FDP Führungsstreit
Westerwelle erklärt internen Streit für beendet

Vier Stunden haben Spitzenpolitiker der FDP in Berlin über den Kurs der Partei beraten. Liberalen-Chef Westerwelle sagte anschließend, der interne Streit der vergangenen Wochen sei beendet. Alle trügen sein Strategiepapier mit.

HB BERLIN. FDP-Chef Guido Westerwelle hält die internen Querelen in seiner Partei für beendet. Nach einem rund vierstündigen Strategiegipfel der Fraktions- und Landesvorsitzenden der FDP sowie des Parteipräsidiums sagte Westerwelle am Sonntag in Berlin, niemand habe «den Wunsch oder die Forderung erhoben, dass ein Präsidiumsmitglied zurücktreten soll».

Laut Westerwelle hat die Spitzenrunde auch sein 40-seitiges Strategiepapier mit dem Titel «Für eine faire und freie Gesellschaft» einstimmig unterstützt. Die FDP wolle «keine Volkspartei mit Beliebigkeit» sondern als «Bürgerpartei für das ganze Volk» zum «programmatischen Vordenker» in der deutschen Parteienlandschaft werden, sagte der Parteichef.

Grundgedanke des Westerwelle-Konzepts ist es, Leistung gerecht zu bewerten. «Liberale Politik fördert die Fleißigen, schützt die Schwachen und bestraft die Faulen», fasste Westerwelle seine Vorschläge zusammen. Ziel der FDP sei es, nicht länger am bestehenden Sozialstaat «herumzudoktern», sondern ihn «auf völlig neuen Fundamenten zu gründen». Die FDP wolle zur starken Kraft neben SPD und Union werden.

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