Ex-Bundespräsident
Wulff steht wieder am Rednerpult

Der ehemalige Bundespräsident kehrt wieder in die Öffentlichkeit zurück. In Hannover wirbt Christian Wulff mit einer Rede bei einer Tagung für das deutsch-japanische Verhältnis – und freut sich, „unter Freunden“ zu sein.
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HannoverErstmals nach seiner Anklage wegen Korruption hat Ex-Bundespräsident Christian Wulff wieder eine öffentliche Rede gehalten. Nach seinem Auftritt bei der 49. Jahrestagung des Verbandes Deutsch-Japanischer Gesellschaften am Freitag in Hannover betonte er lächelnd: „Man freut sich, wenn man unter Freunden ist.“ Wulff hatte sich bereits in seiner Zeit als niedersächsischer Ministerpräsident und als Bundespräsident für enge wirtschaftliche Beziehungen zwischen Deutschland und Japan eingesetzt.

In seiner Rede betonte er deutsch-japanische Gemeinsamkeiten. Beide Staaten litten unter einer Überalterung ihrer Gesellschaften. Daraus ergäben sich ähnliche gesellschaftlich-politische Konsequenzen, etwa bei der Zuwanderung von Fachkräften. Angesichts der weltpolitischen Veränderungen brachte er die Idee einer Konferenz für Sicherheit und Zusammenarbeit (KSZE) für Asien ins Gespräch.

Mit Blick auf die Reaktor-Katastrophe von Fukushima nach dem Tsunami vor zwei Jahren betonte Wulff: „Bei der Bewältigung von Krisen und dem Umgang mit Katastrophen könnte man von Japan eine Menge lernen.“ Der parlamentarische japanische Vize-Außenminister Monoru Kiuchi erklärte, die Welle der deutschen Hilfsbereitschaft nach dem Unglück sei in Japan mit Begeisterung registriert worden.

Zu seinem Verfahren äußerte sich Wulff nicht. Er kündigte am Rande der Veranstaltung aber an, auch künftig zu ihn interessierenden außenpolitischen Themen Stellung zu beziehen. Ihm lägen bereits zahlreiche Anfragen vor, auch Interviewanfragen von fast allen deutschen Medien. Er sehe dem Ende des Verfahrens gegen ihn „im letzten noch offenen Punkt“ zuversichtlich entgegen.

Mitte April hatte die Staatsanwaltschaft Hannover Anklage gegen Wulff erhoben. Es geht um Wulffs Verbindung zum ebenfalls angeklagten Filmproduzenten David Groenewold. Dieser hatte 2008 einen Teil der Kosten für einen Oktoberfestbesuch des Ehepaares Wulff in München übernommen. Wulff wusste davon nach eigenen Angaben nichts. Aus Sicht der Staatsanwaltschaft sollte er jedoch motiviert werden, für ein Filmprojekt Groenewolds zu werben, was er später auch tat.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • OrginalTon Bundeskanzlerin A. Merkel :
    " Allerdings habe sie vielleicht manche Dinge nicht erzählt, weil sie nie jemand danach gefragt habe. "
    Liebe Leute , das ist doch der Punkt auch bei
    unserem ExBuPr Wulff und die Frage an ihn nach der Herkunft des Kredits .
    Der alte Fuchs Adenauer meinte einmal :
    Man darf nicht lügen -
    muss aber auch nicht alles sagen .
    Als parteiloser Bürger seh ich diese
    Aussagen nicht ganz ohne Skepsis ( obwohl
    ich auch gegenüber meiner lieben Hildi
    öfters so verfahre....grins....) .
    Gruss aus dem gemütlichen &
    wunderschönen Bonn/Rhein -
    F.-J. Hay

  • Unser ExBuPr , hatte schon lange Zeit vorher
    sich für das FilmObjekt eingesetzt. Dies nur am Rande .
    Für mich entsteht bei Springer und seinem
    " Untermieter dpa " immer ein wenig der Eindruck von
    " Manipulation durch Weglassen".
    Und FAZ , Spiegel , Stern sind für mich auch nicht mehr das , was sie einmal waren. Die Sueddeutsche Zeitung ist da schwer im Kommen . Allerdings ist dies nur meine persönliche Meinung.
    Gruss aus Bonn/Rhein -
    F.-J. Hay

  • Ein Paradebeispiel von Rückenmarkslos
    SPDGRÜNECDUFDPCSULINKE
    Grenzenlos widerwärtig

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