Ex-Umweltminister
Röttgen bekommt Posten im Auswärtigen Ausschuss

Offenbar wollen die Spitzen von CDU und CSU Ex-Umweltminister Norbert Röttgen nicht komplett fallen lassen. Laut Auskunft seines Büros zieht der CDU-Politiker in den Auswärtigen Ausschuss des Bundestages ein.
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Berlin Der frühere Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) wird sich bis zur Bundestagswahl 2013 der Außenpolitik zuwenden. Röttgen ziehe in den Auswärtigen Ausschuss des Bundestages ein, bestätigte das Büro des CDU-Politikers am Mittwoch einen Bericht der „Financial Times Deutschland“. Der Zeitung zufolge erhält Röttgen in dem Gremium zunächst einen Platz als stellvertretendes Mitglied. Bei der nächsten frei werdenden Stelle im Unions-Kontingent im Auswärtigen Ausschuss solle Röttgen dann zum Vollmitglied aufrücken.

Röttgen hatte nach dem CDU-Debakel bei der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen am 13. Mai seinen Rückzug als Landesvorsitzender angekündigt. Kurz nach der Wahlschlappe hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ihn auch als Bundesumweltminister entlassen. Einen Rücktritt hatte Röttgen zuvor abgelehnt.

Mit dem Platz im Auswärtigen Ausschuss signalisiere die Unionsführung, dass sie Röttgen nicht komplett fallen lassen möchte, berichtete die „FTD“. Röttgen habe sich im vergangenen Jahr mehrfach in der Europapolitik zu Wort gemeldet und für ein stärkeres Zusammenwachsen der Nationalstaaten in der EU stark gemacht. Als stellvertretender CDU-Bundesvorsitzender habe er an einem Strategiepapier der Parteispitze für eine engere politische Verzahnung in der Europäischen Union mitgeschrieben.

afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Ex-Umweltminister: Röttgen bekommt Posten im Auswärtigen Ausschuss"

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  • Das einflussreiche NRW wird natürlich den "Bonner" Röttgen nicht beiseite stellen lassen. Da wird man sich mit dem NRW-Kollegen Polentz schnell einig geworden sein, weil im Bereich Auswärtiges auch noch manches "zu holen" ist. - Bei diesen "Machtspielchen" scheint mir interessant, wer den Posten im Ausschuss räumt, denn auch die Stellvertreterzahl ist begrenzt und ist bereits besetzt. Ich tippe mal auf Frau Weiss (NRW), ist neu im Bundestag. Und was bekäme die dann stattdessen? Und danach geht das "Stechen" in Richtung der hauptamtlichen Mitglieder weiter = Politik im Alltag.

  • Naja, zeigt mal wieder, was ich doch schon immer ,
    sage, der Bundestag ist eine große Arbeits-Beschafungs-Maßnahme für Menschen, die draußen keinen Job finden

  • ... die meisten aber genießen eine staatliche Alimentierung, kassieren nebenbei als Berater und kommen ihren Pflichten als Abgeordnete nicht nach (so wie z.B. Herr Steinbrück) - soweit zum Thema Vetternwirtschaft

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