktatur, ein totalitäres Regime – ja, die brauchen eine Bevölkerung."
    http://korrektheiten.com/2012/11/18/manfred-kleine-hartlage-zum-volkstrauertag-2012/

    Die (Reste der) deutsche Kulturnation wird den wirtschaftspolitischen Interessen von Großkapitalisten geopfert.

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