Familienpolitik
Von der Leyen will Kindergartenplatz-Vermittlung erleichtern

Neuer Vorstoß der Bundesfamilienministerin: Ursula von der Leyen (CDU) will die Vermittlung von freien Kindergartenplätzen vereinfachen. Die Länder sollen demnach künftig kostenlos auf eine Online-Kinderbetreuungsbörse zugreifen können.

HB BERLIN. Berlin (dpa) „Eltern, Träger, Wirtschaft und Jobcenter sehen dann auf einen Klick im Internet, wo welcher Kindergarten in ihrer Region freie Plätze hat“, sagte die Ministerin den „Stuttgarter Nachrichten". Von der Leyen verteidigt ihren Plan, Ausländerkindern schon im Kindergarten die deutsche Sprache beizubringen. „Im Vergleich zu Zehn- oder Zwanzigjährigen bedarf es bei Kindergartenkindern keiner hochspezialisierten Deutschlehrer. Ich würde das nicht problematisieren.“

Einige Kommunen begehren gegen dieses Vorhaben der Bundesregierung auf, da sie befürchten, dass neben zusätzlichen Kosten auf die Erzieher weitere Belastungen zukommen, weil sie Deutsch als Fremdsprache unterrichten sollen.

Die Ministerin will grundsätzlich prüfen lassen, wie wirkungsvoll sämtliche Leistungen für Familien - also die von Bund, Ländern und Kommunen - tatsächlich sind. „Ich bin schon jetzt sicher, dass wir die Finanzströme vor allem im Bereich frühkindliche Bildung und Sprache besser lenken können.“

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