Europawahl
CDU-Spitzenkandidat McAllister lehnt einen europakritischen Wahlkampf ab

CDU-Kandidat David McAllister will im Europawahlkampf die Vorzüge der EU hervorheben. Eine Negativkampagne lehnt er ab. McAllister plädiert dafür, dass die EU sich künftig auf Kernaufgaben konzentriert.
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Die CDU will im Europawahlkampf mit einem klaren Bekenntnis zur Europäischen Union punkten. „Wir sind eine pro-europäische Partei und reden erst einmal über die Vorzüge bevor wir sagen, was besser werden muss“, sagte der designierte Spitzenkandidat der CDU, David McAllister, dem Handelsblatt (Freitagsausgabe). McAllister distanziert sich damit vom europa-kritischen Wahlkampf der Schwesterpartei CSU. „Aus meiner Sicht geht es jetzt vorrangig darum, die Europäische Union insgesamt wettbewerbsfähiger zu machen.“

McAllister plädiert dafür, dass die EU sich künftig auf Kernaufgaben konzentriert. Sie solle nur noch das regeln, was „Wettbewerb, Wachstum und Innovation“ diene.  Dazu solle die EU weiter gemeinsame Märkte schaffen. Das gelte etwa im Schienen- und Luftverkehr, dem Telekommunikations- und Energieversorgung sowie für den Finanzbereich und den elektronischen Handel. Allein ein geöffneter Dienstleistungssektor ermögliche ein zusätzliches Wachstum in der EU von 2,6 Prozent. Er warb auch für das Freihandelsabkommen mit Amerika. Es berge  große Chancen, „gerade für die exportorientierte deutsche Volkswirtschaft“. Entscheidend sei aber, dass die europäischen Standards bei Umwelt- und Verbraucherschutz, Arbeitnehmerrechten und Datenschutz gewahrt bleiben.

Der ehemalige Ministerpräsident von Niedersachsen soll am Samstag auf dem Europa-Parteitag der CDU zu dessen nationalen Spitzenkandidaten gekürt werden.

Dr. Daniel Delhaes
Daniel Delhaes
Handelsblatt / Korrespondent

Kommentare zu " Europawahl: CDU-Spitzenkandidat McAllister lehnt einen europakritischen Wahlkampf ab"

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  • Zitat : David McAllister, distanziert sich vom europa-kritischen Wahlkampf

    - der Wähler wird sich entsprechend von McAllister distanzieren !

  • "Anleihekäufe gegen Deflation Draghi bricht das nächste Tabu"

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/niedrige-inflation-ezb-bereitet-sich-auf-anleihekaeufe-vor-a-962461.html

    Draghi ist der Goldesel von Goldman Sachs - und benutzt Deutschland als Abfalleimer.

  • Was ist eigentlich "Rechts" ??

    Schon das kann keiner beantworten. Es wird immer mit Kritik an "EU in Brüssel" und "Kritik an der EURO-Transfer-Union Nord nach Süd in Europa" in Verbindung gebracht.

    Was ist schlecht an "Rechts", wenn man Vernunft in Finanzen und Ökonomie zurückbringen will ? Wenn man Denk-Verbote ablehnt, auf Souveränität, Demokratie der Staaten und Völker und eine Wahrheitsgetreue Presse drängt ??

    Nein "Rechts" das sind die neuen Bewahrer der Freiheit, der Moral und der Werte in denen wir leben mit Tradition, Religion und Kultur.

    Das genau will nämlich "EU in Brüssel" kaputt treten.

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    Die Balance von Rechts und Links muss wieder hergestellt werden in Deutschland und auch in Europa.

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