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Fachkräfte-Debatte: IG Metall will mehr Vollzeitjobs für Frauen

exklusiv Die IG Metall fordert in der Fachkräfte-Debatte mehr Vollzeitjobs für Frauen. Gewerkschafts-Chef Berthold Huber wendet sich damit gegen eine Fokussierung auf die Lockerung des Zuwanderungsrechts.

Der IG-Metall-Vorsitzende Berthold Huber Quelle: dapd
Der IG-Metall-Vorsitzende Berthold Huber Quelle: dapd

BerlinDie IG Metall fordert als Antwort auf den Fachkräftemangel neue Regeln für einen erleichterten Umstieg von Teilzeit- auf Vollzeitarbeit. „Wir müssen das interne Potential des Arbeitsmarktes mobilisieren“, sagte IG-Metall-Chef Berthold Huber dem Handelsblatt (Donnerstagausgabe). „Dazu gehören für mich zum Beispiel auch die 50 Prozent der teilzeitbeschäftigten Frauen, die Vollzeit arbeiten möchten.“ Huber wandte sich damit gegen eine einseitige Fokussierung der Fachkräftedebatte auf Lockerungen des Zuwanderungsrechts.

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Zur Begründung verwies der Vorsitzende der größten deutschen Gewerkschaft auf Erhebungen des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) wonach jede zweite Teilzeitkraft in Deutschland ihre Wochenarbeitszeit gerne ausweiten würde, überwiegend auf mehr als 30 Stunden pro Woche. Derzeit hätten weibliche Teilzeitkräfte in Deutschland mit durchschnittlich 18,1 Stunden pro Woche die niedrigste Arbeitszeit in europäischen Vergleich. „Ihnen müssen wir einen guten Job ermöglichen – auch mit Blick auf ihre Alterssicherung“, sagte Huber.

Wenn die Unternehmen dafür die Rahmenbedingungen schaffen würden, "wäre das zumindest eine Antwort auf den Fachkräftemangel“, betonte der IG-Metall-Chef. Zugleich müsse dies aber auch durch neue gesetzliche Regelungen unterstützt werden, forderte er. Dass die Bundesregierung mit ihrer Ende Juni beschlossenen Fachkräftestrategie vorrangig auf „interne Potenziale“ des Arbeitsmarkts ziele, sei begrüßenswert.

  • 14.07.2011, 17:10 UhrAnonymer Benutzer: Beliehener

    Angesichts unzählig sich rund um die Uhr vorsätzlich ereignender Missgriffe wie exemplarisch auch den des kommentierenden Lesers namens "Nachwuchs", anstatt lebendiger ausschließlich tote Arbeit zu fördern, tritt stets ein so genannter Mangel an Fachkräften ein. Ließe somit die überaus mehrheitliche Bevölkerung von solcherlei luxurierendem Unfug ab, gäbe es zum Wohle aller mithin einen Überschuss an qualifiziert erbrachter Arbeitsleistungen.

  • 13.07.2011, 19:01 UhrAnonymer Benutzer: Nachwuchs

    Ich will nur Vollzeitjobs zu vernünftigen Einkünften! Sklavenarbeit muss verboten werden, wie die Duldung durch Politiekr!

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