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Euro-Krise : Arbeitgeberpräsident erteilt Rückkehr zur D-Mark Absage

Angesichts der Euro-Krise mehren sich Stimmen über die Rückkehr zur D-Mark. Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt sieht Gefahren in einem solchen Schritt. Zu den wirtschaftlichen Konsequenzen findet er deutliche Worte.

Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt Quelle: dpa
Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt Quelle: dpa

AugsburgArbeitgeberpräsident Dieter Hundt warnt die Politik vor einem historischen Versagen in der Euro-Krise. Ein Scheitern der gemeinsamen Euro-Währung wäre gefährlich für die Bundesrepublik, sagte Hundt der „Augsburger Allgemeinen“ laut Vorabbericht.

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„Die Rückkehr zur D-Mark wäre politisch, sozial und wirtschaftlich ein Riesenunglück“, sagte Hundt. „Die Wechselkursrisiken wären für unsere exportorientierten Unternehmen gewaltig“, fügte er hinzu.

Die deutsche Wirtschaft würde ähnlich stark unter Druck geraten wie die Schweizer Unternehmen durch den Kurs des Franken.

Hundt sprach sich für eine stärkere europäische Integration aus. „Eine gemeinsame Währung verlangt auch, dass nationale Souveränität zugunsten gemeinsamen Handelns übertragen wird“, sagte er. „Dazu ist neuer Maastricht-II-Vertrag erforderlich: Wer in Zukunft Stabilitätskriterien verletzt, darf keine europäischen Hilfen bekommen.“

  • 28.09.2011, 18:27 UhrAnonymer Benutzer: DrFriedrichHumboldt

    Dies schrieb ich meinem Angeordneten:

    Ich habe Ihnen bei der letzten Wahl meine Stimme gegeben.

    Ich bitte Sie in Ihrer grossen Verantwortung für Ihr Land und vor Ihrem Gewissen die folgenden Gesichtspunkte vor der historischen Abstimmung morgen im Bundestag zu prüfen: Dient meine Stimme am Ende mehr

    1) den Banken oder dem Volk?
    2) deutschen oder ausländischen Interessen?
    3) einem demokratischen Europa und seinen Menschen oder einer Eurokratie??
    4) repräsentiere ich eigentlich mein heimisches Wählervolk in dieser historischen Entscheidung?

    'Dem Deutschen Volke' steht über dem Reichstag - warum?


    Gleich zu Abgeordneten-Check fur mehr:

    http://www.abgeordneten-check.de/kampagne/69-stoppt-eu-schuldenunion-esm-vertrag.html

  • 28.09.2011, 15:50 UhrAnonymer Benutzer: DrFriedrichHumboldt

    Die Rückkehr zur D-Mark wäre politisch, sozial und wirtschaftlich ein Riesenunglück“

    Wirklich?

    Für Deutschland sind die Vorteile einer DM-Wiedereinführung ganz offensichtlich:

    1) 'Ein Ende des Schreckens statt ein Schrecken ohne Ende', also ein Ende der Haft- und Transferunion innerhalb des Euroraumes und Schutz vor weiteren Forderungen im Rahmen des ESM.

    2) Wieder eine eigene Währungspolitik wie zu früheren Zeiten, die den spezifischen Bedürfnissen der deutschen Wirtschaft und Deutschlands bei der Bämpfung der Inflation und Wirtschaftsentwicklung maßgeschneidert Rechnung trägt.

    3) Rückführung des bisherigen Kapitalabflusses und damit wieder eine höhere Investitionsquote in Deutschland.

    4) Geringere Zinsausgaben (nach Sozialem bereits jetzt größter Ausgabenposten im Bundeshaushalt VOR Verteidigung und Forschung zusammen!), da die Deutsch Mark schnell den Rang einer Hartwährung gewänne.

    5) Den Effekten auf die Exportwirtschaft stünden niedrigere Vorproduktimportkosten und sinkende Leihzinsen gegenüber sowie der positive Effekt der häufigen Nischendominanz.

    6) Sozialpolitisch würde eine starke Deutsche Mark bedeuten, dass an der Erstarkung alle Deutschen teilnehmen würden, die sogenannte 'Sozialdividende'.

    Ganz im Gegenteil: Die Rückkehr zur D-Mark wäre also politisch, sozial und wirtschaftlich ein Glück.

  • 28.09.2011, 15:44 UhrAnonymer Benutzer: DrFriedrichHumboldt

    „Die Rückkehr zur D-Mark wäre politisch, sozial und wirtschaftlich ein Riesenunglück“,

    Wirklich?

    Eine anzunehmende Aufwertung der neuen Deutschen Mark und relative Abwertung des Resteuros, gäbe den Resteurostaaten wie Italien, Spanien, Griechenland etc die Chance, ihre strukturellen Wettbewerbsschwächen durch Verbilligung (Fiat, Seat, Tourismus etc) enorm zu verbessern. Darüberhinaus würden die zu erwartenden höheren Zinsen diese Staaten zu langfristigen Ausgabereduzierungen anhalten, da kein nationaler Sozialhelfer in Form Deutschlands willig bereitstünde. Damit wäre diesen Ländern langfristig eine Perspektive gegeben, sich neu zu positionieren und auf eigenen Füßen ihre wirtschaftliche und damit politische Souveränität wiederzuerlangen.

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