Exklusiv-Umfrage
Top-Manager rechnen mit Merkel ab

Die CDU steckt im Dilemma: Während sie sich auf Merkel als Führungsperson fokussiert, gerät die Kanzlerin immer mehr in die Kritik. Eine Handelsblatt-Umfrage zeigt: Die Top-Manager wenden sich enttäuscht von ihr ab.
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Die Union setzt nach den Worten von Fraktionschef Volker Kauder weiter auf Bundeskanzlerin Angela Merkel. Über die Frage eines möglichen Nachfolgers für Merkel nach dem Rücktritt von Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg „brauchen wir nicht zu diskutieren“, sagte Kauder der „Bild“-Zeitung. „Angela Merkel wird 2013 erneut zur Bundestagswahl antreten - und nach einem Erfolg für weitere vier Jahre Kanzlerin sein.“ Alles Weitere kläre sich dann.

Die deutsche Wirtschaft jedoch hat für diese frühe Festlegung kein Verständnis: In einer repräsentativen Umfrage unter den Führungskräften in Deutschland erntet die CDU-Chefin herbe Kritik. Fast drei Viertel der von dem Marktforschungsinstitut Psephos für das Handelsblatt Befragten sind von der Politik Merkels – gemessen an ihren eigenen Erwartungen kurz nach der Bundestagswahl 2009 und der Bildung der schwarz-gelben Koalition – in der laufenden Legislaturperiode „enttäuscht“.

Der Handelsblatt Business-Monitor ist eine repräsentative Umfrage unter Führungskräften in Deutschland. Seit 1999 interviewt das Marktforschungsinstitut Psephos regelmäßig Manager aus Unternehmen aller Größenklassen, Branchen, Regionen und Altersgruppen. In den letzten Tagen hat Psephos 685 Manager befragt.
Besonders bedenklich: Die deutschen Führungskräfte glauben nicht, dass Merkel die CDU für die künftigen Aufgaben zukunftsfähig machen kann. Nur 44 Prozent der Befragten sehen die Kanzlerin dazu in der Lage, 49 Prozent dagegen sind skeptisch. Der dafür am meisten genannte Grund: Merkel sei führungs- und entscheidungsschwach. Kritisiert wird außerdem ihre Personalpolitik. Sie lasse gute Personen nicht hochkommen. Vier von zehn Befragten bemängeln, dass Merkels innerparteilicher Führungsstil der Partei in den letzten Jahren „eher geschadet“ hat. Bei den befragten Managern aus Großunternehmen glaubt das sogar jeder zweite.

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  • Unsere Alt-Parteien gehören abgewrackt. Ich habe die ganzen Lügen satt. "Kein Euro-Land haftet für die Schulden eines anderen." 500.000.000.000 €- Rettungsschirm. - Gastarbeiter, die nicht arbeiten und auf Dauer bleiben sind der gleiche Betrug. Deswegen habe ich mich auch der Pro-Bewegung angeschlossen.

  • Wir werden wohl noch die Wahlen in diesem Monat abzuwarten haben. Im April dürfte es dann soweit sein. Die Ära Merkel geht merklich ihrem Ende entgegen.

  • Na so etwas, die CDU steckt in einem Dilemma? Sind alle wie Merkel und müssen das aussitzen?
    Schon Morgen kann durch ein konstrutives Mißtrauensvotum der Bundestagspräsident als Erlöser erscheinen!!!MXy6AB

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