FDP droht Strafzahlung
Neue Möllemann-Spende aufgetaucht

Elf Monate nach dem Tod von Jürgen Möllemann ist laut einem Zeitungsbericht eine neue, offenbar illegale Großspende des früheren FDP-Politikers aufgetaucht.

HB BERLIN. Demnach soll Möllemann im Bundestagswahlkampf 1998 eine 300 000 bis 350 000 € teure Sonderkampagne für seine Partei in Nordrhein-Westfalen über seine Düsseldorfer Firma Webtec finanziert haben, schreibt die Tageszeitung „Die Welt“.

FDP-Schatzmeister Günter Rexrodt habe Bundestagspräsident Wolfgang Thierse informiert. Ein FDP-Sprecher bestätigte der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch den Brief an Thierse zu diesem Thema. Die Sachspende ist dem Bericht zufolge nicht im Rechenschaftsbericht der Partei veröffentlicht worden und war deswegen illegal.

Sollte die vom Landeskriminalamt Düsseldorf entdeckte Großspende bei den Ermittlungen bestätigt werden, muss die FDP mit einer weiteren Strafzahlung von bis zu 700 000 € an die Bundestagsverwaltung rechnen.

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