FDP in der Krise: Nur wenige Deutsche glauben noch an Rösler

FDP in der Krise
Nur wenige Deutsche glauben noch an Rösler

Vor dem Dreikönigstreffen der FDP steht Parteichef Rösler massiv unter Druck, nicht nur aus den eigenen Reihen: Lauter einer aktuellen Umfrage rechnen knapp zwei Drittel aller Deutschen  mit dem Scheitern des Politikers.

StuttgartDie Mehrheit der Bevölkerung rechnet einer Umfrage zufolge mit einem politischen Aus für FDP-Chef Philipp Rösler in diesem Jahr. 64 Prozent der Befragten gaben an, dass Rösler 2013 sein Amt verlieren beziehungsweise politisch scheitern wird, wie aus einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Infratest dimap im Auftrag der "Welt am Sonntag" hervorgeht.

Zwei Wochen vor der Landtagswahl in Niedersachsen kommt die FDP heute in Stuttgart zu ihrem traditionellen Dreikönigstreffen zusammen. Mit Spannung erwartet wird die Rede Röslers, der wegen der schlechten Umfragewerte intern erheblich unter Druck steht.

Neben Rösler werden in der Staatsoper auch Fraktionschef Rainer Brüderle und Entwicklungsminister Dirk Niebel sprechen. Brüderle wird als Nachfolger gehandelt, sollte Rösler bei einem schlechten Wahlergebnis am 20. Januar aus dem Amt scheiden. Niebel wiederum hatte in den vergangenen Wochen die Führungsdebatte entfacht.

Rösler sagte Samstagabend beim Dreikönigsball, er freue sich auf die Kundgebung und sei sicher, dass die Wahl in Niedersachsen ein Erfolg werde. Es gebe gute Chancen, die Regierung mit der CDU fortzusetzen.

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Schädliche Personaldebatte

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