Schnelles Internet ist für einen Wirtschaftsstandort von entscheidender Bedeutung. Für Unternehmen ist eine Ansiedlung in einem Land ohne flächendeckende Breitbandanbindung unattraktiv. Deutschland hat Nachholbedarf.

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  • „Im europäischen Vergleich liege die Bundesrepublik beim Glasfasernetz mit einem Anteil von nicht einmal einem Prozent an letzter Stelle,....“

    Hat der Herr Wirtschaftsstaatssekretär auch die Ursachen in seinem Monitoring beschrieben? Der Ausbau von TK-Netzen ist im Telekommunikationsgesetz geregelt und bevorzugt ganz klar die Firmen, die nicht ausbauen bzw. kein eigenes Netz betreiben. Der Telekom hat man den Schwarzen Peter zugeschoben und die hat sich bisher beim Ausbau dieser Netze zurückgehalten, weil die Konkurrenten nur darauf warten, daß der „Rosa Riese“ Glas verlegt, damit sie diese Infrastruktur, nach von der Bundesnetzagentur festgelegten Regularien und Entgelten, nutzen können. Wenn der Herr Staatssekretär einen hohen Bedarf an schnellen IT-Verbindungen erkennt, was zweifellos der Fall ist, warum empfiehlt er nicht der Regierung diesen notwendigen Glasfasernetzausbau zu übernehmen, damit sich jede Firma, die sich irgendwo in einem Dorf ansiedelt, diese schnellen Breitbandanschlüsse für billig Geld nutzen kann. Aufbau und Betrieb dieser Netze kann sie dann der Telekom oder welchem Anbieter auch immer, für geringe Gebühren überlassen. Dann können die schlauen Leute in der Politik lernen, wieviel Geld Ausbau und Betrieb solcher Netze kosten und wie wenige Firmen bereit sind, Nutzungsentgelte für derartige Infrastruktur auszugeben. In Deutschland muß so etwas immer billig sein und ständig auf höchstem Niveau funktionieren.

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