Extra-Pension: Sarrazin beklagt Indiskretionen der Bundesbank

Extra-Pension
Sarrazin beklagt Indiskretionen der Bundesbank

Thilo Sarrazin hat die Erhöhung seiner Pension als Gegenleistung für seinen Rückzug von der Bundesbank verteidigt. Für die Aufregung darüber zeigt er wenig Verständnis, zumal er die Summe, die in der Öffentlichkeit diskutiert wird, gar nicht genannt hat, sondern offenbar einem Leck in der deutschen Notenbank geschuldet sei.
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dne/HB BERLIN. „Die Vereinbarung war vertraulich und die Vertraulichkeit habe nicht ich gebrochen, sondern andere“, sagte Sarrazin der „Bild“-Zeitung. Auch eine Sprecherin hatte erklärt, beide Seiten hätten zu dem Thema Stillschweigen vereinbart. Doch der „Spiegel“ hatte einen Bundesbanker mit den Worten zitiert, Sarrazin „kassiert nun 1.000 Euro mehr im Monat“. Die Notenbank habe Sarrazin zunächst angeboten, für seine 17 Monate im Amt eine Pension ohne Abzug zu zahlen, wenn er sich freiwillig zurückziehe. Nun bekomme er eine Pension, wie sie ihm am Ende der regulären Laufzeit seines Vertrags 2014 zugestanden hätte.

In diesem Sinne verteidigte Sarrazin auch die Erhöhung seiner Pension. „Ich habe Anspruch auf genau die Pension, die ich bekommen hätte, wenn ich regulär bis zum 30. April 2014 im Amt geblieben wäre“, sagte er. „Formal könnte ich mich auf den Standpunkt stellen: Meine Arbeit war unerwünscht, aber ich habe nichts falsch gemacht - deshalb stehen mir die vollen Vorstandsbezüge bis 2014 zu. Hunderttausende Euro.“ Das aber habe er nicht verlangt.

Dem „Focus“ zufolge ist der 65-Jährige voll pensionsberechtigt und bekommt ab Oktober eine monatliche Altersversorgung von rund 10 000 Euro. Diese decke auch seine früher erworbenen Ansprüche als Berliner Finanzsenator, Staatssekretär in Rheinland-Pfalz und Beamter im Bundesfinanzministerium ab.

Die SPD hat am Montag ein Ausschlussverfahren gegen Sarrazin in die Wege geleitet, der wegen seiner Thesen zur Integration von Ausländern umstritten ist. Sarrazin bekräftigte in der „Bild“-Zeitung nochmals, dass er nicht freiwillig aus der SPD austreten wolle. „Ich bin 1973 aus Überzeugung in die SPD eingetreten und an meiner Überzeugung hat sich nichts geändert.“ Sarrazin ergänzte: „Ich bin jetzt gespannt auf den Schriftsatz der SPD, der aus meinem Buch parteischädigendes Verhalten herleiten will.“

SPD-Präsidiumsmitglied Ralf Stegner wertete den Beschluss des Parteivorstands für das Ausschlussverfahren als wichtiges Signal. „Das Verfahren dient nicht dazu, einen Menschen mundtot zu machen. Wir wollen damit vor allem zeigen, dass Sarrazins menschenfeindliche Thesen nicht in die Wertvorstellung der SPD passen“, sagte er dem „Hamburger Abendblatt“. Der schleswig-holsteinische SPD- Vorsitzende kündigte an, dass das Thema Integration auch beim Bundesparteitag in zwei Wochen eine Rolle spielen werde. So werde das Thema „Frühkindliche Bildung und Migration“ in einem speziellen Forum diskutiert.

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  • [9] yahel,
    offenbar haben Sie den Artikel: "Dissertation, Fehlerbearbeitung"
    http://www.bps-niedenstein.de/
    nicht gelesen.
    Es geht um falsches Nutzerverhalten einiger Sozialhilfeempfänger bei Wohnungen, wo die Heizung derart aufgedreht ist, daß die Wohnung zur Sauna wird und das Luftfeuchtekondensat innen an den Fensterscheiben abläuft (s. bild). Schimmelpilz ist die Folge und der Vermieter darf das dann noch beseitigen.
    Hier verachtet die SPD den Vermieter und wenn ein Pullover empfohlen wird, dann erst spricht die SPD von Menscherverachtung. Hier wird nicht nur Physik auf den Kopf gestellt, die SPD unterstützt die Verblödung der Gesellschaft und verhöhnt die, die etwas in ihrem Leben aufgebaut haben!

  • Sarrazin hat sich Neid erarbeitet

    Der oberste der Neidhammel in der Politikerkaste, SPD-Parteichef Sigmar Gabriel, stänkert gegen die gerechtfertigte Pension, die Sarrazin für seine bis 2014 angesammelten Ansprüche aus dem Vertrag mit der bundesbank und seinen anderen Dienstjahren für die Politik in der bundesrepublik sich erworben hat und auf die er einen Rechtsanspruch gehabt hätte. Was Sarrazin in seinen verschiedenen Ämtern in der bundespolitik oder die im Super-Schulden Land berlin geleistet hat, ist aller Ehren und Altersgelder wert. Demgegenüber hat der schleimige Gabriel bisher in seiner politischen Karriere rein gar nichts zustande gebracht. Weder als Umweltminister in Niedersachsen oder in der Großen Koalition noch als Mdb oder interims- Ministerpräsident nach Schröders Wechsel nach berlin. Gabriel ist eine Null, was ihn aber nicht daran hindert, für das Plattsitzen seines großflächigen Hinterns von der Pensionskasse fünfstellige Ruhegelder in Anspruch zu nehmen, wenn er denn endlich an der Reihe ist.

  • @ Peter Scholz (8)
    "Nur noch 5 Flaschen im SPD-Vorstand?"

    ich hatte das "z.b." nicht eingefügt. Die absolute Zahl kenne ich nicht, ihrem "Aufschrei" nach zu urteilen reicht ein Kühlschrank wohl nicht. ;-))

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