FDP-Chef Lindner wiedergewählt

Freiheit in Magenta

Es ist der Tag des Christian Lindner: Der FDP-Chef hat die Partei nach historischem Absturz in eine neue Richtung dirigiert und zusammengehalten. Sein Rechenschaftsbericht fällt positiv aus – zu Recht.
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Lindner als Parteichef wiedergewählt

BerlinChristian Lindner ist ein Kunststück gelungen. Der FDP-Vorsitzende hat seine Partei in ihrer schwierigsten Zeit zusammengehalten. Vor zwei Jahren waren die Liberalen mit viel Häme und Spott aus dem Bundestag geflogen. Heute spüren sie nach den Wahlergebnissen in Hamburg und Bremen wieder Wind unter den Flügeln. Das ist schon eine Leistung. Denn in keiner anderen Partei, abgesehen von der SPD, wird die Demontage des Führungspersonals so genüsslich zelebriert, wie in der FDP.

Der Erfolg in Bremen und Hamburg mag an den zugkräftigen Spitzenkandidatinnen gelegen haben. Doch vor allem vermissen viele Bürger, die sich bei der Bundestagswahl 2013 enttäuscht von der FDP abgewandt haben, inzwischen wieder eine relevante Stimme der sozialen Marktwirtschaft. Wirtschaft, Bürgerrechte, Bildung: Der neue von Lindner intonierte Dreiklang mag wie aus der Vergangenheit der alten FDP klingen. Doch die Hüter des Liberalismus sind in der Parteienlandschaft rar geworden.

Die FDP ist wieder da

Vor allem die Alternative für Deutschland, die bis vor kurzem noch als Ersatz für die FDP als neues marktwirtschaftliches Korrektiv galt, zerlegt sich selbst. AfD-Chef Bernd Lucke gelingt es trotz des Aufschwungs seiner Partei nicht, die Flügel zusammen zu halten.

Ende des Intrigantenstadls – vorläufig

Doch bei der FDP geht es nicht nur um verlorene Glaubwürdigkeit. In den Regierungsjahren fehlte auch Stil und Form bei der Politikvermittlung. Heute tritt die Magenta-Partei geschlossen auf, im Moment ist vom einstigen Intrigantenstadl nichts zu spüren.

Selbst notorische Quertreiber wie Wolfang Kubicki halten sich zurück, um die überlebensnotwendigen Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz nicht zu gefährden. Lindner hat das Fundament für die Rückkehr auf die bundespolitische Ebene gelegt. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

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  • Als sich Westerwelle nach der Wahl ins Aussenministerium verabschiedet hatte anstatt sich als Finanzminister um die Durchsetzung vereinfachter Steuerpolitik zu kuemmern, war bei mir die FDP unten durch. Steuerpolitik a la Kirchhoff hat mich dann in die AFD getrieben. Leider ist der braune Wust dieser Partei nicht auszutreiben und Leute wie Henkel haben recht das Weite zu suchen. Ich bin Lindner gegenueber sehr positiv gestimmt solange endlich das Thema Steuern, Wirtschaft und Unternehmertum wieder Vorrang haben.... vile Glueck mit dieser tollen Truppe.
    Die FDP wir wohl bald wieder auf 10 % kommen und AFD wird sich aufgeloest haben.

  • Herr Hans Mayer
    Völlig richtig aber denken Sie Mövenpick und andere.

  • Schön wie man hier sehen kann welche Luschen noch einen gutbezahlten Job im Bundestag suchen. Aber Arbeiten ist deren Ding so gar nicht, haben ja meißt nicht viel gelernt.
    Man sehe sich nur den jungen Graf Lambsdorf an, nie was geleistet, hockt bei der EU und kassiert dicke ab.
    So eine Partei brauchen noch nicht mal Zahnärzte oder Apotheker.

  • "Wir haben damals richtig entschieden".

    ___


    Besser kann sich die FDP ihr Pleite damals nicht erklären: Lindner steht nachwievor für ein "weiter so" und jetzt erst recht.

    Schlimmeres als Lindner kann man keiner Partei wünschen.

  • ..."im Dezember 2013 war die Stunde Null"
    mit Christian Lindner.

    Im Mai ist immer noch die Stunde Null mit Christian Lindner.

    Wieviele Nullstunden braucht die FDP noch mit Christian Lindner?

  • Christian Lindner: Mit vollem Haar, frischem Wind und neuer Farbe - alter Wein in neuen Schläuchen. Die Altlasten sind alle entsorgt und des Michels Erinnerungsvermögen? – Na ja…

  • Wieder da...?

    So wie Lindner heute den Parteitag eingeleitet hat, so gering wirkt die Auszeit, die sich die FDP von den Fleischtöpfen genommen hat.
    Und Suding sagt es ja auch, die FDP habe sich nicht grundlegend neu erfunden.
    Stattdessen bettelt der Parteichef seine Truppe um Geld an.
    Da hätte man der FDP aber bessere Einflusssphären gegönnt. als sowas ausgerechnet vom Parteichef auch noch via Pönix zum Besten zu geben.

    Wieder - schon wieder

    da

    Das wird nicht reichen.

  • Aktuelle Umfrage auf Bundesebene FDP 3%, AfD 6%.

    Die Keilerei innerhalb der AfD scheint deren Stammwähler nicht übermäßig zu erschrecken. "g"

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