Deutschland

Diskussion: Kommentare zu: Die Kanzlerin hält dem Druck nicht stand

Karikatur eines Community-Trolls

Liebe Leserinnen und Leser,

kennen Sie Trolle? Das sind Unholde, die nichts Gutes im Schilde führen. Internet-Trolle gibt es auch. Das sind solche, die „Beiträge verfassen und sich darin auf die Provokation anderer Gesprächsteilnehmer beschränken“, heißt es in den einschlägigen Definitionen. Solche Provokationen würgen eine Diskussion ab. Internet-Trolle sind also Menschen, die wir in unserer Handelsblatt-Online-Community nicht brauchen. Was wir gut finden, sind Kommentatoren. Gerne solche, die auf den Punkt kommen - von uns aus kurz und schmerzhaft.
Am meisten freuen wir uns, wenn Sie zu Ihrer Meinung mit Ihrem Namen stehen. Wir möchten wissen, mit wem wir diskutieren, und Sie haben ein Recht zu wissen, mit wem Sie sich auseinandersetzen. Wir glauben, dass es zu einem fairen Umgang miteinander im Netz gehört, sich offen gegenüberzutreten.

Ihre Handelsblatt-Online-Redaktion
Bitte bleiben Sie fair und halten Sie sich an unsere Community Richtlinien sowie unsere Netiquette.
  • 01.03.2012, 07:37 Uhrmaui

    WER, wer bitte stockt diesen lebenden Größenwahn einfach: AB? Vor Jahren noch diskutierte man öffentlich über eine Grundversorgung von 1.500 EUR für jeden Bürger - ohne Einschränkung von Alter. Das sollte nicht gehen, nicht gedeckelt sein aus welcher Rechnungsperspektive auch immer. Heute gehen Thriller-ähnliche Rettungsschirme, die nur Luft sind und genauso Regen durchlassen wir alle abgenutzten Schirme für Puderzuckerindividuen unserer Tage! Das ist ja wie am Spielconsolenbrett: immer größer, breiter, milliardenschwerer. Keynes, Smith & Co würden sich im Grab umdrehen für ihren neoliberalen Unsinn!! So eine Weicheierpolitik, wie im Softschleudergang wird Europa irgendwann wirtschaftlich zerbersten. Aber: dann kommen die Leute wieder zusammen!!

    • 01.03.2012, 10:36 Uhrpro-d

      hmm, recht so, dass man euch jetzt mal so richtig abzockt.

      Mit allergrößtem Erschrecken habe ich hier bei den Leserbeiträgen gesehen, mit welche einer perversen Freude sich die Leser doch über Herrn Wulff hergemacht haben. So viel Unkenntnis, gekoppelt mir senilem Starrsinn muss man einfach ausnehmen, wie eine Weihnachtsgans. Und wiee s aussieht sind die hier vertreteneen Leser sehr repräsentativ für das gesamte deutsche Volk.

      Frau Merkel und Herr Schäuble, sie machen alles vollkommen richtig. Pressen Sie ruhig den deutschen Bürger aus und verschleudern sie das Geld an die Banken.

    • 01.03.2012, 11:08 UhrMazi

      @maui
      Ich fürchte das lässt den guten, alten Keynes kalt.

      "Keynes, Smith & Co würden sich im Grab umdrehen für ihren neoliberalen Unsinn!!"

      Niemand weiß, ob er sich nicht schon umgedreht hat. Vielleicht steht aber auch schon auf dem Sargdeckel.

      Der erfahrene, "ehrenwerte" Politiker unserer Tage wird sich wie immer bestätigt fühlen und feststellen:
      Keynes schweigt. Wir hören ihn nicht. Also sind wir auf dem rechten Weg, auf unserem Weg.

      Um mit Birgit Breuel zu entgegnen: Wer nicht weiß wo er hin will, braucht sich auch nicht zu beeilen.

      Wollen wir den Weg der Kanzlerin mal konstruktiv sehen. Alle wollen nach Deutschland. Vor allem die gut ausgebildeten jungen Leute in den Problemländern. Ist es da nicht mehr als richtig, den Kurs Deutschlands so zu ändern, dass dies nicht mehr erstrebenswert erscheint. Zerreißt sich die Kanzlerin nicht förmlich und scheut keinen Aufwand dies abzustellen.

      Merkel nimmt im ehemaligen ostdeutschen Sinn Fahrt auf und bricht nicht nur die lebende Generation sondern deren Kinder und Enkelkinder gleich mit.

      Normalerweise käme hier der Ruf nach der Opposition. Aber da ist auch nichts mehr los. Seit dem Chaos mit den Schröderianern fängt sie sich auch nicht mehr. Es ist ihr noch nicht einmal gelungen, die restlichen Scherben wegzuräumen.

    • 01.03.2012, 13:54 UhrDelinix

      @pro-d. Können Sie mir bitte sagen, ob es ausreicht, nur Herrn Schäuble eine zu kleben oder ob es gleich das ganze Plenum sein muss… diesmal nicht wegen des Nationalsozialismus, sondern wegen der Veruntreuung deutscher und europäischer Steuergelder.
      Ich möchte mich gern qualifizieren für die nächste Bundespräsidentenwahl.

    • 01.03.2012, 14:43 UhrG.N.

      """"Ich möchte mich gern qualifizieren für die nächste Bundespräsidentenwahl."""""
      Das haben Sie mit dieser Aussage bereits!

    • 01.03.2012, 14:41 UhrG.N.

      Sehe ich genauso.Die Kanzlerin hält dem Druck nicht stand. Das ist nichts Neues! Die hat zwar einen riesen Hosenanzug, aber keinen Allerwertesten darin!

    • 01.03.2012, 15:35 UhrAlbrecht

      G N Hosenanzug

      Liegt der geneigte Leser deines Mülls richtig,
      wenn er vermutet, dass in Deiner Hose das Hirn
      gerutscht ist? Hoffentlich verschwindet das
      bischen Hirn beim nächsten Stuhlgang.

  • 01.03.2012, 07:38 UhrThomas-Melber-Stuttgart

    Welcher "Druck"? Wird Frau Merkel mit dem Leben bedroht? Werden ihr sonst alle Bezüge gestrichen? Oder gibt es von den "Freunden" bloß Liebesentzug? Merke: Staaten haben keine Freunde, nur Interessen. Letztere sollten aber in Sinne des Bürgers konsequent verfolgt und durchgesetzt werden.

    • 01.03.2012, 08:21 Uhrdruck

      Der Druck von Brüssel aus ist schon massiv vor allen Dingen weil im Rudel vorgegangen wird. Dort hinzufahren und eigenen Standpunkt zu vertreten, ist nicht so einfach. Vor allen Dingen, da ja ein eindeutiger Konsensus in Brüssel besteht, dass man unbedingt an die Stuergelder der einzelnen Staten ran will ohne dass diese noch grosses Einspracherecht haben zur Stärkung der eigenen Macht.

    • 01.03.2012, 08:45 UhrW.Fischer

      Wie wahr, wie wahr.
      Danke

  • Die aktuellen Top-Themen
Steuer-Affäre: Hoeneß soll auf T-Aktien gewettet haben

Hoeneß soll auf T-Aktien gewettet haben

Medienberichten zufolge soll sich Uli Hoeneß mit Aktien der Deutschen Telekom verspekuliert und Millionen Euro verloren haben. Damit hätte die T-Aktie neben den tausenden Kleinanlegern auch ein prominentes Opfer.

Pjöngjang: Nordkorea testet weiter Kurzstreckenraketen

Nordkorea testet weiter Kurzstreckenraketen

Trotz Sanktionen testet Nordkorea erneut Kurzstreckenraketen, nachdem Pjöngjang bereits Raketen in östliche Gewässer feuerte. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon verurteilt die Tests als Provokation. Die Lage ist angespannt.

Anti-Euro-Partei: AfD-Chef will nicht zurück zur D-Mark

AfD-Chef will nicht zurück zur D-Mark

Der Vorsitzende der AfD-Partei Bernd Lucke will nun nicht zurück zur D-Mark, sondern ist für einen Euro-Ausstieg der südeuropäischen Staaten. So könnten die Süd-Länder allmählich wieder an Wettbewerbsfähigkeit gewinnen.

Handelsblog Bringt die Bürokraten in Erklärungsnot!

Die Regierung feiert sich. Mal wieder. Das Bundeskabinett hat den Bericht des Normenkontrollrates verabschiedet. Klingt abstrakt? Hat aber ganz praktische Bedeutung, denn es geht dabei um den von allen geforderten Abbau von Bürokratie. Die... Von Florian Kolf. Mehr…