FDP-Chef Lindner im Interview
„Finanzminister-Darsteller Varoufakis muss gehen“

Die FDP ist im Aufwind, und Parteichef Christian Lindner teilt aus. Im Interview spricht er über die zähen Verhandlungen mit Griechenland, über Kremlchef Putin, die AfD – und seine persönliche politische Zukunft.
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Herr Lindner, eine gute Nachricht für Sie: Die AfD sagt den Parteitag ab, Ihr Konkurrent zerfleischt sich gerade selbst. Profitieren Sie davon, und spüren Sie Genugtuung?

Nein, die AfD ist mir egal. Das ist nicht unser Wettbewerber. Für uns sind Individualität, Weltoffenheit und Fortschritt wichtig. Damit sind die Freien Demokraten das Gegenteil der AfD.

Heißen Sie denn Ex-AfDler, die in die FDP eintreten wollen, bei Ihnen willkommen?

Es gibt tatsächlich Kommunalpolitiker der AfD, die einen Wechsel zu uns sondieren. Wir haben unserer Basis deshalb empfohlen, jedes Eintrittsgesuch aus der AfD kritisch zu prüfen. Die Aufnahme wird eher die Ausnahme bleiben.

Sie prüfen bei der AfD besonders streng?

Ja, wir würden es bei Eintritten aus der Linkspartei ja genauso halten. Wer die AfD bis in diese Tage noch gut gefunden hat, mit ihren Ressentiments und ihren völkischen Ideen, der passt nicht zu uns. Wir wollen liberale Überzeugungstäter.

Um wie viele Fälle geht es?
Ich habe kein Interesse daran, irgendwelche Zahlen zu verbreiten.

Würden Sie (AfD-Chef) Bernd Lucke aufnehmen?

Er sagt ja von sich selbst, er sei kein Liberaler. Das stimmt.

Und (EU-Parlamentarier) Hans-Olaf Henkel wieder zurücknehmen?
(lacht) Auch da habe ich meine Bedenken. Ich weiß, auf welche Schlagzeile Sie hinauswollen, aber das ist wirklich kein Thema.

Die AfD kann bei ihrem einstigen Kernthema, der Euro-Kritik, trotz griechischen Schuldendramas nicht punkten. Stattdessen fielen Sie zuletzt durch schärfere Töne Richtung Athen auf...
Die Krisenstrategie, die wir seit 2010 verfolgen, muss dringend fortgesetzt werden. Ja zu Hilfen - aber nur im Gegenzug zu marktwirtschaftlichen Reformen. Wenn die Regierung Tsipras dazu jetzt bereit sein sollte, gut. Wenn nicht, kann es kein zusätzliches Geld geben, dann verabschiedet sich Athen selbst aus dem Euro. Die Pläne der griechischen Regierung müssen also genau geprüft werden.

Kommentare zu " FDP-Chef Lindner im Interview: „Finanzminister-Darsteller Varoufakis muss gehen“"

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  • "+++ CDU-Ministerpräsidentin: Nach der Homo-Ehe droht die Heirat von Verwandten +++ " und die Heirat seines Hundes oder der Katze !

    http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/cdu-ministerpraesidentin-nach-der-homo-ehe-droht-die-heirat-von-verwandten-13627131.html

  • Die Partei der Besserverdienenden ist abgewirtschaftet. Sie hat mit ihrer Politik der Gesetze gegen Bares ihre absolute Käuflichkeit unter Beweis gestellt. Sie zeigt ihre wahre Fratze als Partei der Steuersenkungen für Reiche und Erhöhung der Abgaben für die arbeitenden Bürger.
    Als der Absturz absehbar war, wurde aus CDU-Kräften die Afd installiert - die sich nun selber zerfleischt.
    Also muß die FDP durch die Medien der Machthaber wiederbelebt werden um das konservative Lager zu retten!


  • JA, LINDER - MACH' UNS DEN BRÜDERLE ..... KINDERGARTEN RÖSLER .... GUIDO-MOBIL ..... BEKNACKTE FDP-PUPPENKISTE.

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