Fast jede zweite Baufirma will Arbeitsplätze streichen
Ifo-Institut: Stellenabbau geht weiter

Der Stellenabbau in der deutschen Wirtschaft wird sich nach Angaben des Ifo-Instituts trotz des leichten Konjunkturaufschwungs quer durch alle Branchen fortsetzen.

HB MÜNCHEN. In der westdeutschen Bauwirtschaft zum Beispiel wollen per saldo 45 Prozent der Firmen in den nächsten Monaten Arbeitsplätze streichen, berichtet das Institut in seinem Konjunkturtest für den Monat Oktober. Damit hat sich die Situation in den vergangenen zwölf Monaten praktisch nicht verbessert.

Auch in den anderen wichtigen Branchen ist ein Ende der Krise am Arbeitsmarkt nicht in Sicht. Im ostdeutschen Einzelhandel gehen per Saldo 30 Prozent der Betriebe von Stellenstreichungen in den kommenden Monaten aus. Vor einem Jahr waren es nur halb so viele.

Im westdeutschen Einzelhandel könnte sich der Arbeitsplatzabbau zumindest verlangsamen. Hier wollen derzeit per saldo acht Prozent der Unternehmen die Zahl der Beschäftigten verringern. Im September waren es 14 Prozent, vor einem Jahr 12 Prozent. Auch im Großhandel und in der Industrie dürfte der Stellenabbau in den nächsten Monaten in ganz Deutschland weiter gehen, heißt es in der am Donnerstag veröffentlichten Detailauswertung zum Ifo-Index für Oktober.

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