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Fachkräfte-Zuwanderung: Wirtschaft begrüßt FDP-Pläne

exklusiv Die FDP erhält für ihren Vorstoß zur Reform des Zuwanderungsrechts Unterstützung durch führende Wirtschaftsvertreter. Die Liberalen fordern bei der Immigration von Fachkräften eine stärkere Orientierung am Arbeitsmarkt. Arbeitgeberpräsident Hundt verspricht sich davon eine Gesamtverbesserung des Arbeitsmarkts.

Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt unterstützt das FDP-Vorhaben. Quelle: dpa
Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt unterstützt das FDP-Vorhaben. Quelle: dpa

HB BERLIN. „Eine Zuwanderungspolitik, die sich am Bedarf des Arbeitsmarktes orientiert, hat mehr wirtschaftliche Dynamik und damit auch mehr Beschäftigungsmöglichkeiten für Inländer zur Folge“, sagte er.

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Hundt plädiert damit für die Einführung eines sogenannten Punktesystems nach dem Vorbild von Ländern wie Australien und Kanada, für das sich zuvor FDP-Generalsekretär Christian Linder ausgesprochen hatte. Lindner hatte in einem Beitrag für das Handelsblatt für ein zweistufiges Reformkonzept plädiert: Kurzfristig solle unter anderem die gesetzliche Einkommensschwelle für hochqualifizierte Einwanderer von bisher 66.000 Euro auf 40.000 Euro pro Jahr gesenkt werden. Im zweiten Schritt solle das geltende Recht durch ein neues Punktesystem abgelöst werden. In einem solchen System können sich ausländische Bewerber über verschiedene gesetzlich definierte Anforderungen für ein Aufenthaltsrecht qualifizieren.

Auch der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), Martin Wansleben, begrüßte den Vorstoß. "Deutschland ist heute für viele hochqualifizierte Ausländer als Arbeitsmarkt gar nicht im Fokus“, sagte er dem Handelsblatt. „Angesichts der demografischen Entwicklung und des zunehmenden Fachkräftemangels muss sich Deutschland daher künftig viel stärker als attraktives Einwanderungsland darstellen.“ Die Einführung eines Punktesystems könne dafür ein sinnvolles Instrument sein, sagte er.

  • 20.07.2010, 12:06 UhrAnonymer Benutzer: Mariana Mayer

    Natürlich mein Vorgänger der Uni Karsruhe wurde hochbezahlt für Stuttgart21 in der Schweiz eingestellt und ausgebildet. Alles sorgfältig geplant und er durfte dann auch mit der Wissen/Genehmigung eines EbA Gutachters das ausgelagerte Gehalt behalten. So wird nach aussen hin argumentiert.

  • 20.07.2010, 11:49 UhrAnonymer Benutzer: Mariana Mayer

    Mein Gehalt als informatikeriN FH lag im Jahr 2000- 2004 unter Facharbeiterniveau. Selbst eine ErzieheriN erhält mehr. Dafür gibt es zahlreiche weibliche Lobbyistinnen die sich einsetzen. Doch von der Leiharbeit wollen diese Lobbyistinnen nichts wissen.
    ich erhielt 2400 Euro brutto im 4. Jahr als informatikerin + 2 abgeschlossene berufsausbildungen.
    Sonst gab es noch ein ausgelagertes Gehalt von ca. 4000 Euro brutto, welches bei Kündigung in jedem Fall zurückzuzahlen ist und von den Mitarbeiter regelmäßig eingeklagt wird.
    Mit diesen vorprgrammierten Spielereien wird dann gesagt: der Mitarbeiter wäre unfähig weil er seine Probleme durch Klagen löst und nicht verhandeln könnte im Geschäftsleben.
    Gleichzeitig wird dadurch die Fluktation im betrieb niedrig gehalten, weil teilweise müssen die Mitarbeiter bis 10 000 Euro Abfindung an das Unternehmen zurückzahlen welches sie als Gehalt von Alcatel erhalten haben. Für mich wurden 90 000 Euro bezahlt pro Jahr in einer 30 h Woche. Die Gewinne die man mit Leuten einstreicht die 40 Stunden arbeiten sind natürlich entsprechend höher.
    Es gibt keine bezahlte Weiterbildung etc, nichts.

    Die Teamfähigekit wird dadurch ausgebildet, dass sich regelmäßig ein Opfer herausgesucht wird, alleinerziehende Frauen sind da natürlich ganz praktisch, und wer mitmacht: Herzlich willkommen im Team.
    Natürlich sind diese alle in Stuttgart aufgewachsen oder sitzen beim Kaffeklatsch in Ditzingen teilweise von klein auf zusammen. So ein Zufall aber auch.

  • 20.07.2010, 11:45 UhrAnonymer Benutzer: Weltenbummlerin

    Dieser Wahnsinn, den Politik und industrie verbreiten sollte bestraft werden. Von den Abschlußsemestern bekommen im Augenblich nur ca. 10 - 20% der ingenieure eine Stelle. Mit spätestens 45 wird man wieder aus der Firma gekickt oder gemobbt. Die Einstellungsgehälter bei ingenieuren und informatikern bei den sogenannten Sklavenhändlern liegt im Schnitt bei EUR 2500,- brutto. Die Firmen wollen ihren Gewinn auf dem Rücken der Fachkräfte steigern, da die Manager zu dumm sind durch innovation zu glänzen. Die guten Leute verlassen Deutschland und die industrie spricht von "Fachkräftemangel". Ein verrückte Entwicklung, die die korrupte Politik (siehe Clement) unterstützt und fördert. Man kann den Fachleuten nur raten diesem arroganten und inkompetenten Deutschland den Rücken zu kehren. Das Ausland freut sich sehr über Fachleute, die auf Kosten der Deutschen gut ausgebildet wurden. Mit der Gewährung der vollen Freizügigkeit für Arbeitnehmer aus dem Osten der EU im nächsten Jahr hofft die industrie die billigen Fachleute bekommen, auf die sie setzt. Aber diese Hoffnung wurde schon einmal enttäuscht.

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