Fachkräftemangel
Kitas buhlen um Erzieherinnen

In Kitas fehlt es an Erzieherinnen – nicht nur wegen des von heute an geltenden Rechtsanspruchs auf einen Kita-Platz. Die Träger der Kitas buhlen jetzt um qualifiziertes Personal – mit ungewöhnlichen Lockangeboten.
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Düsseldorf30.000. So viele Erzieher und Erzieherinnen fehlen in deutschen Kindertagesstätten – schätzt die Arbeiterwohlfahrt. Ein Grund ist auch der Rechtsanspruch auf einen Kitaplatz ab dem zweiten Lebensjahr, der seit heute bundesweit gilt. Mit dem Ausbau der Kitas sind die Träger größtenteils weit fortgeschritten. Doch eines fehlt: gut ausgebildete Erzieherinnen.

Bereits heute können sich qualifizierte Fachkräfte vielerorts ihre Stellen quasi aussuchen: Passt ihnen die Arbeitsstätte oder das Umfeld nicht, sind sie nach wenigen Wochen wieder weg.

Einen neuen Arbeitsplatz finden sie schnell. Städte wie Köln oder Düsseldorf locken Interessenten zum Beispiel mit unbefristeten Verträgen, Frankfurt mit einem höheren Einstiegsgehalt, die Stadt München hilft interessierten Erzieherinnen bei der Wohnungssuche. „Allein an der Tatsache, dass es solche Lockangebote gibt, wird klar, dass wir zu wenig qualifizierte Erzieher und Erzieherinnen haben“, sagt Gabriele Maahn von der Gewerkschaft Verdi Handelsblatt Online. Das Bundesfamilienministerium betone zwar immer wieder, dass es keinen Fachkräftemangel gebe. „Das mag auf dem Land teilweise zutreffen, in Großstädten ist die Lage aber anders.“

Zumindest für Köln trifft das nicht zu. Das Angebot einer unbefristeten Stelle scheint attraktiv genug, zumindest in städtischen Einrichtungen gibt es keinen Erzieher-Mangel. „Wir sind mit der Personalsituation in unseren Kitas zufrieden“, sagt eine Sprecherin der Stadt Köln. „Wir haben frühzeitig mit dem Land Kontakt aufgenommen, um die Kapazitäten in den drei pädagogischen Schulen in der Stadt aufzustocken.“ Das Ergebnis: 300 Nachwuchskräfte kommen jetzt in ihr letztes Lehrjahr, das sie als Anerkennungspraktikum in einer Kita oder einem Kindergarten absolvieren.

Auf dieses Anerkennungsjahr setzt auch Aachen bei ihrem Erzieher-Nachwuchs. „Wir haben die Anzahl an solchen Praktikumsplätzen ausgebaut und bieten danach in der Regel auch eine Übernahme an“, sagt ein Sprecher der Stadt. Wenn sich an der Situation nichts ändere, drohe künftig ein Personalengpass bei Erziehern. „Die Belastung ist schon heute hoch, dann kommen noch Krankheitsfälle und Urlaube dazu.“

Kurzfristig will Aachen in seinen städtischen Einrichtungen zumindest punktuell Betreuungsengpässe beseitigen: in der Mittagszeit. Küchenhilfen sollen künftig um die Essensausgabe kümmern, damit die Erzieherinnen mehr Zeit fürs Kind haben.

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  • In Berlin-Wilmersdorf werden Dank der Grünen Kitas geschlossen. Außerdem haben die berliner Politiker die Erzieher/innen vertrieben, indem sie die Beiträge explodieren ließen und die Erzieher/innenbezüge auf unter Hartz IV-Niveau drücken wollten/wollen. Die echten Erzieher/innen ( Ausbildungszeit 5 Jahre?) will man nicht sondern nur Quereinsteiger mit Ausbildungszeit "3 Tage". Von dem Minilohn sollen Erzieher/innen auch noch Familien gründen und ernähren. Als Ausgleich werden kriminelle Asylanten, die gegen unsere Rechtsordnung verstoßen noch unterstützt.

  • Und was wir jetzt bräuchten wären Kinderpflegeinnen für die Kleinen untr 3.
    Aber diesen Beruf hat diese dämlich v.d.L ja kaputt gemaht und auch die Weiterbildung zur Erzieherinen können diese Kräfte nicht mehr machen.
    Noch blöder geht nicht mehr

  • Na, dann buhlt man schön, denn von 700,- netto kann niemand leben. Kein Wunder dass es zu wenig Erzieherinnen gibt.

    Verdreifacht einfach die Löhne, statt es den Griechischen Banken und den Russischen Oligarchen hinterher zu werfen und schon habt ihr eure Erzieherinnen.

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