Fachkräftemängel
Merkel will mehr ausländische Fachkräfte ins Land holen

Aus- und Weiterbildung, lebenslanges Lernen, Arbeit im Alter, aber auch höhere Attraktivität für Ausländer: Bundeskanzlerin Angela Merkel will mit allen Mitteln gegen den Fachkräftemangel in Deutschland vorgehen. Ihre Diagnose: Deutschland sei derzeit ein Netto-Abwanderungsland.
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HB BERLIN. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat für die Nutzung aller Instrumente im Kampf gegen den zunehmenden Fachkräftemangel in Deutschland plädiert. "Eindimensionales Denken hilft hier nicht weiter", sagte sie am Dienstag vor der Wissenschaftsakademie acatech in Berlin. "Wir müssen an allen Stellschrauben das notwendige tun", unterstrich sie. Dazu gehörten die Themen Qualifizierung, Aus- und Weiterbildung, lebenslanges Lernen und Arbeit im Alter. Deutschland müsse aber auch attraktiv sein für Fachkräfte aus dem Ausland. Derzeit sei Deutschland hier ein Netto-Abwanderungsland.

Merkel kündigte an, Deutschland werde die Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse forcieren, wobei man vor allem Menschen mit Migrationshintergrund im Auge habe. Bis Ende diesen oder Anfang nächsten Jahres werde es bei der Kooperation mit den Ländern Fortschritte geben.

Die Kanzlerin beschwor Deutschland, alles zu tun, um seine internationale Wettbewerbsfähigkeit über Anstrengungen auf den Feldern Bildung, Forschung und Entwicklung zu erhalten und zu verbessern. Sorge äußerte sie, dass das Land in manchen Zukunftsbereichen zurückfallen könnte. Das gelte zum einen für die erneuerbaren Energien, für die Leitungskapazitäten rasch geschaffen werden müssten, um den Strom überall verfügbar zu machen. Sie kritisierte zudem "die Langsamkeit bei der Einführung bestimmter elektronischer Karten". Als Beispiel verwies sie auf die elektronische Gesundheitskarte. "Da müssen wir aufpassen, dass wir hier nicht in Rückstand geraten", warnte Merkel.

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  • Hallo Frau Steer, zu später Stunde wieder im internet unterwegs?
    [18] ich habe 50 Jahre in West-berlin gelebt und kenne den Kalten Krieg aus nächster Nähe. Keiner ist da ohne Schuld. Die ganze Studentenbewegung aus der Freien Universität und folgend die RAF haben etwas mit dem Thema [17] zutun. Volksaufstand sollte sein und die NVA wollte als Friedensarmee kommen. iM Erika war da noch eine junge Frau und sehr emsig; 1000 %ig!
    [19] nun, das will ich hier nicht so ausbreiten, aber per E-Mail können wir gerne diskret plauschen. Meine Adresse steht auf der HP:

    http://www.bps-niedenstein.de/

  • [17] Peter Scholz


    mit ihnen würde ich auch gerne mal ein Schwätzchen halten, müßte interessant sein, ihren Antworten nach zu urteilen

  • [17] Peter Scholz

    Ja klar, Herr Scholz, auch Steinbrück hat Dreck am Stecken. Heute reist er durchs Land, hat ein buch geschrieben und kritisiert an allem und tut so als sei er nichts gewesen.
    Das allerste Mal sollte schon Dutschke die bundesrepublik aushebeln.
    Oder glauben Sie an den Mumpitz vom normale Studenten der aus der DDR geflüchtet sei?
    Duschke war ein Agitator aus dem Osten und sollte hier die junge Generation aufmischen und das Land destabilisieren. Es kommt doch ncht von ungefähr, dass viele von der RAF in die DDR gegangen sind, um hier nicht gefaßt zu werden und dort ein sicheres Leben führen konnten mit meist neuer identität. Die Kontakte zur DDR bestanden ja
    Die glauben alle, unsere stramm Linken, vorrangig die Grünen, jeder bürger sei blöd und wüßte nicht was gespielt wird.

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