Finanzentwicklung
Krankenkassen trotzen Negativprognosen

Entgegen zahlreicher negativer Erwartungen hat die Gesetzliche Krankenversicherung für das erste Halbjahr 2006 eine überraschend ausgeglichene Bilanz vorgelegt.

HB FRANKFURT/MAIN. Wie das Bundesgesundheitsministerium am Freitagabend in Berlin mitteilte, lagen die Ausgaben von Januar bis Juni nur um 50 Millionen Euro über den Einnahmen von rund 72,75 Milliarden Euro. Von Januar bis März war noch ein Defizit von rund 1,2 Milliarden Euro verzeichnet worden. Unterdessen dauerte der Streit um den geplanten Gesundheitsfonds an.

Zu den positiven Zahlen der Krankenkassen sagte Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt: „Das jüngste Arzneimittel-Spargesetz wirkt immer besser. Dies zeigt allen Skeptikern, dass Parlaments- und Regierungshandeln hilft, in der medizinischen Versorgung Sparsamkeit mit guter Qualität zu verbinden.“ Die Finanzentwicklung, die deutlich besser als von manchen befürchtet verlaufen sei, lasse sie optimistischer in die Zukunft sehen, sagte die SPD-Politikerin. „Dies widerlegt auch manche interessengeleitete Horrorzahlen über ausufernde Beitragssätze“, erklärte Schmidt und fügte hinzu: „Wenn die Kassen die Möglichkeiten, die der Gesetzgeber geschaffen hat, nutzen, dann haben sie eine gute Grundlage, ihre Schulden konsequent abzubauen.“

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