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FDP-Kritik an Luxussteuer-Vorschlag: „Maschmeyers Vorschlag ist überheblich“

exklusivZustimmung von Rot-Grün, harsche Kritik aus der FDP: Jörg-Uwe Hahn bezeichnete die Luxussteuer als „überheblich“. Wenn Maschmeyer zu viel Geld habe, solle er es lieber für wohltätige Zwecke anlegen.

Carsten Maschmeyer mit seiner Lebensgefährtin Veronica Ferres. Quelle: dpa
Carsten Maschmeyer mit seiner Lebensgefährtin Veronica Ferres. Quelle: dpa

BerlinDer Vorsitzende der hessischen FDP, Jörg-Uwe Hahn, hat mit scharfer Kritik auf die Forderung des Unternehmers Carsten Maschmeyer nach einer Luxussteuer als Aufschlag auf die Mehrwertsteuer beim Kauf von Luxusartikeln wie Yachten oder Kaviar reagiert. „Herrn Maschmeyers Vorschlag ist ziemlich überheblich“, sagte Hahn Handelsblatt Online. „Er sagt ja sinngemäß, ich hab es so dicke, ich kann auch mit Luxussteuer.“ Es seien aber nicht alle Menschen so wohlhabend wie Maschmeyer. „Diejenigen, die vielleicht Jahre auf ein neues Traumauto gespart haben, werden von einer Luxussteuer wenig begeistert sein“, betonte Hahn.

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Interview zum Download „Hohe Luxussteuer? Das träfe die Richtigen“

Im Interview spricht Carsten Maschmeyer über Fehler, Missgunst und seine Anlagestrategie.

Hahn, der auch stellvertretender Ministerpräsident von Hessen ist, rief den Unternehmer in diesem Zusammenhang zu einem stärkeren gesellschaftlichen Engagement auf – insbesondere in finanzieller Hinsicht. „Wenn Herr Maschmeier zu viel Geld hat, dann appelliere ich an ihn, zum Beispiel in Hessen Geld an wohltätige Organisationen zu spenden“, sagte er. Daran werde ihn keiner hindern.

Reiche in Deutschland

  • Ab wann gilt man als reich?

    Eine Definition für Reichtum gibt es nicht. Auch ist dies - wie so vieles - relativ. Der Durchschnittsverdienst eines Arbeitnehmers liegt in Deutschland bei rund 30.000 Euro. Die Hälfte der 26,6 Millionen Steuerpflichtigen hatte nach Zahlen des Statistischen Bundesamtes im Jahr 2007 Einkünfte von bis zu 29.000 Euro, 10 Prozent erhielten mehr als rund 73.400 Euro, aber nur ein Prozent mehr als 206.000 Euro.

  • Wie ist die Vermögensverteilung?

    Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) geht von einem Nettovermögen in Deutschland von 9,3 Billionen Euro. Das umfasst Immobilien, Geldvermögen, Versicherungen, Betriebsvermögen oder auch Vermögen in Form wertvoller Sammlungen. Dieses Vermögen ist in Deutschland ungleich verteilt. So besitzen 10 Prozent der Bevölkerung nach Angaben des DIW gut 66 Prozent des Gesamtvermögens. Ein Prozent der Bevölkerung verfügt über mehr als ein Drittel des gesamten Vermögens.

  • Wie viele Millionäre und Milliardäre gibt es in Deutschland?

    Nach Angaben des „Manager Magazins“ gibt es in Deutschland gut 100 Milliardäre - sowohl Einzelpersonen als auch Familien. Angeführt wird die Liste der Superreichen von Aldi-Gründer Karl Albrecht.

    Trotz Wirtschaftskrise und Börsenturbulenzen ist auch die Zahl der Deutschen, die über ein Nettovermögen von einer Million Euro und mehr verfügen deutlich gestiegen. Der D.A.CH-Vermögensreport 2012 gibt die Zahl der Euro-Millionäre in Deutschland mit 826.000 an.

  • Wie sieht es mit „Einkommensmillionären“ aus?

    Laut Statistischem Bundesamt gab es im Jahr 2007 insgesamt 16.681 Steuerzahler mit Einkünften von einer Million Euro oder mehr. Die meisten kamen aus Nordrhein-Westfalen, Bayern und Baden-Württemberg.

  • Wer zahlt Steuern?

    Auf das oberste Zehntel der Einkommensbezieher entfielen 2007 fast 55 Prozent des gesamten Steueraufkommens. Fast ein Viertel (23,9) des Aufkommens ging auf die 1 Prozent Einkommensreichsten zurück. Dagegen zahlt die untere Hälfte nur sieben Prozent des Steueraufkommens.

  • Werden Reiche künftig stärker besteuert?

    Wenn es nach SPD, Grünen, Linken und Gewerkschaften geht: Ja. Es geht vor allem um einen höheren Spitzensteuersatz bei der Einkommensteuer und eine Rückkehr zur Vermögensteuer, die Ende 1996 in Deutschland ausgesetzt wurde. Zurzeit liegt der Spitzensteuersatz bei 42 Prozent, er gilt ab einem zu versteuernden Jahreseinkommen von 52.882 Euro. Hinzu kommt die „Reichensteuer“ von 45 Prozent ab 250.001 Euro (Ledige). Die Sätze könnten angehoben werden oder früher greifen.

Scharfe Kritik äußerte Hahn an SPD und Grünen, die positiv auf Maschmeyers Luxussteuer-Vorstoß reagiert hatten. „Anstelle sich um neue Steuern Gedanken zu machen, hätten Linke, Grüne und SPD im Bundesrat etwas für Millionen von Arbeitnehmern machen und für den Abbau der Kalten Progression stimmen können“, sagte das FDP-Präsidiumsmitglied. Hier sei lieber auf Wahltaktik als auf Gerechtigkeit gesetzt worden. „Das ist eiskalt und scheinheilig.“

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Steuern auf Luxusartikel zu fordern, klinge hingegen immer gut. „Wenn man aber bedenkt, dass Yachten oder andere Luxusartikel vielfach in Deutschland hergestellt werden, träfe ein Umsatzrückgang am Ende wieder den kleinen Mann“, sagte Hahn. Deshalb sei diese Idee falsch. „Dass Herr Maschmeyer sich für so einen Quatsch hergibt, verstehe ich nicht.“

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Der Vorsitzende der SPD in Schleswig-Holstein, Ralf Stegner, hatte den Vorstoß Maschmeyers begrüßt. „In der Sache ist das richtig, von der politischen Zielrichtung erst recht, und es gibt wohl auch solche Modelle in Skandinavien“, sagte Stegner Handelsblatt Online. Der Koordinator der Linken im SPD-Bundesvorstand sagte allerdings auch: „Schwierig könnte aber dabei die gewünschte Harmonisierung der europäischen Umsatzsteuerregelungen werden.“

Die 15 goldenen Regeln von Carsten Maschmeyer

  • Werden Sie Finanzwissender

    Wer in Finanzfragen unberaten bleibt, bleibt auch vermögenslos. Werden Sie ihr eigener Finanzberater, ihr „Geldverbesserer“: Lassen Sie sich schon von Anfang an gut informieren und verschaffen Sie sich selbst in Eigenarbeit Fachwissen, nur so kann ihnen Vermögensaufbau auch wirklich gelingen.

  • Geben Sie weniger aus, als Sie einnehmen

    Es klingt banal, ist dennoch der entscheidende Grundsatz, achten Sie darauf, dass ihre Ausgaben stets unter Ihren Einnahmen liegen. Handeln Sie nach folgender Regel (EKG):

    Einnahmen erhöhen

    Kosten senken

    Gewinn anlegen

  • Entwickeln Sie Ihren Wohlstandsplan

    Sie können Ihren Weg in den Wohlstand nicht ohne „Geld-Guide“ starten. Wie Sie bei einer Reise einen Reiseplan brauchen, benötigen Sie einen Wohlstandsplan, um mit dieser längerfristigen Finanzplanung einen kontinuierlichen und verlässlichen Überblick über ihre monatlichen Ein- und Ausgaben zu erlangen.

  • Machen Sie den Finanz-Check

    Oft ist man sich der eigenen „Cash-Burn-Rate“ (Geldverbrennungsrate) gar nicht bewusst. Machen Sie deshalb einen umfassenden Finanzcheck. Darin sollten aber nicht nur Abbuchungen über die Miete, Hypothekenzahlungen etc. vorhanden sein, sondern auch alltägliche Kosten für beispielsweise Lebensmittel, Gesundheit und Freizeit. Nur dann können Sie Ihre eigene Finanzsituation korrekt einschätzen.

  • Kaufen Sie Assets - Nicht Liabilities!

    Es gilt der Grundsatz Vermögenswerte („Assets“) kontra Verbindlichkeiten („Liabilities“). „Liabilities“ sind Verpflichtungen, wie z.B. laufende Kosten bei einem Ferienhaus, das Sie besitzen. „Assets“ wiederum stellen Atien oder vermietete Immobilien dar, sie sorgen also für einen Geldzuwachs. Fragen Sie sich also bei jeder Anschaffung, in welche Kategorie diese fällt.

  • Kaufen Sie nur, was Sie sofort bezahlen können

    Widerstehen Sie dem unmittelbaren „Ausgabereflex“! Fragen Sie sich immer, ob Sie das, was Sie da gerade erwerben wollen, wirklich jetzt benötigen. Machen Sie jeden Monat Kassensturz und legen Sie einen teil Ihres zur Seite, denn über einen Dispokredit freut sich höchstens Ihre Bank.

  • Vorsicht vor dem Giro-Kreisel!

    Stehen Sie zum eigenen Finanzengpass, wenn Sie ihm gegenüber stehen. Natürlich kann man häufig sein Konto -und die Bank sieht das auch gerne-, aber im Endeffekt kommt Ihnen so ein Überzeihungskredit sehr teuer zu stehen. Sie nehmen zwar kein richtiges Darlehen auf aber haben eine enorme Zinslast. Schulden Sie Ihren Überziehungskredit deshalb um in ein günstigeres Darlehen und tilgen sie sofort.

  • Bares statt Plastik

    Wer das Geld, das ihm sprichwörtlich durch die Finger rinnt auch wirklich fühlt, verhält sich vernünftiger. Bezahlen Sie also besser immer mit Bargeld, anstatt mit der Kredit- oder EC-Karte. Hinzu kommt, dass sich der Kredit auch schon mal in einen hochverzinsten Langzeitkredit wandeln kann, wenn man den Rechnungsbeleg nicht decken kann.

  • Schulden sind nicht gleich Schulden

    Schulden sind nicht gleich Schulden, wenn die Schulden notwendig sind, um eine Investition in etwas Gewinnversprechendes tätigen zu können. Es besteht natürlich immer ein gewisses Risiko, aber solange man Darlehen auf etwas, das im Wert steigt oder zumindest stabil bleibt nimmt, ist es durchaus sinnvoll. Als Beispiel sind hier Immobilien anzuführen.

  • Auch Leasen bringt Sie in die Miesen

    Leasing ist nur eine andere Art des Darlehens. Die monatliche Rate beim Leasing ist zwar geringer als bei einem herkömmlichen Kredit, allerdings gehört Ihnen das Fahrzeug zum Abschluss hin ja noch nicht einmal. Theoretisch müssten Sie also noch während Sie die monatlichen Raten für das Leasing bezahlen, schon nebenbei für das nächste Auto sparen.

  • Auf der Ausgabenseite entsteht Wohlstand

    Essentiell, für den gelungenen Aufbau eines eigenen Vermögens, ist die Sparquote. Denn: 100 Euro Lohnerhöhung sind nur brutto, während 100 Euro gespart, auch tatsächlich 100 Euro netto sind. Ein gesparter Euro, ist also mehr wert als ein Euro Mehrverdienst.

  • Teilen Sie ihre Einkünfte auf zwei Konten auf

    Überweisen Sie immer etwa 10 Prozent Ihrer Einnahmen auf ein von ihnen extra für diesen Zweck eingerichtetes „Ich-Konto“. Mit diesem Konto bauen sie kontinuierlich ein eigenes Vermögen auf - mit dem anderen finanzieren Sie Ihre Lebenserhaltungskosten. Fassen Sie das „Ich-Konto“ nur im absoluten Notfall an.

  • Lassen Sie ihr Geld für sich arbeiten

    Sie arbeiten nicht nur für Ihr Geld, Sie müssen auch mit ihm arbeiten! Vermehren Sie es durch geschicktes Anlegen und werden Sie dadurch wohlhabend. Grundsätzlich gilt also: Sparen: ja; Investieren: jein; Spekulieren: nein.

  • Lernen Sie aus meinen Erfahrungen

    Die Erfahrung lehrt: Setzten Sie als Normalverdiener auf lang laufende, professionell gemanagte Investmentfonds - damit können Sie auf Dauer die besten Renditen erzielen, auch im Vergleich zum breiten Aktienmarkt.

  • Versicherungen sichern Ihr Einkommen

    Solange Sie Ihren Beruf ausüben können, haben Sie auch ein gesichertes Einkommen. Doch sollten Sie auch dafür Sorge tragen, dass der monatliche Geldzufluss auch bei Krankheit nicht versiegt. Versicherungen z.B. gegen Berufsunfähigkeit oder Altersarmut, bedeuten also einen garantierten Erhalt des Einkommens.

Auch der finanzpolitische Sprecher der Grünen-Bundestagsfraktion, Gerhard Schick, reagierte positiv. „Richtig ist, dass es Korrekturen im Steuersystem braucht, um der wachsenden Ungleichverteilung entgegenzuwirken“, sagte Schick Handelsblatt Online. „Die Äußerungen von Herrn Maschmeyer zeigen, dass das auch bei vermögenden Menschen Zustimmung findet.“ Die Grünen strebten dazu aber vor allem eine einmalige Abgabe auf große Privatvermögen an. „Außerdem soll die Privilegierung von Kapitalerträgen im Rahmen der Abgeltungssteuer abgeschafft und der Spitzensteuersatz erhöht werden“, sagte Schick.

Was Maschmeyer in seinem Buch schreibt

  • Das Buch

    AWD-Gründer und Milliardär Carsten Maschmeyer ist unter die Buchautoren gegangen. "Selfmade - erfolg reich leben" (Ariston Verlag) ist keine Autobiografie, sondern ein Ratgeber. Die ersten Auszüge hatte die Bild-Zeitung veröffentlicht - hier die wichtigsten Ausschnitte.

  • Seine Ausbildung

    Meine Ausbildung, rückblickend auf den Punkt gebracht, bestand eigentlich nur aus zwei Fächern: Hauptfach Beziehungen, Nebenfach Sachthemen. Persönlich ging bei mir immer vor geschäftlich.

  • Sein Ratschlag

    Die Fähigkeit zur Kommunikation und zur Bildung von Netzwerken ist heute entscheidend für den beruflichen Erfolg und ein spannendes, abwechslungsreiches Leben. In einer von E-Mails und SMS, Chatportalen und virtuellen Communitys beherrschten Zeit wird es immer wichtiger, über viele und tragfähige Kontakte zu verfügen

  • Seine Freunde

    Oftmals sind die mächtigsten und bekanntesten Personen einer Berufsgruppe gar nicht unbedingt intelligenter oder qualifizierter als der Durchschnitt – sie haben einfach mehr Kontakte und bessere Beziehungen, die sie meist seit langer Zeit pflegen und wechselseitig nutzen.

  • Vitamin B wichtiger als Arbeit

    Häufig ist Beziehungsarbeit lohnender als rein fachliche Arbeit. Frei nach der Parole: „Der Kluge kennt alles, der sehr Kluge kennt alle.“ Ich kenne sogar Personen, die einzig wegen ihrer Netzwerke, Kontakte und Beziehungen einen begehrten, gut bezahlten Job bekommen haben.

  • Interessante Jobs finden

    Interessante Jobs findet man heutzutage viel eher durch die Nutzung von Netzwerken als durch Print- oder Internet-Stellenanzeigen. Viele Statistiken belegen, dass die meisten Menschen ihre Jobs durch persönliche Beziehungen finden. Machen Sie sich also nichts vor: 

  • Über Politiker

    Das gilt umso mehr für Politiker: Ihr Erfolg hängt auch von ihrem Netzwerk, von ihren Beziehungen ab. Man wird kaum in den Ortsbeirat gewählt, wenn man keine guten Verbindungen hat. Als Politiker brauchen Sie – gerade in Ihrer Partei – die richtigen Unterstützer, die sich für Sie einsetzen und propagieren, warum die Leute Sie wählen sollen.

  • Über Gerhard Schröder

    Wenn man den Ministerpräsidenten Gerhard Schröder kennengelernt hat und er schließlich Bundeskanzler wird, dann lernt man fast ganz automatisch andere SPD-Politiker wie Stephan Weil, unseren Oberbürgermeister, und sogar Frank-Walter Steinmeier und Sigmar Gabriel kennen.

  • Über Christian Wulff

    Den damaligen Landtagsabgeordneten Christian Wulff lernte ich übrigens auf ganz spezielle Weise kennen. Ich hatte ihn öfter bei Empfängen gesehen, aber bis dahin noch nie persönlich mit ihm gesprochen. Bei der niedersächsischen Landtagswahl 1998 trat er für die CDU als Spitzenkandidat an. Diese Wahl wurde von der SPD genutzt, um auszuloten, wer als ihr Kanzlerkandidat in den Bundeswahlkampf ziehen sollte.

  • Über Anzeigen für Kanzlerkandidaten

    Den Umfragen zufolge hatte Helmut Kohl kaum Chancen auf eine Wiederwahl, und da sagte ich mir: Dann wäre Gerhard Schröder allemal ein besserer neuer Bundeskanzler als Oskar Lafontaine. Deshalb kam mir die Idee einer Anzeige mit der berühmt gewordenen Headline „Der nächste Kanzler muss ein Niedersachse sein“.

  • Über Ferres und das Leben in München

    Weil ich wegen Veronica Ferres viel in München bin, gibt es natürlich auch mehr Kontakte zu den CSU-Größen und den Münchner Dax-Chefs. Gerade in der bayerischen Landeshauptstadt ist die Welt von Film, Politik und Wirtschaft besonders eng verbandelt.

  • Über Freundschaften

    Networking bedeutet für mich natürlich auch, Freunde zu haben, ohne dass man miteinander Geschäfte machen möchte. Das gilt auch für Gerd Schröder. In dieser Beziehung wird mein Einfluss völlig überschätzt.

  • Über seine Rolle bei der Riester-Rente

    Manche haben die abwegige These vertreten, ich hätte den damaligen Bundeskanzler überredet, mir zuliebe die Riester-Rente einzuführen. Tatsache ist: Mit Gerhard Schröder habe ich überhaupt erst zwei Jahre nach Einführung dieser privaten Zusatzrente zum ersten Mal persönlich gesprochen.

  • Über Privates

    Der Grundsatz „privat bleibt privat“ hat eine stabile Basis geschaffen, auf der sich auch die Freundschaft zwischen unseren beiden Familien immer weiter entwickeln konnte.

Maschmeyer hatte im Interview mit dem Handelsblatt erklärt: „Auf Luxusgüter sollte man eine hohe Sondersteuer einführen, denn das wäre eine faire Umverteilung und träfe die Richtigen.“

  • 04.02.2013, 16:05 UhrLicht

    Luxus-Steuer, tolle Idee, nur nicht zu Ende gedacht.

    Die wohlhabenden Bürger, die Geld ausgeben können, nutzen ebenfalls oder aufgrund ihrer Beziehungen verstärkt die günstigen Einkaufsmöglichkeiten. Im Einkauf liegt bekanntlich der Gewinn. Weil die reichen Leute überdurchschnittlich geschäftstüchtig sind, haben sie es zu ihrem Reichtum gebracht (nur ein Beispiel: Aldi). Die Geschäftsidee „Aldi etc. “ ermöglicht dem einfachen Bürger ein auskömmliches Leben. Hätte es den Aldi nicht gegeben, hätten wir über viele Jahre mehr Geld für unsere Lebensmittel aufwenden müssen. Daran hätte keine Partei etwas geändert.

    Erheben wir in Deutschland eine Luxus-Steuer nach der Anordnung „Maschmeyer“, findet der Luxusgüterhandel in einer anderen Ecke der Welt statt und der deutsche Steuerzahler hat noch nicht einmal die bisherigen 19% an der MWST eingenommen.

    Die bisher gesponserte Hintergrundpolitik von Herrn Maschmeyer sollte stärker als bisher durchleuchtet werden. Wenn sich Herr Maschmeyer etwas mehr für Deutschland engagieren möchte, dann sollte er einer Partei beitreten und als Bundeskanzler kandidieren. Vielleicht bekäme er nach einigen Jahren Regierungszeit den Titel „Berlusconi“ von Deutschland.

    Ich nehme an, Herr Maschmeyer scheut die Arbeit, die ein Regierungsamt mit sich bringt und geniest lieber sein bisheriges Luxus-Leben, für das er noch viel zu jung ist. Wie er zu seinem Reichtum gekommen ist, sollte hinlänglich bekannt sein und zum Nachdenken anregen.

    Nachdem Maschmeyer immer wieder Politiker seiner Denkweise unterstützt, stellt sich die Frage, ob er sich nun eine Annäherung an „Sarah Wagenknecht“ vorstellen kann. Beide denken anscheinend in die gleiche Richtung und vertreiben damit die Gutverdiener und Investoren aus Deutschland.

    Macht alles nix, dann haben wir halt mehr Bürger ohne Arbeit in Deutschland. Wie es sich ohne ausreichend Arbeitsplätze lebt, machen uns Griechenland, Spanien etc. täglich vor.

  • 03.02.2013, 13:05 UhrTabu

    In dfer Zeit des Wirtschaftswunders,wurde für den
    alltäglichen Bedarf produziert.
    Textil und Landwirtschaftsbetriebe beschäftigte
    einen Großteil der Menschen.
    Gut ausgebildete Flüchtlinge aus den ehemaligen
    Gebieten,taten sich hier besonders hervor.
    Sozialer Wohnungsbau tat ein übrig.
    Heute läßt man in Taiwan billig produzieren.
    Gibt es kaum noch Textilindustrie oder kleine
    Bauernhöfe..zu tausenden abgeschafft..ebenso
    wie das soziale Wohnen.Kleine Tante Emmaläden,
    aufgeben für Bau und Drogerieketten.
    Alles wurde zum Spekulationsobjekt.
    Luxusgut für eine nimmersatte Klientel.



  • 03.02.2013, 09:06 UhrJohannes

    Ich frage mich ernsthaft,welcher Unternehmer noch motiviert ist in Deutschland Arbeitsplätze anzubieten,
    sollten die geplanten Steuererhöhungsorgien bei einem
    hoffentlich nicht stattfindenten Regierungswechsel in Deutschland umgesetzt werden.
    Es ist offensichtlich " En Vogue " ,daß sich wenige
    populismusgeile Vermögende in der Öffentlichkeit für
    höhere Steuern und Vermögensabgaben verwenden.
    Im Falle Maschmeyer kann man nur vermuten ,daß ihm der Verstand in die Hose gerutscht ist.

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