FDP-Vize Brüderle
Liberale sollen sich für Bündnis mit der SPD öffnen

Der stellvertretende FDP-Vorsitzende Rainer Brüderle hat sich gegen Parteichef Guido Westerwelle gestellt und seine Partei aufgefordert, sich für eine Koalition mit der SPD auch auf Bundesebene zu öffnen.

HB BERLIN. „Unter Matthias Platzeck hat die SPD jetzt die Chance, sich neu aufzustellen“, sagte Brüderle der „Bild am Sonntag“. „Eine konsequent reformorientierte SPD könnte bei der nächsten Bundestagswahl der bessere Koalitionspartner sein, als es eine sich immer stärker sozialdemokratisierende Union wäre“, fügte Brüderle hinzu.

Ziel der Liberalen müsse sein, „lähmende große Koalitionen zu verhindern“, sagte der FDP-Politiker weiter. Deshalb müssten für die FDP „auch im Bund Koalitionen mit beiden Volksparteien möglich sein“. Parteichef Guido Westerwelle hatte sich nach der Wahl gegen eine Ampel-Koalition unter Führung der SPD ausgesprochen.

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