Euro-Krise

Merkel stützt Griechenland

Klare Worte von der Kanzlerin. Griechenland soll im Euro bleiben. Damit schließt sie sich Wolfgang Schäuble an, der am Wochenende einen Staatsbankrott des Euro-Sorgenkindes ausgeschlossen hatte.
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Sie wolle, dass Griechenland im Euro-Raum bleibe, sagte Merkel. Quelle: dpa

Sie wolle, dass Griechenland im Euro-Raum bleibe, sagte Merkel.

(Foto: dpa)

Berlin Deutschland wird nach den Worten von Bundeskanzlerin Angela Merkel sicherstellen, dass von Griechenland aus keine unkontrollierten „Schockzustände“ für die Weltwirtschaft ausgelöst werden. Mit Hinweis auf Äußerungen von Finanzminister Wolfgang Schäuble, dass es keinen Staatsbankrott Griechenlands geben werde, sagte die Kanzlerin: „Hier hat der Bundesfinanzminister gesagt, und das sehe ich genauso, diese unkontrollierten Prozesse wird es überhaupt nicht geben.“ Dennoch warte die Bundesregierung vor einer endgültigen Entscheidungen über weitere Finanzhilfen auf den Bericht der internationalen Troika. „Erst dann werden wir unsere Schlussfolgerungen ziehen können.“

Sie wolle, dass Griechenland im Euro-Raum bleibe, sagte Merkel. Aber die Arbeit der Regierung in Athen sei noch nicht vollendet. Zu Möglichkeiten nach einem Entgegenkommen bei Griechenland gefragt sagte Regierungssprecher Steffen Seibert, ein neuer Schuldenschnitt für das hoch verschuldete Land komme aus Sicht der Bundesregierung nicht infrage.

  • rtr
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17 Kommentare zu "Euro-Krise : Merkel stützt Griechenland "

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  • Teil 3.
    Das kann nicht gut gehen. Wer aus den Nordländern mag denn jetzt noch in den Ferien nach GR reisen oder sein Geld für griechische Waren ausgeben? Sogar die griechischen Gastronomen im Ausland bekommen die Ablehnung zu spüren.
    Wovon will GR in Zukunft leben?
    Nur von EU-Hilfsgeldern?
    Also, liebe Griechen, entledigt Euch endlich Eurer Politikerklasse und setzt ein Zeichen für mehr Fairness und eigene Leistung. Und lasst endlich Investoren ins Land – sie werden Euch nichts wegnehmen, sondern für Arbeitsplätze und Steuerzahler sorgen.
    Und Ihr, liebe Deutschen, lasst Euch nicht immer weiter belügen. Denn etwas anderes ist es nicht. Wenn Ihr den Lebensstandard hier sehen würdet, kämt Ihr nie wieder nach Hause zurück. Hebt alle Euer Geld ab, macht Montagsdemos, Onlinedemos, bombardiert Politiker mit Mails und Fax oder tut sonst etwas – bloß TUT endlich etwas.
    Solange IHR Euch nicht wehrt, wird es noch ewig so weiter gehen.
    Schließlich ist es UNSER Europa und nicht allein das der Politiker und Banker.
    Das Mindeste, das Ihr tun solltet, ist, bei der nächsten BT-Wahl anders zu wählen. Die Freien Wähler – hinter Ihnen steht die Wahlalternative 2013 - bieten eine echte Alternative zur angeblich alternativlosen Euro-Rettungspolitik. Wenn sich alle Rettungsgegner einigen und über trennende Details hinwegsehen, dann kann es eine große Chance für uns sein.

  • Teil 2.
    Und weil die Stimmung im Land explosiv ist und nun schon Arbeiter anfangen, Behörden zu besetzen, weil sie nicht bezahlt wurden und weil auch die Beamten oft schon monatelang nicht bezahlt werden… also weil das alles so ist, deshalb schwimmen dem Samaras allmählich die Felle weg. Es droht ein Austritt… aber den würde er sicher eher selbst vollziehen, bevor er es seinem Gegner Tsipras überlässt. DESHALB war Merkel hier mit verkniffenem Gesicht. Der Austritt sollte verhindert werden – entweder generell oder wenigstens vor der US-Wahl.
    Und nun hat man die EU am Gängelband. Ein Abgeordneter der DIMAR (Demokratische Linke, die Koalitionsmitglied ist), sagte im TV ganz locker den Bürgern, es sei eine Sache, was man draußen rede, aber eine andere, was schon längst verabredet sei. Der Bürger brauche sich keine Sorgen zu machen. Es würden keine Beamten entlassen werden und auch sonst werde das Sparpaket nicht umgesetzt.

    Ein Journalist auf einem anderen Sender schlug gar vor, man könne ja auch erst alles unterschreiben, dann aber nichts umsetzen. Schließlich würde die EU das erst sehr spät merken…
    Für uns Europäer hat man in GR einen eigenen Ausdruck: „Koutofranghi“. Das bedeutet so viel wie „dummer (naiver) Europäer“.
    Ich sage nicht, dass alle Griechen so sind. Aber es sind viele und sie und alle anderen schauen dabei zu, wie die griechische Regierung die EU erpresst.
    Ende Teil 2.

  • Ich schreibe aus Griechenland.
    Die Troika ist hier fast unwichtig.
    In Deutschland wird Euch erzählt, die Griechen ächzten unter dem Sparpaket. Es sei viel zu streng und müsse aufgelockert werden.
    NICHTS davon ist wahr. GR hat nur sehr wenig des Pakets umgesetzt und selbst DAS soll jetzt rückgängig gemacht werden.
    Man brüstet sich im TV damit, OHNE unterschriebenes Papier am 18.10. nach Brüssel zu gehen – ganz wie das Vorbild Venizelos es tat.
    Die griechische Seite hat gleich mehrmals die Gespräche mit der Troika unterbrochen, so sicher fühlt man sich.
    Nun fordert die Troika Entlassungen von Beamten und weil sie dazugelernt haben, hat sie Zahl und Namen genannt. Denn es gibt hier ganze Gebäude, die vorgeben, Behörden zu sein. In Wahrheit stehen sie leer und dienen nur als Alibi für künstlich geschaffene, bestbezahlte Arbeitsplätze.
    (Weil GR dies nicht bezahlen kann, sollen WIR europäische Steuerzahler das tun. Wir machen das übrigens schon seit etwa 30 Jahren…)

    Lasst Euch nichts vorlügen. An dem Sparpaket ist überhaupt nichts zu hart- es soll nur inzwischen die Wählerklientel von NEA DIMOKRATIA und von PASOK treffen, während vorher bei den anderen Wählern (die ohnehin nicht wichtig für die Regierungsparteien sind) kräftig gekürzt wurde. Das ist alles. DESHALB soll es nicht umgesetzt werden. Die typischen Wähler von Nea Dimokratia und Pasok sind im Staatsdienst, die Wähler anderer Parteien sind meist in der Privatwirtschaft.
    Ende Teil 1.

  • Nachtigall ick hör dir trapsen.
    Auf einmal muss Griechenland unter allen Umständen und Kosten gerettet werden!

    Ob dieser Nachricht steigt der Kurs der Commerzbank....ein Schelm der Böses dabei denkt....aber irgendwie sieht diese Grichenland-Rettung nach Rettung der Commerzbank aus - immerhin ist der Staat massiv an der Bank beteiligt und diese hat massiv Gelder in griechische Anleihen versenkt.

  • @DagmarK - erstmals schöne Grüße in das herbstlich stürmische Kiel. Ich habe Sie schon an anderer Stelle als Leuchtturm im Gewühle so bezeichneter, emanzipierter Individualistinnen hervorgehoben. Meine Tante hat mit AS in Köln vor 40 Jahren die EMMA aus dem Boden gestampft; alle schwelgten im 1968-er Nebel als aufgeblähte Nebelkerze. Bei manchen ist das genetisch weitergegeben worden, anderen geht diese asoziale Luft einfach nicht aus. Ein sehr aktuelles Beispiel ist die verflossene Berliner Wirtschaftssenatorin. Über die Köpfe ihrer Kolleginnen/Kollegen versuchte sie, zu realisieren und gestand wenige Tage später mit Rücktritt ihre Fehler ein: heim-ins-reich.

  • margritt war vor 22 Jahren in den USA. Von dort kam sie jedoch nach kurzer Zeit wieder zurück: Hire and fire. Dann widerstrebte es ihr, Arbeitslosengeld in D anzunehmen. So wohnte sie bei den Eltern. Brauchte also kein ALG, heute H4. Doch mitversichert war sie bei den Eltern zum günstigen Monatstarif, der nur möglich ist, weil Mio. Menschen hier einzahlen. Im gesetzlichen, solidarischen System. Soweit das Verständnis von M117888 zu Eigenverantwortung - für Sie.

  • Klare Worte von der Kanzlerin. Griechenland soll im Euro bleiben ….. Dennoch warte die Bundesregierung vor einer endgültigen Entscheidungen über weitere Finanzhilfen auf den Bericht der internationalen Troika. „Erst dann werden wir unsere Schlussfolgerungen ziehen können.“ (Zitate)
    Sieht fast so aus –Merkel denkt – wenn überhaupt - und die EZB Bank lenkt-
    Da heißt es zum Beispiel in der Sprache der NYTimes in dem Artikel “Germany's Central Bank Escalates Dispute Over Bond Buying “ -By JACK EWING -Published: October 10, 2012 “So far, the E.C.B.’s declaration that it would buy bonds in unlimited amounts to control interest rates has been enough to calm markets. But some analysts wonder how long the calm will last. “
    Die EZB kauft unbegrenzt Bonds und die kontrollierte Verzinsung würde genügen, um den Markt zu beruhigen. Aber einige Experten würden gerne wissen, wie lange diese Beruhigung (dann) hält.
    Also eine Lösung gibt es überall nicht und die Regierung versucht sich durch „mitschaukeln“ krampfhaft über Wasser zu halten– aber eben wie lange geht dieses „Theater“ noch gut?

  • OK Margritt und in welchem Vorstand sitzen Sie? Nirgendwo oder? Hartz4 Bezieherin nehme ich an? Oder Billigverdienerin?
    Ihre Sehnsucht nach einem starken Mann ist rührend, aber völlig illusorisch, sage ich nach 20 Jahren glücklicher Ehe. Hat es einer so lange mit Ihnen ausgehalten? Ich glaube kaum.
    Wer ist hier also lächerlich?

  • Suendenbock
    Können Sie mit Ihren Vergleichen nicht noch ein paar Hudert Jahre mehr zurück gehen?
    Also Ihr Vergleich ist zum Lachen

  • salmonelle
    sehr gut beschrieben.
    Es sind aber nicht alle Frauen so, aber leider sehr viele. Ganz besonders dann, wenn sie Macht erlangen.
    Hinzu kommt bei Frauen leider auch immer die Ideologie und Fanatismus.
    Beides aber ist nie zielführend.
    Je mehr Weiber dieser Sorte wir im Bundestag haben, desto schlechter ist die Politik in den letzten Jahren geworden. Das ist jedenfalls feststellbar.
    Nur leider fehlt es uns ja auch an wirklichen Männern. Die derzeitige Generation sind doch allenfalls nur noch als Männleins zu bezeichnen

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