Finanzielle Nothilfe
Krankenhäuser erhalten weiter Finanzspritze

Eigentlich sollte die finanzielle Nothilfe des Bundes für Krankenhäuser Ende des Jahres auslaufen. Aber Union und SPD wollen die Förderung, die einen Betrag von mehreren hundert Millionen Euro hat, verlängern.
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BerlinDie rund 2000 Krankenhäuser in Deutschland sollen auch künftig eine Finanzspritze des Bundes im Umfang von rund 500 Millionen Euro im Jahr erhalten. Dies sieht ein Antrag von Union und SPD vor, der der Nachrichtenagentur Reuters vorliegt.

Der im Jahr 2013 als Nothilfe eingeführte Versorgungszuschlag würde eigentlich Ende diesen Jahres auslaufen. Er soll nun auf unbestimmte Zeit verlängert werden.

Ein Sprecher des Gesundheitsministeriums sagte am Samstag, das Vorhaben werde an das Gesetz zur ersten Stufe der Pflegereform angehängt, das kommende Woche im Bundestag verabschiedet werden soll. Von dem Geld profitieren gemeinnützige Krankenhäuser ebenso wie privatbetriebene Kliniken.

Die Krankenhäuser mahnen seit langem eine bessere Unterstützung an. Laut der Deutschen Krankenhausgesellschaft schreiben 30 bis 50 Prozent der Einrichtungen rote Zahlen.

Die große Koalition bereitet eine grundlegende Reform des Krankenhauswesens vor. Eine Arbeitsgruppe von Bund und Ländern will bis Ende des Jahres Grundzüge erarbeiten, die im kommenden Jahr in einen Gesetzestext gegossen werden sollen. Eine Einigung ist allerdings schwierig.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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