Deutschland
FDP: Philipp Rösler

Auf Standhaftigkeit setzt FDP-Landeschef und Spitzenkandidat Philipp Rösler, dessen Partei seit 2003 zusammen mit der CDU in Niedersachsen regiert: "Andere rücken nach links. Wir bleiben in der Mitte", verkündet er auf seinen Großplakaten.
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Der 1973 in Vietnam geborene und von einem deutschen Ehepaar adoptierte FDP-Spitzenmann Philipp Rösler trat 1991 in die Partei ein und war sechs Jahre darauf Landesvorsitzender der jungen Liberalen. Neun Jahre später wurde er Generalsekretär, bevor er 2003, mit 29 Jahren, an die Spitze der Fraktion im Landtag und 2006 auch an die Spitze der Partei rückte.

Ein Angebot des Bundesvorsitzenden Guido Westerwelle, den Posten des Generalsekretärs in Berlin zu übernehmen, hatte der gelernte Augenarzt und gläubige Katholik zuvor abgelehnt. Er wollte lieber in Niedersachsen bleiben.

Die grüne Konkurrenz versucht es mit einer inhaltlichen Wahlwerbung, stilisiert auf Plakaten Genmais zur Handgranate oder verleiht der vom Klimawandel bedrohten Erde die Form eines Herzens. Hinter den Kulissen wird Rösler für den Fall einer Fortsetzung der schwarz-gelben Koalition auch als Wirtschaftsmininister in einem Kabinett Wulff gehandelt.

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