
HB FRANKFURT. Im besten Fall könnten allein durch eine stärkere Integration von Frauen in die Erwerbstätigkeit rund drei Millionen Vollzeitarbeitskräfte gewonnen werden. „Wir können es uns nicht leisten, die schlummernden Potenziale in unserem Land zu ignorieren“, zitiert die Zeitung Behördenvorstand Raimund Becker. Weitere Ziele seien unter anderen die Senkung der Abbrecherquoten von Schülern, Auszubildenden und Studierenden sowie die Erhöhung der Wochenarbeitszeit um zwei Stunden.
Allerdings reichten die inländischen Potenziale nicht aus, um die Folgen des demografischen Wandels abzufedern. „Insgesamt wird sich das Problem ohne Zuwanderung nicht lösen lassen“, sagte Becker. Durch eine nach ökonomischen Bedarf gesteuerte Zuwanderung könnten bis zu 800 000 Fachkräfte gewonnen werden. Kann der Bedarf an qualifizierten Arbeitskräften in Deutschland dauerhaft nicht gedeckt werden, warnt die Arbeitsagentur vor drastischen Konsequenzen für den Wirtschaftsstandort Deutschland.
Weil die deutsche Bevölkerung altert und schrumpft, wird in den kommenden Jahren ein Rückgang an potenziellen Arbeitskräften um 6,5 Millionen auf rund 38 Millionen erwartet. Dies wird nach Ansicht der Bundesagentur zu einem Rückgang an Investitionen und zu einer steigenden Arbeitsverdichtung und Automatisierung führen; Innovation und Wachstum wiederum würden gebremst.
Eine schrumpfende Deutsche bevölkerung führt zu einer nachhaltigen Verringerung der Nachfrage das heißt es werden in Zukunft weniger Arbeitskräfte benötigt.
Desweiteren entwickelt sich der Standort bRD immer negativer, derzeit müssen über 50 Mrd. Euro vom Deutschen Staat für das „Projekt Gastarbeiter“ verwendet werden. Dies verteuert in letzte Konsequenz die Arbeitskosten (höherer Lohnnebenkosten und Steuern)
Die alternde Gesellschaft verwendet mehr und mehr Geld für Konsumausgaben (z. b. Rente) darum werden die investitionen in der Zukunft weiter gekürzt (Politischer Druck).
Die dadurch resultierenden hohen Sozialausgaben belasten weiter den Standort bRD und wird im Gegensatz zu Prosperierenden Volkswirtschaften (Geburtenrate 2,11, investitionen in bildung, Forschung) weiter zurückfallen.
Die zu erwartenden „geringen Renditen“ in einer alternden Gesellschaft (Geburtenrate 1,33) wird zu einem Abfluss von Kapital führen, weil aufstrebende Volkswirtschaften eine höhere Rendite versprechen.
Damit erhöhen sich auch die „Kapitalkosten“ für den Staat und er muss deutlich höhere Zinsen für die Schulden bezahlen.
Die investoren werden zu Recht fragen wer die Schulden bezahlt?
Wichtig ist die Rückführung der Gastarbeiter (jedes Jahr 400.000-500.000) in Abstimmung mit den Heimatländern zum anderen eine andere Familienpolitik. Die Ausgaben in unsere Zukunft sind zu erhöhen (bildung, Forschung).
Dadurch hätte unser Land eine Hoffnung.
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