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„Extrem frustrierend“: Merkels Krisen-Appell an G20-Partner driftet ins Leere

Eine von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) angestrebte globale Lösung zur Beteiligung des Finanzsektors an den Lasten der Krisen bleibt unwahrscheinlich. Die wichtigsten Wirtschaftsnationen (G20) sind weiter heftig zerstritten über eine Bankenabgabe oder Steuern auf Finanzgeschäfte.

Auf dem Weg ins Leere: Angela Merkel. Quelle: dpa
Auf dem Weg ins Leere: Angela Merkel. Quelle: dpa

HB BERLIN. Kanada bekräftigte am Donnerstag - ausgerechnet in Berlin und trotz eindringlicher Appelle Merkels - seinen Widerstand. Beim nächsten G20-Weltfinanzgipfel Ende Juni, dessen Gastgeber Kanada ist, werde es dazu wohl keine gemeinsame Lösung geben.

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Berlin strebt neben einer Bankenabgabe eine internationale Finanztransaktionssteuer an. Sollte es hier keine globale Lösung geben, will sich Merkel für eine europäische Lösung einsetzen. Diese Besteuerung könnte ein Element der Gerechtigkeit sein und ruiniere die Finanzmärkte nicht, sagte Merkel. Deutschland werde dafür werben. Eckpunkte für eine Bankenabgabe hatte Berlin bereits beschlossen.

Auf einer Finanzmarktkonferenz in Berlin forderte Merkel die G20 auf, bei der Bankenabgabe an einem Strang zu ziehen. Sie appellierte an Staaten wie Kanada, ihren Widerstand aufzugeben. An der Konferenz nahmen außer Merkel und Schäuble EU- Binnenmarktkommissar Michel Barnier und OECD-Generalsekretär Angel Gurría teil. Frankreichs Wirtschaftsministerin Christine Lagarde sollte per Videobotschaft zugeschaltet werden. Auch der Internationale Währungsfonds (IWF) und die Weltbank waren vertreten.

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Merkel warnte vor wachsenden nationalen Egoismen. Auch weniger von der Krise betroffene G20-Länder sollten mitziehen. Der Prozess als Ganzes müsse vorangebracht werden. „Lassen Sie uns ein gemeinsames Signal ausgeben auf dem G20-Gipfel“, forderte Merkel. Dies erwarteten die Menschen. „Wenn wir uns zu einer globalen Ordnung durchringen wollen, dann müssen wir auch eine globale Verantwortung haben und können dann nicht sagen: Wenn es bei mir ganz gut war, interessiert mich dieses und jenes Problem nicht“, sagte die Kanzlerin.

  • 20.05.2010, 22:40 UhrAnonymer Benutzer: Margrit Steer

    Merkels Finanztransaktions-Steuer ist doch Pillepalle udn vor allem sie trifft uns alle.
    Denn eine Finanztransaktion ist auch, wenn ich eine Überweisung tätige.
    Eine börsenspekulationssteuer, also die sogg. Tobin-Steuer wäre das richtige Mittel
    Und wozu braucht sie da schon wieder die G20?
    Die Frau soll endlich mal hier im Land entscheiden

  • 20.05.2010, 19:30 UhrAnonymer Benutzer: morchel

    @ twat zonen angiiii hat alles geschnallt Heiligendamm mit busch übervater kohl,Kampeter ihr berater für finazmärkte ein schwätzer,was willst du den noch soll sie die brutale umverteilung beschleunigen,mehr wie arbeiten zum wohl des profits hat auch seine grenzen.

  • 20.05.2010, 19:24 UhrAnonymer Benutzer: morchel

    @Tyler von sachverstand zeugt dein gefassel nicht gerade.ganz einfache antwort alles so weiterlaufen lassen,nichts veränden,und dann ducken wenn es dann richtig knallt,was aber wenns trotz duckens trotzdem ein erwischt.du hast keine ahnung bitte wähle FDP da stimmt der level

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