Familienpolitik
Union will mehr Geld für Kleinkinder

Neuer Vorstoß in der Kindergeld-Debatte: Die Union denkt einem Zeitungsbericht zufolge darüber nach, die von ihr geforderte Erhöhung nicht nur nach der Kinderzahl, sondern auch nach dem Alter des Nachwuchses zu staffeln.

HB HAMBURG. In der Union gibt es neue Überlegungen zum Kindergeld. Demnach soll das Kindergeld nicht nur nach der Kinderzahl, sondern zusätzlich nach dem Alter des Nachwuchses gestaffelt werden, wie der familienpolitische Sprecher der CDU/CSU-Fraktion Johannes Singhammer der „Financial Times Deutschland“ sagte.

Mehr Geld soll es für Kinder unter drei Jahren geben: „Dies würde zu einer spürbaren Besserstellung von Familien mit mehreren und kleineren Kindern führen.“

Dann werde „richtig geklotzt und nicht gekleckert, statt mit der Gießkanne zu verteilen“, sagte Singhammer. Ziel soll eine gezieltere Förderung der Eltern sein, die staatliche Unterstützung besonders dringend benötigten: Mehrkinderfamilie und Familien mit kleinen Kindern.

Für eine stärkere Staffelung nach dem Alter der Kinder spreche, dass jüngere Eltern mit jüngeren Kinder meist am Anfang ihrer Karriere stehen und verhältnismäßig wenig verdienen, sagte Singhammer. Mit zunehmendem Alter der Kinder entspanne sich meist die Einkommenssituation der Familien.

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