Externe Dienstleistungen
Schwarz-Gelb gibt fast eine Milliarde für Berater aus

Auf 300 Seiten listet die Regierung alle Beratungs- und externen Dienstleistungsaufträge seit 2009 auf. Am Ende steht eine Summe knapp unter einer Milliarde. Wer wie viel bekommen hat, bleibt allerdings geheim.
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BerlinDie Bundesregierung hat seit ihrem Amtstritt vor vier Jahren insgesamt 969 Millionen Euro für Berater und externe Dienstleistungen ausgegeben. Dies geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linkspartei hervor, über die „Spiegel online“ berichtet. Dabei vergab das Ministerium für Bildung und Forschung mit mehr als 464 Millionen Euro knapp die Hälfte der Aufträge.

Ein Sprecher des Bildungsministerium verwies auf Nachfrage darauf, dass in dem Betrag vor allem externe Verwaltungsleistungen für Förderprogramme in Bildung und Forschung enthalten seien. So werde beispielsweise seit Jahren die organisatorische Abwicklung von Programmen wie „Spitzenforschung in den Neuen Ländern“ oder „Kleine und mittlere Unternehmen innovativ“ über externe Projektträger abgewickelt. Diese seien etwa am Forschungszentrum Jülich oder beim Deutschen Zentrum für Luft und Raumfahrt angesiedelt.

Auch verfüge das Bundesbildungsministerium anders als andere Ressorts nicht über „nachgeordnete Behörden“, die die Programme abwickeln könnten. Allein die Aufwendungen für die Reederei eines Forschungsschiffes beliefen sich in diesem Jahr auf 56 Millionen Euro. Für Beratung habe das Bildungsministerium 2012 nur 4,6 Millionen Euro in Anspruch genommen, sagte Sprecher Robin Mishra.

An zweiter Stelle bei den Gesamtausgaben liegt laut der Auflistung der Bundesregierung das Wirtschaftsministerium. Das Haus von FDP-Chef Philipp Rösler zahlte insgesamt knapp 115 Millionen Euro. Auf den weiteren Plätzen folgen das Umwelt-, das Innen- und das Arbeitsministerium.

Die Linkspartei kritisierte die Vergabepraxis: „Von einem sparsamen und wirtschaftlichen Umgang mit Steuermitteln kann angesichts dieser Summen nur schwerlich die Rede sein“, sagt die Abgeordnete der Linken, Barbara Höll, „Spiegel online“.

In der Aufstellung sind unter anderem Honorare für Studien und Projekte ab 500 Euro zu finden, aber auch solche für Anzeigenkampagnen, Vorträge und Moderationen. Die konkreten Summen werden in der über 300-seitigen Auflistung nicht ausgewiesen. Diese wurden als „vertraulich“ eingestuft und an die Geheimschutzstelle des Bundestags geschickt. Die Bundesregierung begründet dies mit dem Geschäftsgeheimnis der beauftragten Firmen.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Externe Dienstleistungen: Schwarz-Gelb gibt fast eine Milliarde für Berater aus"

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  • Schwarz-Gelb Bananastate. Rot-Grüne Tomate in Bundesländern.

    Mathew D.Rose beschrieb in seiner Recherche Korrupt ? die Berliner Politikmafia sehr treffend.
    Der Demokratieabbau beginnt ganz oben, nicht bei Nazis oder linksradikalen Autonomen. Genannte füttern wir nur mit einer solch "korrupten Dreckspolitik".

    Wer ist nun der eigentliche Totengräber Deutschlands/ Europas ?

  • Ungeheure Summen für Berater braucht man nur, wenn man als Politiker selbst unfähig ist und wenn man lobbyhörig ist. Es bleibt immer ein Schlag ins Gesicht der Wahlbürger, weil echte Demokratie untergraben wird. Darum, liebe Bürger, alternativ wählen. Alternativen bringen Gegendruck!

  • #"Ministerium für Bildung und Forschung mit mehr als 464 Millionen Euro knapp die Hälfte der Aufträge."#

    * 464 Millionen!! - Beratungshonorare? *

    ein ungeheuerlicher Sumpf aus stalinistischer Vetternwirtschaft (Kollektive)
    dieser Moloch gehören endlich aufgelöst!
    es muss ein Ende haben,
    das die Unfähigkeit hofiert wird bestbezahlt versteht sich!
    in dieses Land Verantwortet man sich für sein Unvermögen und ordnet sich in Jobs ein, die man ausfüllen kann!
    Es muss ein Ende haben mit den "Mehdorns" in diesem Land, M.f.S [Stasi] geführte Spitzenkräfte.

    Höchste finanzielle Ausstattung mit dem schlechtesten jemals gemessenen Ergebnis. (im Weltvergleich ~154 Teilnehmer auf "im oberen drittel" also Platz 50?)
    Destruktivismus, Minimaleismus, Vetternwirtschaft,
    "sich selbst im Wege stehen" und Generalschwätzer sind jeder konstruktiven Neuerungen Unmöglichkeit.

    das Bildungs?ministerium - das Pondon zur D-Bahn!!
    in Verantwortung eines Kollektivs
    (Hierarchie statt Wissen/Können)
    in dessen alte Heimat(DDR) Bildung, Fortbildung, Wissen aneignen *Verboten* war, *unter Strafe stand*! - für `nen Brockhaus nach Bautzen auf "die Akademie"(Ost-Knast)!?

    (das Diktat,
    die Spezial-Ideale Neubesetzung der 3. Industrienation Neu-angedachter-Weg auf "Wiedervereinigungs"-Diktat? das sozialistische ... soll Europa sein, so wollen es die Restsiegermächte? - die DM muss weg, die Bundesbank muss weg und die Telekom geht an die D-Post(Stasi) und dann in die ...? - der 39 Jahres PLAN)

    und
    dieser "Sumpf des 1.Kollektiv 'StehPisBrig'"
    "das v.d.Leyen - WiMafia - Arbeit & Soziales",
    ist noch immer aus den Schlagzeilen.
    M.f.S. behütet?
    Wie viele Mrd. gehen dafür drauf?
    nur an die Massenmedien?

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