
Eins muss man Herrn Kubiki lassen, er ist sehr unterhaltsam.
Ansonsten kann man natürlich die gesamte FDP vergessen. Egal welcher Standpunkt, egal welche Forderungen, am Ende macht die FDP das Gegenteil.
Die FDP ist das Zahnrädchen Merkels und dreht sich im CDU-Getriebe synchron mit. Einen Getriebeschaden zu provozieren, würde auch das eigene Zahnrädchen brechen lassen, daher meckert man zwar macht aber mit.
Die Unehrlichkeit im Plenarsaal und der Frust an der lethargisch-verkommenen Demokratie, sind Zeichen unserer abgehobennen Poltitelite, welche sich aus den Parteiapparten selbst speisen. Experten, Persönlichkeiten mit Vita, gestandene Ökonomen, erfahrene Wirtschaftslenker findet man nicht in Parteiämtern. Dort zählen niedere "Qualitäten"
wie Netzwerken, Intrigantentum, Seilschaften, paktieren usw. Das Ergebnis sind Personen wie Pofalla, Söder, Gabriel, Trittin, Lindner, Nahles und Kubiki usw.

@smarty_32
Sie haben recht, eine völlig ausgebrannte "Politikelite" von Personen, die es in einem guten Unternehmen nicht einmal bis zum Abteilungsleiter bringen würden. Die Darstellung des Handelsblattes ist richtig: Es geht hier nicht um die Sache, sondern um Parteigekasper - allerdings mit tödlicher Wirkung für Deutschland. Aber das Land ist egal, Hauptsache man steht in der Zeitung. Wo sind eigentlich Persönlichkeiten mit Weltanschauung und einem Wirtschafts- und Gesellschaftsbild geblieben? Man mag zu deren jeweiliger Richtung stehen wie man will, aber wenigstens hatten sie eine: Graf Lambsdorf, Baum, Barzel, Merck, Biedenkopf und auch Strauss und Wehner. Nix mehr - nur noch populistische Verteilungshansel, die unsere Steuergelder für ihre Karriere vernichten. Diese Parteiendemokratie ist am Ende.

Wir haben im Plenarsaal die Politikergeneration "verantwortungslos". Kanzler Schmidt war der letzte Kanzler mit klarem Standpunkt. Es geht nicht darum ob er zu allem "richtig" liegt, sondern darum WAS sein Standpunkt ist. Mit Kohl und Genscher kam eine Nachkriegs-Generation mit flexiblen Standpunkten.
In der Managementlehre nennt man das einen "situativen Führungsstil", optimal für Teamplayer unbrauchbar für verlässliche, geradeaus Politik.
Dies gilt über alle Parteigrenzen hinweg und verstärkt sich von Jahr zu Jahr selbst durch die in den Parteistrukturen heranwachsenden "Nachwuchs-kräfte".

Widerstand
volle Zutimmung.
Ja man sehnt sich nach solchen Wehners und Strauß usw.
Die haben sich auch immer beharkt, jedoch auf hohem Niveau und wenn es um Land und Bürger ging, dann zogen sie aber an einem Strang.
Das waren noch Bundestagsdebatten, wo man wie gebannt im Sessel saß

Da führte wohl ein Politbaron eines seiner lukrativen sogenannten Hintergrundgespräche. Welch griechischer Oligarch und Reeder verweilte wohl in Kiel ? Hat der bisschen nachgeholfen ?

Im Prinzip hat Kubicki mit seiner Meinung doch Recht. Die als Gegenargument angeführte Inflationsgefahr ist ein Schreckgespenst das garnicht auftreten kann, denn dazu müssten die Löhne entsprechend steigen.

Dann erklären Sie bitte, welcher Mechanismus denn dazu führen soll, dass die Bazooka zwangsläufig Inflationen generiert. Dann müssten die USA, Japan, England u.a. längst im Inflationschaos versunken sein. Selbst die Deutsche Bundesbank hat in den 70ern die Bazooka rausgeholt....
Oder wissen Sie mehr als Keen, Bernanke, Bofinger, Walter und viele andere? Dann her mit Ihrem Wissen. Wir lernen gerne.

Dauerhafte Staatsfinanzierung mit gedrucktem Geld wird irgendwann zu Inflation führen. Und gerade darum geht es hier: um die dauerhafte Finanzierung von Staaten - bzw. ganzen Wirtschaftsräumen - ,die sich nicht mehr selbstständig finanzieren können und immer tiefer in eine realwirschaftliche Krise geraten.

@JCRAMER
Mann mann, wo haben Sie denn die Weisheit her? Informieren Sie sich mal abseits der Tagesschau! Was für ein Unsinn!